Monday, September 04, 2017

23-Jähriger erzeugte „ein Klima der Angst“ in Eitorfer Supermärkten

Zu einer Gesamtstrafe von 120 Tagessätzen wurde ein 23-jähriger Mann aus Mali vom Schöffengericht Waldbröl verurteilt. Richter Carsten Becker und seine Schöffen sahen es nach mehreren Verhandlungstagen und mehreren Zeugenaussagen als erwiesen an, dass der 23-jährige Afrikaner in einem Windecker Supermarkt eine Frau geschubst und gekratzt hatte und durch sein pöbelhaftes Verhalten „ein Klima der Angst bei Kunden und Mitarbeitern“ erzeugt habe. Das wertete das Gericht als vorsätzliche Körperverletzung. Bei einem weiteren Vorfall in einem anderen Supermarkt in Windeck habe er außerdem Widerstand gegen Polizeibeamte geleistet und einen Beamten bedroht. Dagegen konnten die Beschuldigungen, er habe in den Märkten auch gestohlen, nicht bewiesen werden. Letztendlich muss der Mann, der wegen räuberischen Diebstahls angeklagt war, nur zehn Tagesätze à fünf Euro bezahlen. Denn die Strafe gilt als fast ganz verbüßt, da er seit April auch wegen Fluchtgefahr in U-Haft saß. Abgesessen hat der 23-jährige dabei auch schon eine Strafe von 30 Tagessätzen für einen Diebstahl in Magdeburg. Der Haftbefehl gegen ihn wurde jetzt aufgehoben.
 http://www.ksta.de/region/rhein-sieg-bonn/eitorf---windeck/verurteilt-23-jaehriger-erzeugte--ein-klima-der-angst--in-eitorfer-supermaerkten-28270270?dmcid=sm_fb&t=Verurteilt%3A+23-J%C3%A4hriger+erzeugte+%E2%80%9Eein+Klima+der+Angst%E2%80%9C+in+Eitorfer+Superm%C3%A4rkten

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