Der heimliche Orientalismus Deutschlands,durchleuchtet von Fred Alan Medforth
Monday, September 04, 2017
Angela Schulz vs. Martin Merkel: Ein `TV-Duell´- das keines war ...
Der eine Part empfahl sich zur Wiederwahl als Kanzlerin, der andere Part offenbar zur Wahl als neuer Außenministerdarsteller.
von Ramiro Fulano
Wer auch nur ein einziges Mal in seinem Leben ein Vorstellungsgespräch hatte, liebe Leserinnen und Leser, weiß, wie das ist: Wenn man sich um einen Job bewirbt, werden einem die unbequemsten Fragen gestellt. Aus gutem Grund, denn wer sich einen einigermaßen umfassenden Überblick von der Persönlichkeit eines Kandidaten verschafft, vermindert nicht nur das Risiko enttäuscht zu werden, sondern erhöht auch die Chance, die Wahrheit über eine Bewerberin oder einen Bewerber zu erfahren.
Was für Busfahrer und Maurer, Putzfrauen und Kassiererinnen gilt, sollte auch für fürs politische Personal der VEB Deutschland AG gelten, allem voran für Bundeskanzlerinnen – auch wenn es ihnen nicht passt oder zu selten geschieht. Denn im Fall von Teflon-Angie nimmt eine dienstbeflissene und staatstragende Medienbranche nur zu gerne davon Abstand, den Finger auf die zahllosen Wunden zu legen.
Frau Dr. Merkel schätzt Kritik, wenn sie „konstruktiv“ erfolgt, in Form von Verbesserungsvorschlägen, heißt es auf der Schnitzelpiste bei Staatsfunk und Qualitätsmedien zur Begründung. Selbst diese kastrierte „Kritik“ ist für sie nur dann erträglich, wenn sie politisch opportun auftritt. Deshalb sind die Dinge seit zehn Jahren, wie sie sind. Zum einen ist Angie aus der Ost-Zone an Gehorsamkeit gewöhnt, und zum anderen wurde es ihr bei der Stasi beigebracht, wie man sich die Ja-Jager warmhält und die Dissidenten ausbootet. Und wenn auch das nicht nützt, inszeniert man sich eben als „Opfer persönlicher Attacken“ – und die Leute glauben ihr das.
Was es über die demokratische Reife einer Nation aussagt, ein derartiges Charakterprofil gleich zweimal mit dem zweithöchsten Amt im Staate zu belohnen, steht auf einem anderen Blatt, aber das kann an dieser Stelle ausnahmsweise nicht das Thema sein. Ich möchte dennoch zu bedenken geben, ob es bei der Ergebenheit der deutschen Nation gegenüber ihrer Bundeskanzlerin noch ganz logisch zugeht oder nicht viel eher psychologisch. Werfen wir stattdessen lieber einen Blick in den Lebenslauf der Kandidatin und sehen wir uns ihre biografischen Errungenschaften an, sofern sie für die ausgeschriebene Stelle relevant sind.
Zunächst wäre da mal der Atomaussteig mit anschließender „Energiewende“ erwähnenswert. Kurz nach der Reaktorhavarie in Fukushima liefen bekanntlich bei so mancher Behörde die Telefone heiß. Nicht etwa, weil die besorgten BürgerInnen jederlei Geschlechts für Japan spenden wollten. Sondern, weil eine von Staatsfunk und Qualitätsmedien systematisch irre gemachte Bevölkerung befürchtete, die Radioaktivität könnte ihren Weg auch „zu uns“ finden.
Eine Angst, die sich als völliger Unfug erwies, der jedoch Methode hatte: Der Staatsfunk stellte es auch zehn Jahre nach dem Unfall immer wieder so hin, als wären 20.000 Menschen nicht an den Folgen eines Tsunamis, sondern an der friedlichen Nutzung der Atomkraft gestorben. Dass an der Reaktorkatastrophe von Fukushima niemand starb, hat die grüne Anti-AKW-Szene nicht etwa gefreut, sondern „betroffen“, bzw. „traurig und wütend“ gemacht. Die deutschen Ökopathen haben es den Japanern niemals verziehen, dass keiner am GAU gestorben ist. Was einem über das linksalternative Milieu in Germany mehr sagt, als man wissen möchte.
Frau Dr. Merkel nutzte diese Krise, um die Strompreise bis jetzt zu verdreifachen - und damit natürlich auch die daraus resultierenden Steuereinnahmen für den Staat. Außerdem wurden flächendeckend Windkraft- und Solaranlagen installiert – die Fetische der Ökopathen – und Gebäude energetisch „saniert“ – sprich: in ökologisch korrekte Scheiterhaufen verwandelt, die nur darauf warten, angesteckt zu werden (Stichwort: Grenfell Tower). Das alles geschah ohne Rücksicht auf die Fakten, denn selbst unter theoretischen Bedingungen ist es fast ausgeschlossen, dass ein Windrad über seine Laufzeit jene Energie wieder herausspielt, die in seine Produktion, Erhaltung und Entsorgung investiert werden muss. Und die Gewinnung der Seltenen Erden für die Solarpanels hat mit vielem, aber sicher nichts mit Umweltschutz zu tun.
Tatsächlich unmöglich ist die von Frau Dr. Merkel jüngst geforderte Umstellung auf Elektroautos. Die Lithiumvorräte der Erde müssten siebenmal größer sein, als sie sind, damit das ginge. Weiß Krisen-Angie nicht, wovon sie redet? Macht sie das trotzdem? Oder will sie es nicht anders?
Doch weiter in den Stationen ihres Lebenslaufes. Die Außenpolitik scheint ein großes Steckenpferd der Kandidatin zu sein. Als wichtigste Verbündete der Obama-USA sorgte Krisen-Angie durch ihre Ukraine-Politik für eine maßgebliche und anhaltende Verschlechterung im deutsch-russischen Verhältnis. Ein Militäreinsatz gegen Zivilisten durch den EU-affinen ukrainischen Präsidenten wurde von Frau Dr. Merkel billigend in Kauf genommen, um eine neuerliche Ost-Erweiterung des „Projekts Europa“ um den Preis unschuldiger Opfer durchzusetzen – Folgen einer Entscheidung, von denen sie heute selbstverständlich nichts mehr wissen will.
In der EU-Politik geriet Frau Dr. Merkel aufgrund ihrer dogmatischen und wirklichkeitsfernen Intransigenz bereits vor Brexit in den Konflikt mit dem Vereinigten Königreich. Die diesbezügliche britische Entscheidung hat eine Vorgeschichte, und die ist ganz maßgeblich von der Reformunfähigkeit und dem Demokratiedefizit der EU bestimmt – zwei sattsam bekannte Kritikpunkte, an denen auf Wunsch aus Berlin in den letzten zwanzig Jahren nichts geändert werden durfte. Weil gegen die Probleme, die „Mehr Europa“ bereitet, angeblich nur „Noch Mehr Europa“ hilft - sowie der Glaube an den Endsieg. Nicht wahr, Frau Dr. Merkel?
Aktuell erwartet man im Bundeskanzlerinnenamt übrigens, dass die deutsche Autoindustrie ihren drittwichtigsten Absatzmarkt und circa 200.000 Beschäftigte auf dem Altar von Frau Dr. Merkels gescheiterter EU-Politik opfert – um der Kanzlerin einen persönlichen Gefallen zu tun und an den Inselaffen ein Exempel zu statuieren, sowie „pour encourager les autres“.
Denn selbstverständlich ist unter aufmerksamen Beobachtern längst bekannt, dass den Briten mit Brexit eine epochale Erfolgsgeschichte ins Haus stehen könnte: 90% des Welthandels finden nun mal nicht in der EU statt, sondern im sogenannten Rest der Welt. Und die britischen Exporte boomen bereits jetzt angesichts des gesunkenen Werts des Pfunds Sterling. Zusammenhänge, die sich den intellektuellen Fähigkeiten der Bundeskanzlerin wahrscheinlich entziehen. Bekanntlich kommt Geld aus dem Geldautomaten…
Doch auch in der Politik über den großen Teich hat Frau Dr. Merkel instinktsicher den falschen Riecher bewiesen, indem sie ihr ganzes politisches Kapital und außerdem auch noch ein paar Millionen Euro aus dem Budget des Bundesumweltministeriums auf die Karte namens Hillary Clinton setzte – und verlor. Es wäre mal interessant, wie viele von den Umwelt-Millionen auf den Konten jener Antifa gelandet sind, die in den USA nun als terroristische Vereinigung verboten werden könnte. War „Anti“-Fa USA ein neuerlicher Ideologie-Export aus Germany, zur Destabilisierung des Feindes hinter den Linien, wie vor genau hundert Jahren mit Lenin geschehen?
Das sind übrigens dieselben „anti“ faschistischen Zusammenhänge, die in Hamburg anlässlich des G20-Gipfels ein halbes Stadtviertel verwüsten durften, weil die deutsche Bundeskanzlerin den behördenintern sogenannten „Schurkenstaaten“ Russland und VR China zeigen wollte, wie toll „Wir in Deutschland“ mit „friedlichen Protesten“ umgehen. Und die Applausäffchen auf der Schanze freuten sich wie toll über anschließenden Trost vom Bundespräsi - aber in Hamburg hat sowieso noch nie ein Mensch CDU gewählt, also hat Frau Dr. Merkels Partei dort nichts zu verlieren, nicht wahr.
Nachdem der von ihr und der deutschen Journaille verteufelte Donald Trump die Wahlen zum US-Präsidenten überraschend gewann, kam man sich bei Stasi-Angie und ihrer PR-Brigade nicht etwa ein kleines Bisschen blöd vor, sondern intensivierte die Propagandaanstrengungen. Und zwar bis zur völligen Selbstblamage, als ausgerechnet die Erfinder der Hitler-Tagebücher den US-Präsidenten in einer bitterblöden Fotomontage mit Hitler-Gruß auf ihr Titelblatt hievten. So produziert man die Ereignisse, über die man gerne berichtet. Aber manchmal liegt’s vielleicht am Auge des Betrachters, wenn man überall nur noch „Nazis!“ sieht, liebe „stern“-Redaktion.
Diese geradezu lehrbuchhafte Selbstauskunft deutscher Qualitätsmedien, die den deutschen Faschismus auf Kosten einer jener Nationen entsorgen wollen, die Germany vom deutschen Faschismus befreiten, zeigt, dass die linksalternative Journaille den Alliierten den Sieg über Hitler bis heute nicht verzeihen kann, und dies inzwischen auf eine völlig schamlose Art ausplaudert. Wobei man seit Sigmund Freud weiß, dass der Verlust der Scham das erste Symptom des klinischen Irreseins ist.
Womit wir wiederum bei der deutschen Bundeskanzlerin angekommen wären. Denn die hat es sich nicht nur dank ihrer geradezu wahnhaften Außenpolitik mit Ost und West gleichzeitig verscherzt und sorgt auch nicht allein für ein Scheitern der Brexit-Verhandlungen in Brüssel. Sondern sie hat zudem für Konfliktstoff gesorgt, als sie an alle Welt die großzügige Einladung aussprach, sich vom deutschen Steuerzahler durchfüttern zu lassen – für schlappe 25 Milliarden Euro im Jahr. Gelder, von denen es sonst immer heißt, „haben wir nicht“, wenn es beispielsweise um Rentenerhöhungen geht.
Nun behält man in diesem Punkt selbstverständlich nicht gerne recht, aber es war immer klar, dass sich unter den völlig unkontrollierten Strom unzähliger Migranten auch islamistische Terroristen mischen werden. Es gibt nirgends auf der Welt nur gute und nur böse Menschen, sondern immer eine mehr oder weniger gesunde Mischung aus beidem.
Prompt wird Europa seit zwei Jahren von islamistischen Attentaten geplagt, wie sie perfider und menschenverachtender kaum möglich scheinen. Interessant ist, mit welcher Inbrunst diese Attacken vergessen, geleugnet, verharmlost, verniedlicht, entschuldigt und unter den Tisch gekehrt werden. Eine unangemessene Benennung ursächlicher Zusammenhänge zwischen politischen Entscheidungen („kommt alle – wird irre lustig“) und ihren konkreten Folgen (Barcelona, London, Manchester, Berlin, Nizza, Paris, etc.) ist nicht nur politisch brisant, sondern wird in Stasi-Angies neuem Deutschland jetzt auch strafrechtlich verfolgt. Aber ist das wirklich „konstruktiver“ Umgang mit der Wirklichkeit, Frau Dr. Merkel?
Wenn nun zur „sozial gerechten“ Verteilung des Terror-Risikos per EU-Quotenplan auch diejenigen Gliedstaaten ins Selbstmordkollektiv gezwungen werden sollen, die Frau Dr. Merkels „größter Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg!“ von Anfang an verhindern wollten (Ungarn, Polen, Tschechien, Slovakien), könnte es der Brüsseler Beamtendiktatur auch im Osten schwerfallen, die Zügel im Zaum zu halten.
Man muss schon ziemlich verrückt sein, um sich mit einer politischen Bilanz wie Frau Dr. Merkels auch nur als Büffetkraft zu bewerben – geschweige denn als Brigadeführerin der VEB Deutschland AG. Teflon-Angie ist eine routinierte Selbstdarstellerin, die es anscheinend versteht, die Gutmütigkeit und Vergesslichkeit der Wählerschaft so auszunutzen, dass der Eindruck entsteht, Frau Dr. Merkel könnte jene Probleme, die sie zielstrebig erzeugt, auch tatsächlich lösen. Doch die Wirklichkeit beweist: Sie kann es nicht.
https://haolam.de/artikel_30720.html
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