Wednesday, September 06, 2017

Bei den Gutmenschen dürfen Migranten alles!

Das einzige was fast noch schlimmer ist, als die sexuelle Belästigung an sich, ist die Verharmlosung der selbigen. So geschehen durch den Schriftsteller Nikolaus Glatter in einer Kolumne für den „Kurier“. Unter dem Titel „Grapschen im Latschi ist pfui“ erklärt er, dass zu viel Aufsehens um dieses Thema gemacht werde.
Seiner Meinung nach werde harmloses Grapschen zu sexuellen Attacken hochstilisiert, um diese wirksam in den Medien und im kommenden Wahlkampf einsetzen zu können. Er schildert, dass ihm als Junge etwas Ähnliches passiert sei. Auch er wurde im örtlichen Schwimmbad im Schritt unsittlich berührt, während er im Wasser war.
Jedoch sei damals kein großes Drama daraus gemacht worden, sondern hätte seine Mutter ihm geraten sich nicht so aufzuregen, da ihm im Leben schlimmeres passieren könne, als unaufgefordert in der Intimzone berührt zu werden. Nun kann man diesen Artikel natürlich als sarkastisches Werk und überspitzte Darstellung abtun, jedoch sehe ich es als gefährliche Verharmlosung eines sehr ernsten Themas.
Sexuelle Belästigung darf nicht unter den Teppich gekehrt werden. Jeder Übergriff und jede unsittliche Berührung ist eine zu viel – und gibt es dabei nichts zu beschönigen. Anstatt dies als Übersensibilisierung der Bevölkerung abzutun, sollten wir weiterhin Frauen darin bestärken, sich dagegen zur Wehr zu setzen.
Ich jedenfalls werde meinen Kindern niemals raten sexuelle Belästigung einfach als gegebenen hinzunehmen, sondern dafür eintreten, dass diese nicht zu einem Alltagsproblem wird.
 https://www.wochenblick.at/bei-den-gutmenschen-duerfen-migranten-alles/

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