Das schwedische Jugend- und Bürgerministerium hat angekündigt, dass
es ein neues Programm entwickelt habe, um gegen die gestiegenen
Sexattacken durch neu angekommene Migranten vorzugehen. Man habe ein
'Sex Handbuch' entwickelt, um ihnen eine grundlegende Sexualerziehung zu
geben und dass Frauen 'nein' sagen dürfen.
Das Handbuch mit dem Titel „Youmo in Practice“ soll den Erwachsenen,
die mit den Neuankömmlingen arbeiten, helfen, mit ihnen über Themen wie
Sex, Gesundheit und Gender zu sprechen, das berichtet die Zeitung Metro.
Außerdem soll das Handbuch den Erwachsenen vermitteln, wie das Thema
Einverständnis behandelt werden soll, um so zu versuchen, gegen den
Anstieg der Sexattacken vorzugehen, die von jungen Migranten begangen
werden.
Lena Nyberg, leitende Direktorin der Behörde sagt dazu: „Wir haben
beobachtet, dass es einen großen Bedarf gibt für junge Menschen mehr
Wissen zu erlangen und dass es einen großen Bedarf bei Erwachsenen gibt
Hilfe und Unterstützung zu erlangen, wie man über diese Dinge spricht.“
Nyberg sagt weiter, dass es schwierig sei mit dem Thema umzugehen,
denn die Migranten kommen aus sehr unterschiedlichen Kulturen, aber sie
hält fest, dass man sie darauf aufmerksam machen müsse, dass es Gesetze
gebe und was man von ihnen in Schweden erwarte. „Ein wichtiger Teil ist
die Diskussion mit jungen Mädchen und Jungen über das was man tun darf
und was nicht,“ sagt sie.
Das Handbuch basiert auf der Webseite youmo.se, die seit April diesen
Jahres im Netz ist und die vom Ministerium für Jugend- und Bürgerfragen
betrieben wird.
In den vergangenen zwei Jahren sind die Sexattacken in Schweden
gestiegen, insbesondere in und rund um Asylheimen und bei
Musikfestivals. In vielen Fällen waren es unmündige Täter und unmündige
Opfer.
Die Stadt Falkenberg beispielsweise hat die Unterbringung nach
Geschlechtern getrennt, nachdem es eine Reihe von Fällen sexuellen
Missbrauchs gegeben hatte, um so weiteren Missbrauch von jungen Mädchen
zu verhindern.
In der Stadt Uppsala hatten im vergangenen Jahr fünf minderjährige
afghanische Migranten einen 15-jährigen Jungen brutal vergewaltigt und
dies mit ihren Smartphones gefilmt. Das Opfer in diesem Fall war auch
ein Afghane und er wurde mit angelegtem Messer über eine Stunde lang
missbraucht.
Wenn man die Zeitungsberichte verfolgt, dann handelt es sich mit
überwiegender Mehrheit, in neun von zehn Fällen, um
Bandenvergewaltigungen, die von Männern begangen werden, die
Migrationshintergrund haben. Bei vielen dieser Bandenvergewaltigungen
waren die Opfer minderjährige Kinder.
https://de.europenews.dk/Schweden-veroeffentlicht-Sex-Handbuch-fuer-junge-Fluechtlinge-139549.html
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