Wednesday, September 13, 2017

Trotz Warnung von Sicherheitsbehörden: Beratungsstelle kooperiert mit umstrittenem Imam

Die Berliner Beratungsstelle für Aussteiger aus der islamistischen Szene "Hayat" hat mit einem Imam zusammengearbeitet, vor dem Sicherheitsbehörden schon vor Jahren gewarnt haben. Bei dem Imam handelt es sich um den im April dieses Jahres in Spanien festgenommenen Abu Adam, der lange Zeit in Deutschland gelebt hat. Die spanischen Behörden ermitteln gegen ihn wegen des Verdachts der Zugehörigkeit zur Terrororganisation IS, Verherrlichung von deren Propaganda und Erleichterung der Rückkehr von IS-Terroristen aus Syrien und dem Irak, indem er sie mit Geld und falschen Papieren versorgt haben soll. In Deutschland hatte der Mann mit einem Deradikalisierungsprogramm für islamistische Jugendliche auf sich aufmerksam gemacht. Nach Einschätzung des bayerischen Verfassungsschutzes ist Adam Salafist und erzkonservativer islamischer Theologe - und daher kaum geeignet, junge Leute von radikalen Ideen abzubringen. Auch wenn er sich nach außen hin von Gewalt distanziere, habe er sich in seinen Predigten in der Münchner Darul-Quran-Moschee häufig salafistisch geäußert, sagte der Präsident des Bayerischen Landesamtes für Verfassungsschutz, Burkhard Körner, dem ARD-Magazin FAKT. Er habe die Zuhörer immer wieder zu Distanz gegenüber Christen, der jüdischen Gemeinschaft und der westlichen Gesellschaft insgesamt aufgefordert - den aus seiner Sicht "Ungläubigen". Trotzdem sieht die Organisation "Hayat" das Wirken von Abu Adam, der 2014 von Deutschland nach Spanien übersiedelte, positiv. Ihn qualifiziere unter anderem, dass er "weiß, wie Radikalisierung bei Jugendlichen funktioniert", sagte "Hayat"-Leiterin Claudia Dantschke dem ARD-Magazin FAKT.
 http://www.mdr.de/investigativ/fakt-imam-abu-adam-100.html

PS
 "Er weiß, wie Radikalisierung bei Jugendlichen funktioniert." Ja, genau ! Und diese Claudia Dantschke gilt als Fachkraft für islamischen Radikalismus !!

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