Seit Freitag findet in Berlin ein international congress for democracy and freedom statt, der sich nach einer Langen Nacht der Demokratie
mit Themen befassen wird wie »Zukunft jenseits des Nationalstaats«,
»Populismus- eine Nachwehe des Neoliberalismus« oder »Islam und
Demokratie«. Daneben darf man gespannt sein auf Debatten, in deren
Mittelpunkt Länder oder Regionen stehen.
Auf der langen Teilnehmerliste stehen Namen wie Wolf Biermann, Seyran Ateş, Can Dündar oder Carlo Strenger, aber auch Laurie Penny oder Selma Dabbagh, die ihr Engagement für einen Boykott Israels nicht nur eint, sondern als Teilnehmerinnen einer solchen Veranstaltung disqualifiziert: Wer die einzige Demokratie im Nahen Osten bekämpft, steht weder für Freiheit noch für Demokratie.
Und doch wurde ausgerechnet die BDS-Unterstützerin Selma Dabbagh, eine im Vereinigten Königreich lebende »Palästinenserin«, ausgewählt für eine Diskussionsrunde, die sich mit der Lage im Nahen Osten befassen soll, darunter auch der »Israel-Palästina-Konflikt«, zu der aber offenbar kein jüdischer oder gar israelischer Gast eingeladen wurde, nicht einmal der linke Carlo Strenger.
Und so wichtig und interessant der dreitägige Kongreß an anderer Stelle denn auch scheint, ist es dieses Detail, das an der Haltung der Veranstalter zweifeln läßt. Wer Feinde Israels über Demokratie reden läßt, mit Verfechterinnen antisemitische Boykotte über Freiheit reden will, hat ein Freiheits- und Demokratieverständnis, das zivilisatorischen Mindeststandards nicht gerecht wird.
Und so wird die gesamte Veranstaltung zum Skandal, die die Namen zweifellos achtenswerter Teilnehmer mißbraucht, gänzlich undemokratische Gäste aufzuwerten. Statt Zeichen zu setzen für Menschenrechte, Freiheit und Demokratie, adelt der international congress for democracy and freedom Ideen, die just damit nichts zu tun haben. Mit Antisemiten gegen Populisten – das ist lächerlich.
http://www.tw24.net/?p=13868
Auf der langen Teilnehmerliste stehen Namen wie Wolf Biermann, Seyran Ateş, Can Dündar oder Carlo Strenger, aber auch Laurie Penny oder Selma Dabbagh, die ihr Engagement für einen Boykott Israels nicht nur eint, sondern als Teilnehmerinnen einer solchen Veranstaltung disqualifiziert: Wer die einzige Demokratie im Nahen Osten bekämpft, steht weder für Freiheit noch für Demokratie.
Und doch wurde ausgerechnet die BDS-Unterstützerin Selma Dabbagh, eine im Vereinigten Königreich lebende »Palästinenserin«, ausgewählt für eine Diskussionsrunde, die sich mit der Lage im Nahen Osten befassen soll, darunter auch der »Israel-Palästina-Konflikt«, zu der aber offenbar kein jüdischer oder gar israelischer Gast eingeladen wurde, nicht einmal der linke Carlo Strenger.
Und so wichtig und interessant der dreitägige Kongreß an anderer Stelle denn auch scheint, ist es dieses Detail, das an der Haltung der Veranstalter zweifeln läßt. Wer Feinde Israels über Demokratie reden läßt, mit Verfechterinnen antisemitische Boykotte über Freiheit reden will, hat ein Freiheits- und Demokratieverständnis, das zivilisatorischen Mindeststandards nicht gerecht wird.
Und so wird die gesamte Veranstaltung zum Skandal, die die Namen zweifellos achtenswerter Teilnehmer mißbraucht, gänzlich undemokratische Gäste aufzuwerten. Statt Zeichen zu setzen für Menschenrechte, Freiheit und Demokratie, adelt der international congress for democracy and freedom Ideen, die just damit nichts zu tun haben. Mit Antisemiten gegen Populisten – das ist lächerlich.
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