Ende Juli erfuhr die Welt, wie es in Stefan Grönebaum tickt. In einer Diskussion im sozialen Netzwerk Facebook belehrte
der Sozialdemokrat, der als Referatsleiter im nordrhein-westfälischen
Wirtschaftsministerium in Düsseldorf tätig ist, einen sicherlich
einigermaßen erstaunten Parteifreund darüber, was es mit dem Zionismus,
Israel und Freunden des jüdischen Staats auf sich habe.
In dem längeren Statement, das er zwischenzeitlich gelöscht hat, erklärte Stefan Grönebaum den Zionismus zu »einer kolonialistischen Doktrin«, deren Anhänger meinten, »das Land anderer gehöre Ihnen«. Wer »gegen rechts, Rassismus, Antisemitismus [sic!]« sei, könne »nicht Zionist sein«. Heute halte der Zionismus »80% der Israelis im Griff«, die nicht sehen wollten, daß sie »Besatzer« seien.
Und als reichte das nicht schon, ergänzte Stefan Grönebaum in einer weiteren Wortmeldung noch, »eine wohl organisierte, gut vernetzte ›fünfte Kolonne‹ im Interesse der israelischen Politik« fühle sich »in deutschlöand offenbar so geschützt, dass sie mit Antisemitismusvorwürfen und Beleidigungen nur so um sich [sic!]« werfe, statt sich mit seinen »Argumente« auseinanderzusetzen.
Nachdem ihm seine Klage immerhin internationale Aufmerksamkeit eingebracht hatte, aber wenig Beifall, sein Ministerium eine Untersuchung ankündigte und es wieder etwas ruhiger geworden war um Stefan Grönebaum, »entschuldigte« er sich nun: »Wenn ich mit meiner politischen Kritik Gefühle verletzt haben sollte, so bedaure ich das«. Er sei mißverstanden worden, und zwar gründlich.
»Ich entschuldige mich bei jenen, die meine Kritik als antiisraelisch, antijüdisch oder antisemitisch empfunden haben. Das war nie beabsichtigt.« Selbst schuld also, wer ihn nicht richtig verstehe? Da eine solche »Entschuldigung« keine ist, fordern die Jüdische Gemeinde Düsseldorf und das Simon Wiesenthal Center jetzt ein entschiedeneres Vorgehen gegen den Sozialdemokraten. Zurecht.
http://www.tw24.net/?p=13877
In dem längeren Statement, das er zwischenzeitlich gelöscht hat, erklärte Stefan Grönebaum den Zionismus zu »einer kolonialistischen Doktrin«, deren Anhänger meinten, »das Land anderer gehöre Ihnen«. Wer »gegen rechts, Rassismus, Antisemitismus [sic!]« sei, könne »nicht Zionist sein«. Heute halte der Zionismus »80% der Israelis im Griff«, die nicht sehen wollten, daß sie »Besatzer« seien.
Und als reichte das nicht schon, ergänzte Stefan Grönebaum in einer weiteren Wortmeldung noch, »eine wohl organisierte, gut vernetzte ›fünfte Kolonne‹ im Interesse der israelischen Politik« fühle sich »in deutschlöand offenbar so geschützt, dass sie mit Antisemitismusvorwürfen und Beleidigungen nur so um sich [sic!]« werfe, statt sich mit seinen »Argumente« auseinanderzusetzen.
Nachdem ihm seine Klage immerhin internationale Aufmerksamkeit eingebracht hatte, aber wenig Beifall, sein Ministerium eine Untersuchung ankündigte und es wieder etwas ruhiger geworden war um Stefan Grönebaum, »entschuldigte« er sich nun: »Wenn ich mit meiner politischen Kritik Gefühle verletzt haben sollte, so bedaure ich das«. Er sei mißverstanden worden, und zwar gründlich.
»Ich entschuldige mich bei jenen, die meine Kritik als antiisraelisch, antijüdisch oder antisemitisch empfunden haben. Das war nie beabsichtigt.« Selbst schuld also, wer ihn nicht richtig verstehe? Da eine solche »Entschuldigung« keine ist, fordern die Jüdische Gemeinde Düsseldorf und das Simon Wiesenthal Center jetzt ein entschiedeneres Vorgehen gegen den Sozialdemokraten. Zurecht.
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