In
neun von zehn ehemaligen westdeutschen Bundesländern gibt es Autonome
Zentren, die laut Sicherheitsbehörden als Treffpunkte der linksextremen,
gewaltbereiten Szene gelten und gleichzeitig von den Kommunen
finanziert werden. Nur im Saarland herrscht ein solches Verhältnis
zwischen Stadt und Zentrum nicht. Das ergaben Recherchen der Frankfurter
Allgemeinen Sonntagszeitung.
Die Kommunen betonen, dass
die Autonomen wertvolle Jugend- und Kulturarbeit leisten. Teilweise
werden für die Zentren hohe Summen bereitgestellt. In Freiburg
beispielsweise erhält der Kulturtreff in Selbstverwaltung (KTS) jährlich
282.000 Euro von der Stadt. Eine Sprecherin der Stadt sagte der F.A.S.,
man fördere das KTS weil es sich „an Zielgruppen, die sich nicht
unbedingt mit den Angeboten der städtischen und/oder der traditionellen
Kultureinrichtungen wie Museen und Theatern identifizieren“. Auch werde
die Arbeit, wie in vielen anderen Autonomen Zentren, ehrenamtlich
geleistet.
Dort wurden am Freitag vor einer Woche bei Hausdurchsuchungen im Rahmen des Verbots der linksextremen Webseite „linksunten.indymedia.org“
Waffen gefunden. Ähnliche Waffen waren auch beim G-20-Gipfel von
Linksextremisten eingesetzt worden. Freiburg will die Zusammenarbeit mit
dem KTS nun prüfen.
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/linksextreme-werden-von-kommunen-finanziert-f-a-s-exklusiv-15181122.html?GEPC=s2
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