Am vergangenen Freitag veranstaltete Netzpolitik.org mit
Unterstützung durch den Chaos Computer Club, Wikimedia Deutschland, die
Mozilla Foundation und die Bundeszentrale für politische Bildung eine
Konferenz unter dem Titel »Das ist Netzpolitik!«, zu der als Referentin
auch Marwa Fatafta geladen war, eine in der deutschen Hauptstadt lebende
»palästinensische« Aktivistin.
In ihrem Vortrag zeichnete die Referentin, wie es in einem von keinerlei journalistischer Distanz geprägten Bericht heißt, »ein düsteres Bild von ›Predictive Policing‹ in Israel«. Beim »Predictive Policing« geht es darum, mögliche Verbrechen durch die Auswertung von Daten etwa aus sozialen Netzwerken vorherzusagen und zu verhindern. In Israel soll es helfen, Terrorismus einzudämmen.
Für Marwa Fatafta, eine Sympathisantin der extremistischen BDS-Bewegung, ist das »Predictive Policing« durch israelische Sicherheitskräfte wenig überraschend ablehnenswert. 7amleh, eine Organisation, für die Marwa Fatafta tätig ist, hat nach ihren Angaben »seit Oktober 2015 [..] rund 800 Fälle dokumentiert, in denen junge Leute wegen Facebook-Postings verhaftet worden seien«.
So sei beispielsweise »eine Autorin [..] wegen eines harmlosen Gedichts unter Hausarrest gestellt worden«. Schaut man sich allerdings im Blog Marwa Fataftas das »harmlose Gedicht« an, wird deutlich, daß es ganz so »harmlos« nicht ist: »Widerstehe, mein Volk, widerstehe [..], und folge der Karawane der Märtyrer«. Ein Aufruf, dem sich Marwa Fatafta offenbar vorbehaltlos anschließt.
Wer freilich in der »palästinensischen« Gesellschaft als »Märtyrer« gilt, erklärte kürzlich WAFA, die amtliche Nachrichtenagentur der PA in Ramallah: »palästinensische« Terroristen nämlich, die bei der Begehung ihrer Anschläge getötet werden. Es liegt daher wohl nicht allzu fern, das »harmlose« Gedicht als Aufruf zum Mord an Juden zu interpretieren – und gegen dessen Autorin vorzugehen.
Gleichzeitig handelt es sich hier – genau besehen – auch weniger um »Predictive Policing« als um eine Reaktion auf bereits stattgefundene Hetze, eine recht milde zumal. Hausarrest für einen Aufruf zum massenhaften Mord – da wären wohl auch härtere Strafen denkbar. Spätestens an dieser Stelle hätte Veranstaltern und Gästen jedenfalls dämmern müssen, wen sie sich da eingeladen hatten.
Marwa Fatafta ist eben keine irgendwie unabhängige Expertin, schon gar keine Bürgerrechtlerin. Sie ist eine antisemitische Propagandistin, die »palästinensischen« Terrorismus rechtfertigte und verharmloste, um gleichzeitig Israel zu verleumden. Ihr eine Bühne geboten und sich nicht einmal nachträglich von ihr distanziert zu haben, darauf kann Netzpolitik.org wirklich sehr stolz sein.
http://www.tw24.net/?p=13850
In ihrem Vortrag zeichnete die Referentin, wie es in einem von keinerlei journalistischer Distanz geprägten Bericht heißt, »ein düsteres Bild von ›Predictive Policing‹ in Israel«. Beim »Predictive Policing« geht es darum, mögliche Verbrechen durch die Auswertung von Daten etwa aus sozialen Netzwerken vorherzusagen und zu verhindern. In Israel soll es helfen, Terrorismus einzudämmen.
Für Marwa Fatafta, eine Sympathisantin der extremistischen BDS-Bewegung, ist das »Predictive Policing« durch israelische Sicherheitskräfte wenig überraschend ablehnenswert. 7amleh, eine Organisation, für die Marwa Fatafta tätig ist, hat nach ihren Angaben »seit Oktober 2015 [..] rund 800 Fälle dokumentiert, in denen junge Leute wegen Facebook-Postings verhaftet worden seien«.
So sei beispielsweise »eine Autorin [..] wegen eines harmlosen Gedichts unter Hausarrest gestellt worden«. Schaut man sich allerdings im Blog Marwa Fataftas das »harmlose Gedicht« an, wird deutlich, daß es ganz so »harmlos« nicht ist: »Widerstehe, mein Volk, widerstehe [..], und folge der Karawane der Märtyrer«. Ein Aufruf, dem sich Marwa Fatafta offenbar vorbehaltlos anschließt.
Wer freilich in der »palästinensischen« Gesellschaft als »Märtyrer« gilt, erklärte kürzlich WAFA, die amtliche Nachrichtenagentur der PA in Ramallah: »palästinensische« Terroristen nämlich, die bei der Begehung ihrer Anschläge getötet werden. Es liegt daher wohl nicht allzu fern, das »harmlose« Gedicht als Aufruf zum Mord an Juden zu interpretieren – und gegen dessen Autorin vorzugehen.
Gleichzeitig handelt es sich hier – genau besehen – auch weniger um »Predictive Policing« als um eine Reaktion auf bereits stattgefundene Hetze, eine recht milde zumal. Hausarrest für einen Aufruf zum massenhaften Mord – da wären wohl auch härtere Strafen denkbar. Spätestens an dieser Stelle hätte Veranstaltern und Gästen jedenfalls dämmern müssen, wen sie sich da eingeladen hatten.
Marwa Fatafta ist eben keine irgendwie unabhängige Expertin, schon gar keine Bürgerrechtlerin. Sie ist eine antisemitische Propagandistin, die »palästinensischen« Terrorismus rechtfertigte und verharmloste, um gleichzeitig Israel zu verleumden. Ihr eine Bühne geboten und sich nicht einmal nachträglich von ihr distanziert zu haben, darauf kann Netzpolitik.org wirklich sehr stolz sein.
http://www.tw24.net/?p=13850
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