von Bruce Bawer, FrontPageMag
Vor drei Jahren stellte Aideen Strandsson, eine
iranische Schauspielerin, die vom Islam zum Christentum übertrat in
Schweden Antrag auf Asyl, weil Glaubensabfall in ihrem Heimatland mit
dem Tod bestraft wird. (Fragen Sie mich nicht, warum ihr Name eher
schwedisch als iranisch klingt.*) Diesen Sommer lehnten die schwedischen
Behörden ihren Antrag ab. Sie waren voll darauf vorbereitet sie in den
Iran – und damit den Tod – abzuschieben, als die ungarische Regierung
einschritt und ihrer Aufnahme zustimmte. Das ist nur die Geschichte
einer Einzelperson, aber sie beleuchtet den dramatischen Unterschied
zwischen West- und Osteuropa, wenn es um Dinge geht, die in nicht allzu
ferner Zukunft die Zukunft des Kontinents entschieden werden.
Schweden ist natürlich eines der westeuropäischen Länder, die Armeen
von Muslimen begierig Asyl gewährt haben, die sich zwar als Flüchtlinge
ausgeben, die aber in Wirklichkeit Wirtschaftsmigranten sind und
begierig im Sozialstaat schnelles Geld machen. Ungarn gehört derweil zu
den osteuropäischen Staaten, die es ablehnen Muslime aufzunehmen, aber
bereit sind Christen anzunehmen.
In beiden Fällen ist die Logik klar. Westeuropäische Politiker und
Bürokraten tendieren dazu postmoderne Multikulturalisten zu sein – in
Schweden auf fanatische Weise. Für ihre eigene Zivilisation empfinden
sie Verachtung und sie betrachten diese Verachtung als Beweis von
Perfektion und Tugend. Sie haben aus unqualifiziertem Respekt für andere
Kulturen einen Fetisch gemacht, egal wie wenig dies Kulturen die
Beachtung eines anständigen Menschen auch verdienen mögen. Besonders
lieben sie Kulturen, die ihre eigene Verachtung für den Westen teilen
und daher gibt es keine Kultur, für die sie mehr Hochachtung zeigen als
den Islam, der sich seit seiner Gründung im Krieg mit dem befand, was
einmal die christliche Welt genannt wurde.
Die Postmodernisten leben natürlich in Ländern, die frei, wohlhabend
uns sicher sind – oder es waren, bis sie anfingen sie zugrunde zu
richten; und sie empfinden eine Verpflichtung ihr Glück mit so vielen
Muslimen wie möglich zu teilen, selbst wenn das bedeutet, dass
langfristig diese Freiheit, Wohlstand und Sicherheit vernichtet werden.
Im Fall Schwedens ist dieser selbstzerstörerische Impuls derart stark,
dass das Land sogar seine Arme für zurückkehrende ISIS-Terroristen
geöffnet hat – und ihnen alle Geschenke gibt, um sie glücklich zu
machen.
Wenn ein Muslim wie Strandsson zum Christentum übertritt, dann sind
allerdings ist alles vorbei. Ihr Anderssein wird auf der Stelle
ausgelöscht, getilgt, aufgehoben. Westliche Beamte, die reflexartig
alles, was mit dem Islam zu tun hat, mit Zartgefühl und Respekt
behandeln, übernehmen eine völlig entgegengesetzte Sicht eines Muslime,
der zum christlichen Glauben übergetreten ist. Während sie den Islam,
die Religion „des Anderen“, per Definition als rechtschaffen betrachten –
als einen Glauben, dessen Anhänger automatisch wertgeschätzt,
besänftigt und belohnt werden sollten – betrachten sie die Christenheit,
den Glauben ihrer verachteten Kreuzritter-Vorfahren, als an sich
bösartig, eine Religion der Eroberung und Unterdrückung. In den Augen
der wahrhaft brennenden schwedischen Multikulturalisten ist jemanden wie
Strandsson an einen Ort wie den Iran zurückzuschicken, um dort von den
erbarmungslosen Vollstreckern des Scharia-Rechts brutal hingerichtet zu
werden, nicht obszön unmorlisch, sondern eher die ultimative Geste des
Respekts – und damit eine tugendhafte Handlung.
Was Osteuropa diesbezüglich so anders als Westeuropa macht, ist
einfach: Es ist nicht postmodern. Es lehnt Multikulturalismus ab. Sein
offiziellen Vertreter stehen perverserweise tatsächlich auf ihrer
eigenen Seite. Da sie noch erlebt haben, wie das Leben unter dem
sowjetischen Stiefel ist, haben sie die Freiheit noch nicht lange genug
genossen, um sie als selbstverständlich anzusehen. Aus ihrer Sicht ist
es ihre höchste Pflicht nicht den Interessen von Fremden aus fernen
Ländern zu dienen, sondern die Freiheit, Kultur, den Wohlstand und die
Sicherheit ihrer eigenen Völker zu bewahren – und denjenigen die Hand zu
reichen, die ihre Hilfe brauchen und ihre Werte angenommen haben.
„Verfolgte Christen aufzunehmen“, sagte Ungarns stellvertretender
Premierminister Zsolt Semjén über den Fall Strandsson, „ist unsere
moralische und zugleich verfassungsmäßige Plicht.“
Standssons Geschichte ist alles andere als einzigartig. Letzen
September wurde berichtet, dass Sarmad Ozan, ein irakischer Ingenieur
und christlicher Dekan, dessen Heimatstadt Mossul von ISIS überrannt und
von Christen gesäubert worden war, in Großbritannien Asyl
beantragt hatte, wo er studierte. Doch das Innenministerium lehnte
seinen Antrag ab und wies ihn an nach Hause zurückzukehren. Da Ozan
Christ ist und seine ehemaligen Nachbarn in Mossul alle ISIS-Anhänger
geworden sind, kam die Entscheidung des Innenministeriums der
Todesstrafe gleich. Er legte Berufung ein und wartet immer noch auf
Antwort.
Dann erzählte im Februar Daniel Greenfield von FrontPage die
Geschichte einer christlichen Familie aus dem Irak, denen von einer
Kopftuch tragenden muslimischen Beamtin Asyl in
Deutschland verweigert wurde, von denen offenbar viele in den
Einwanderungsbehörden des Landes arbeiten. Der Bundestagsabgeordnete
Wolfgang Bosbach legte Beschwerde ein, wobei er es als lächerlich
bezeichnete, dass eine Fromme Muslima in einer Position sein darf über
die Asylanträge von Christen zu entscheiden, die aus der islamischen
Welt fliehen; aber das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wies
seine Bedenken zurück.
Unter Präsident Obama verfolgte die US-Regierung natürlich eine
ähnliche Politik gegenüber Christen des Nahen Ostens. Zu Anfang
2015, berichtete die Daily Mail im September des Jahres, gewährten die
USA 4.200 Muslime Asyl, aber nur 727 Christen. Lisa Jones von Christian
Freedom International bestätigte, dass diese Zahlen „keinen Sinn
machen“. „Das sind Menschen mit einer christlichen Kultur wie der
unseren, die Schutz vor ISIS benötigen … Während viel mehr Muslimen hier
Asyl gewährt wird, werden Christen systematisch ausgerottet.“ 2016
waren nach Angaben eines Berichts von Pew„rund 99 Prozent der in den USA
aufgenommen syrischen Flüchtlinge Muslime, während weniger als 1
Prozent Christen waren“.
Als Donald Trump kurz nach seiner Amtseinführung ankündigte, dass er
diese skandalöse Politik umkehren werde – christlichen Flüchtlingen vor
muslimischer Verfolgung Vorrang geben und „extreme Überprüfung“ auf
mögliche Jihadisten einführen würde – hätten alle zurechnungsfähigen,
anständigen Amerikaner applaudieren müssen.
Stattdessen reagierten Millionen empört auf das, was sie aufgrund
ihrer Gehirnwäsche durch multikulturell gesinnte Nachrichtenmedien,
Lehrer und Professoren als Ausdruck Fanatismus betrachteten – was einmal
mehr bestätigte, dass der Islam, wenn er heute der Feind Nummer eins
der westlichen Freiheit ist, die multikulturelle Indoktrination in
unseren eigenen Rängen der potenteste Verbündete des Islam ist.
* Anmerkung heplev: Ich habe vor einiger Zeit irgendwo gelesen, dass
sie diesen Familiennahme aus Dankbarkeit Schweden gegenüber angenommen
hat, weil sie dort ihren Asylantrag stellen konnte.
Übersetzt von Heplev
https://haolam.de/artikel_30785.html
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