Die mutmaßlichen Dschihadisten in Meran wurde vom Ausland finanziert. Dies geht Medienberichten zufolge aus dem Beschluss zur Verhängung der Untersuchungshaft vom Ermittlungsrichter hervor.
Die
mutmaßliche Terrorzelle, die von der Carabinieri-Sondereinheit ROS
ausgehoben wurde, hatte Kontakte zu Milieus in Mitteleuropa, die als
potenziell gefährlich eingestuft wurden.
Im Jahr 2012 erhielt Abdul Rahaman Nauroz über einen Mittelsmann einen Befehl vom mutmaßlichen Anführer der Organisation, Mullah Krekar, eine Gruppe von mindestens 100 „Schläfern“ aufzubauen, die bei Bedarf bei mehreren Anschlägen in ganz Europa mitwirken.
Im Jahr 2013 schickte die Organisation zwei Kurden aus der Schweiz nach Südtirol, um Abdul Rahaman Nauroz davor zu warnen, dass eine Untersuchung vonseiten der Behörden eingeleitet worden war.
Dies scheint die potenzielle Gefährlichkeit der Gruppierung zu untermauern, auch wenn in Südtirol selbst vermutlich keine Anschläge geplant waren.
suedtirolnews
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