In diesem Video, das Barino noch vor dem Attentat in Paris vom
13.11.2015 aufgenommen hat, teilt er mit Ihnen Erkenntnisse aus
persönlichen Gesprächen mit einem syrischen Flüchtling über die
Aktivitäten des Islamischen Staats unter den Flüchtlingen in
Deutschland.
Er erzählte, dass seiner Wahrnehmung nach 90% seiner
sunnitischen Freunde in dem Flüchtlingsheim und den Muslimen in der
nahegelegenen Moschee den Islamischen Staat zumindest moralisch
unterstützen, denn er kämpfe ja gegen das tyrannische Assad Regime und
im Gegensatz z.B. zur Freien Syrischen Armee ziele er darauf ab, die
Scharia in ihrem vollen Umfang als gesellschaftliches Recht zu
etablieren. Dabei musste ich an den Hadith denken in dem Mohammed
gefragt wurde, wer denn wirklich auf Allahs Pfad kämpfe. Mohammed
antwortete, dass derjenige dies tue, der dafür in die Schlacht zieht,
damit das Wort Allahs das höchste sei.
Er erzählte auch, dass einmal
ein Imam als Gastredner zum Freitagsgebet kam. Er predigte gegen den
Islamischen Staat und versuchten den Islamischen Staat als eine
unislamische Terrorbande darzustellen. Daraufhin haben ihn die Besucher
des Freitagsgebets aus der Moschee gejagt.
Ich fragte ihn, ob er hier
auch Kämpfer des Islamischen Staats kennengelernt habe, die hier unter
den Asylanten leben. Er sagte mir dazu folgendes: als er einmal bei
einem Freund eingeladen war, der auch noch andere Freunde eingeladen
hatte waren darunter zwei Abgesandte des Islamischen Staats. Er
erzählte, dass diese wohl zwischen Deutschland und dem Islamischen Staat
in Syrien und dem Irak ein und ausgehen würden. Ich fragte, was denn
ihr Ziel sei, offensichtlich ginge es ihnen ja nicht darum hier in
Deutschland zu bleiben. Er sagte mir, dass das Ziel ihrer Mission hier
sei, das verzerrte Bild des Islamischen Staats unter den Muslimen in
Deutschland zu korrigieren. Dabei ginge es allerdings nicht darum die
Gräueltaten, wie das Verbrennen von Menschen bei lebendigem Leib zu
leugnen, sondern, zu erklären warum dies eine legitime Bestrafung unter
der Scharia sei. In diesem konkreten Falle sei es einfach die Verfolgung
des Prinzips von Auge um Auge, Zahn um Zahn und Verwundung um
Verwundung.
Neben der Propaganda sei ein weiterer Grund für das
Kommen und Gehen der Abgesandten des Islamischen Staats der Austausch
von Geldern mit islamischen Hilfsorganisationen.
Er erzählte auch,
dass Kämpfer des Islamischen Staats nach Deutschland kommen würden, um
sich hier ärztlich behandeln zu lassen um dann wieder zurück nach Syrien
zu gehen, um weiter für den Islamischen Staat zu kämpfen
(...mehr)
europenews
No comments:
Post a Comment