Saturday, October 27, 2007

Belgien: Anästhesist verklagt Muslim wegen Diskriminierung

In der Nacht vom 23. auf den 24. August 2007 hatte der Anästhesist Dr. Philippe Becx im belgischen Maas en Kempen Krankenhaus Nachtdienst. Er wurde zu einem Notfall im Krankenhaus gerufen. Eine Muslima erwartete ein Kind, das zu sterben drohte. Als der Arzt den OP-Raum betreten wollte, versperrte ihm der Mann der Muslima den Weg. Er forderte, nur eine weibliche Anästhesistin dürfe sich seiner Frau zur Behandlung nähern. Doch eine weibliche Anästhesistin war nicht verfügbar. Zwei Stunden lang diskutierten die beiden miteinander, bis der Muslim schließlich einwilligte, seine Frau komplett zu bandagieren, so dass nur noch die Einstichstelle für die Betäubungsinjektion zu sehen sein würde. Zuvor hatte man in der Nacht einen Imam herbeigerufen, der dieses aus islamischer Sicht "genehmigte".
Der Anästhesist fühlt sich diskriminiert, weil er in einem lebensbedrohlichen Fall einem Frau und ihrem ungeborenen Kind aus religiösen Gründen als Mann nicht helfen durfte und geht nun vor Gericht. Der belgische Verband der Anästhesisten unterstützt den Arzt bei seiner Klage (Quelle: HLN.be 26. Oktober 2007).
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