Der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer SE, Mathias Döpfner, fordert
heute in der „Welt“ eine „Radikalisierung der gesellschaftlichen Mitte“.
Sie solle ihren Freiheitswerten auf den Grund gehen und sie kraftvoll
verteidigen. Das ist richtig, aber es wird nicht geschehen, denn dieser
Mitte hat man das Rückgrat gebrochen. AfD und Pegida kommen aus der
Mitte der Gesellschaft, das zeigen Untersuchungen über die Struktur
ihrer Anhängerschaft. Und was hat man mit ihnen gemacht? Man hat sie mit
billigsten Parolen und Schlagworten an den rechten Rand gestellt.
Systematisch werden unbescholtene Bürger, die auf die Gefahren durch den
Islam hinweisen, als „Rechtspopulisten“ verunglimpft. Manche Politiker
versteigen sich sogar zu schweren Beleidigungen wie „Nazis“,
„Mischpoke“, „Ratten“, „Pack“ und Ähnlichem, ohne dass ein Aufschrei
durch die Medien geht und sie zum Rücktritt gezwungen würden, wie es
eigentlich selbstverständlich sein sollte.
Wer sonst soll denn den Anfang machen bei der nun geforderten
Verteidigung unseres Staats, wenn nicht solche mutigen Bürger, wie sie
bei Pegida auf die Straße gehen und friedlich demonstrieren oder die mit
der AfD sogar eine Partei gegründet haben? Dies geschieht mit enormem
persönlichem Einsatz, aus Idealismus und Sorge um das Land. Es ist eine
unglaubliche Leistung, heutzutage eine Partei zu gründen oder auch nur
eine Großdemonstration auf die Straße zu bringen, wenn sie nicht von
Gewerkschaften und anderen, meist linken Verbänden organisiert wird.
Was ist die Reaktion darauf? Man achtet nicht das Anliegen, man hört
nicht einmal zu, sondern beschimpft und bedroht den Andersdenkenden. Um
zu beweisen, dass das alles nur „Rechte“ sind, zieht man die Extremsten
unter ihnen heraus oder lässt Kollegen vor der Kamera schauspielern. Man
ersinnt haarsträubende Gegenargumente, die an Dummheit nicht zu
überbieten sind, wie jenes, dass es doch in Dresden kaum Muslime gebe.
Als ob das eine Rolle spielte und als ob nicht auch der Bürger in
Dresden das Recht hätte, sich zu Entwicklungen anderswo im Land zu
äußern.
Wer traut sich in diesem Klima der Einschüchterung denn noch, öffentlich
seine Standpunkte zu vertreten, wer riskiert angesichts der Drohungen
seinen Arbeitsplatz, seine Existenz oder sogar sein Leben? Linksextreme
Mordbuben können ungestraft Autos anzünden, Wohnungen verwüsten und
Tötungsaufrufe starten. Niemanden scheint das groß zu stören, im
Gegenteil erklärt die Bundesfamilienministerin den Linksextremismus zum
aufgebauschten Problem und schüttet Fördergelder an zweifelhafte
Organisationen aus der linken Szene aus. Die Medien berichten nur am
Rande über solche schwersten Straftaten, während sie sonst schon halb
durchdrehen, wenn jemand ein Hakenkreuz in den Schnee gepinkelt hat.
Nein, von den meisten, die heute in der Politik und in den Medien den
Ton angeben, sind weder Besinnung noch Änderungen zu erwarten. Sie
werden diesen Staat und Europa weiter preisgeben. Entweder sind sie zu
feige, zu korrupt, zu abhängig oder sie wollen die Gefahr, die vom Islam
ausgeht, nicht erkennen. Über die Gründe kann man nur spekulieren. Für
die Linken scheint der Islam ein Ersatz für den zusammengebrochenen
Kommunismus geworden zu sein, bei dem sie die totalitären, tyrannischen,
antikapitalistischen und gleichmacherischen Elemente wiederfinden, die
für sie offenbar unverzichtbar sind.
In Kirchenkreisen und bei den Grünen gibt es zu viele, die noch nie den
Ernst des Lebens kennengelernt haben und nicht wahrhaben wollen, dass da
draußen in der Welt Leute herumlaufen, deren Lebenszweck es ist,
anderen den Kopf abzuschneiden, nur weil diese der falschen Religion
angehören, und dass diese Killer vor Europa nicht haltmachen werden. Der
Gedanke, dass man nur dann überlebt, wenn man die Waffe zuerst zieht,
ist vielen bei uns ein Graus. Wer aber so gepolt ist, der überlebt dann
eben nicht, wenn einer kommt, für den das Töten nicht nur göttlicher
Auftrag, sondern sogar eine Lust ist.
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