Der radikale Islamismus stellt die Schulen in Bremen zunehmend vor
Probleme. In den letzten eineinhalb Jahren hätten Schulen vermehrt
Vorfälle gemeldet, sagte der für religiösen Extremismus zuständige
Referent im Bildungsressort, Helmut Kehlenbeck, am Dienstag. «Die
klassischen Präventions- und Interventionsmaßnahmen greifen nicht mehr,
weil die Jugendlichen auf einem ganz anderen Weg sind.» Auf einem
Fachtag sollen Lehrer lernen, wie sie die Radikalisierung von Schülern
erkennen und damit umgehen können. Bremen gilt als eine Hochburg des
Salafismus, einer besonders konservativen islamischen Strömung.
Bundesweit zählt der Verfassungsschutz etwa 7000 Anhänger, 360 davon in
Bremen.
tageblatt.de
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