Wednesday, June 20, 2007

Iran: Barbarische Steinigungen angekündigt - Muslime schweigen

Muslime lieben die Gemeinschaft der Gläubigen, die "Ummah". In dieser Gemeinschaft fühlen sie sich wohl, sie stiftet ihnen eine Identität. Wird diese Gemeinschaft beleidigt oder gar bedroht, dann ist es leicht, muslimische Massen auf den Strassen zu mobilisieren - etwa im Falle des dänischen Karikaturen-Streits. Ganz anders verhält es sich jedoch, wenn der Islam ein unschönes Gesicht zeigt und - aus westlicher Sicht - barbarische Praktiken aufleben läßt. Dann gibt es weder Massenproteste noch Unterschriftenaktionen und politische Demarchen. So kann derzeit die Islamische Republik Iran die Steinigung von zwei Menschen ankündigen und vorbereiten, denen Ehebruch vorgeworfen wird (Quelle: Spiegel online 20. Juni 2007 ).
Größere Protestaktionen von Muslimen in vielen Staaten der Welt gegen Steinigungen oder Enthauptungen wie im Falle Saudi-Arabiens oder das Handabhacken wie im Jemen sucht man bislang vergeblich. Es ist überall so wie mit den verharmlosend "Hinrichtungen" genannten Enthauptungen in Saudi-Arabien. Freitags schlägt man dort vor der Großen Moschee Menschen den Kopf ab, die man zuvor dazu verurteilt hat. Diese Strafe ist wie andere auch Bestandteil der Scharia. Und fast niemand hinterfragt sie als Muslim in der "Ummah" öffentlich. Einige (westliche) Menschenrechtsaktionen erwähnen das alles in ihren Jahresberichten. Aber die Muslime der "Ummah" scheinen das "normal" zu finden und protestieren nicht dagegen.
akte islam

1 comment:

Luxusmaschine said...

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