Friday, April 22, 2016

Illner – Die Einsamkeit des Bademeisters, oder schaffen wir die Integration?

Endlich ist die Chose durchschaut! Die wollen einen mürbe machen, bis das Hirn zerbröselt! Bis jeder flieht, wo immer die Worte „Flüchtlinge“ oder „Integration“ aus Politikers Mund durch den Äther hallen. Diese Reizworte sollen wirken wie Allergene: Wer mit ihnen in Berührung kommt, kriegt einen Anfall und schaltet weg.
Wahrscheinlich wurde der Trick in amerikanischen Psycho-Labors ausgetüftelt und wird nun auch bei uns angewendet. Weil aber die Formel nicht ansatzweise so kompliziert ist wie die von Coca-Cola, konnten wir die notwendigen Bestandteile des Psycho-Cocktails herausfiltern:
  1. Es braucht einen Unbeirrbaren, der an der Grenze des Entrückten und Verrückten wandelt. Perfekt gespielt in der gestrigen Illner-Sendung von Crazy „Doc“ Leggewie, dem Alt-68er, der ohne Unterlass im Ruhrgebiet politischen Unsinn veröffentlicht, junge Studenten auf die schiefe politische Bahn führt und höchstwahrscheinlich über seinen eigenen Werken irre geworden ist.
Mit einem Satz von ihm belegt: „Die Migration ist eine einzige lange Erfolgsgeschichte.“ Sollte jemand Angst vor der Migration haben, dann nur, weil diese Angst von Rechts geschürt wurde. Und Tschüss!
  1. Des Weiteren nehme man zwei – gern junge – Menschen mit Migrationshintergrund, die perfekt integriert sind. In einer anderen wöchentlichen Psycho-Show wird gegen Ende der Sendung gefragt: „Wen würden Sie auf eine Reise mitnehmen?“ Man könnte sich zwischen der Polizistin und Erfolgsautorin Tania Kambouri oder der Autorin Sineb El Masrar nicht entscheiden. Beide sind einfach wunderbar. Echt.
  1. Dann mische man einen Vertreter der AfD unter, quasi das Koffein in der Cola, sonst wär’s ja nur ne einfache Brause. Weil der nett und eher unaufgeregt wirkende Herr Gauland diesen Part übernahm, reicht als Gegenmittel ein Unaufgeregter von der CDU – bei einem rot-grünen Krakeeler würde unser Psycho-Cocktail geschmacklich zu schnell umkippen.
Zu Besuch aus dem wirklichen Leben, da wo es rauh und nicht immer herzlich zugeht, kam Frau Katharina Dittrich-Welsh. Die Sozialarbeiterin aus Kaiserslautern rundete die Mischung ab.
Wie gut die Melange wirkte, zeigte die Reaktion meiner Lebensgefährtin. Sie ging entnervt aus dem Zimmer. „Ich kann das nicht mehr hören!“
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