Tuesday, November 17, 2015

Rotes Kreuz in Erklärungsnöten

Am vergangenen Freitag brachten »palästinensische« Terroristen bei einem Überfall in der Nähe von Hebron Rabbi Ya’akov Litman und dessen 18 Jahre alten Sohn Netanel um. Die Mordopfer waren gemeinsam mit weiteren Familienmitglieder in ihrem Auto unterwegs, vier Kindern zwischen fünf und 16 Jahren und ihrer Mutter, als sie von den Angreifern beschossen wurden.
Von einer alsbald mit dem Massaker in Paris überforderten Welt ignoriert, wurde das Blutbad vom »palästinensischen Widerstand« als »Erfolg« gefeiert, der die Angreifer als »barmherzig« lobte, hätten die doch die weiblichen Fahrzeuginsassen verschont. In der Tat überlebten die Mutter und vier Kinder den Überfall, unter ihnen auch der 16 Jahre alte Sohn, der mit seinem Handy Hilfe rief.
In seinem Anruf schildert der Jugendliche, eine Ambulanz des »palästinensischen« Roten Kreuzes sei in der Nähe, habe die verletzten Überfallopfer jedoch ignoriert und ihrem Schicksal überlassen. »The Red Crescent ambulance drove away from us, I don’t know why.« Die Organisation genießt hohes Ansehen, da sie den Anspruch erhebt, in Konflikten unparteiisch zu helfen.
Was auch für die Angehörigen des israelischen Magen David Adom eine Selbstverständlichkeit ist, gilt, scheint’s, nicht für »palästinensische« Nothelfer. Wo sie, da vor Ort, hätten eingreifen können und müssen, zogen sie es nach bisherigen Erkenntnissen vor, den Opfern eines terroristischen Anschlags die dringend benötigte Hilfe zu verweigern und dennoch jedes Fehlverhalten zu leugnen.
Nach Angaben einer Sprecherin des »palästinensischen« Roten Kreuzes im israelischen Rundfunk seien dessen Helfer tatsächlich bereit gewesen, den Verletzten zu helfen, seien aber durch die Ankunft des israelischen Magen David Adom gleichsam vertrieben worden, eine Darstellung, die weder zum Mitschnitt des Hilferufs zu passen scheint noch in Jerusalem zu überzeugen vermochte.
Während der israelische Premier Benjamin Netanjahu das Internationale Komitee vom Roten Kreuz um eine Erklärung des Verhaltens seiner »palästinensischen« Mitglieder bat, forderte Danny Danon, der israelische Botschafter bei den Vereinten Nationen, deren Generalsekretär Ban Ki-Moon auf, den Fall zu untersuchen und das »palästinensische« Rote Kreuz gegebenenfalls zu verurteilen.
 tw24

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