Am Dienstag zerstörten israelische Streitkräfte nach
»palästinensischen« Angaben drei im Bau befindliche Häuser in Bethlehem
sowie einen Spielplatz in der südlich von Nablus gelegenen Ortschaft
Zaatara. Die Häuser und der Spielplatz seien ohne Genehmigung der für
die C-Gebiete zuständigen israelischen Verwaltung errichtet worden und
damit illegal gewesen.
Vor allem der Spielplatz von Zaatara erregt seither Gemüter in »Palästina« und Belgien, denn er wurde mit Geld aus dem Königreich finanziert. In einer Protestnote verurteilten Alexander De Croo, der für Entwicklungshilfe verantwortliche Minister, und sein für Auswärtiges zuständiger Kabinettskollege Didier Reynders das Vorgehen der israelischen Sicherheitskräfte scharf.
In ihrem Schreiben betonen die Minister, der Spielplatz sei im Einklang mit Völkerrecht errichtet worden und diene der Erfüllung dringender humanitärer Grundbedürfnisse. Die belgische Botschaft in Tel Aviv werde von der israelischen Regierung eine Erklärung verlangen, heißt es in der Mitteilung weiter, der israelische Vertreter in Belgien solle sich ebenfalls erklären.
Keinen Gedanken scheinen dagegen die belgischen Politiker auf die Möglichkeit zu verschwenden, daß sie – freiwillige oder naive – Komplizen einer »palästinensischen« Inszenierung sein könnten. Dabei stellt sich doch durchaus schon ganz grundsätzlich die Frage, ob es tatsächlich nötig ist, »Palästinensern« Spielplätze zu finanzieren, während nebenan in Syrien gehungert wird.
Hat man sich freilich dafür entschieden, so sollte man auf Einhaltung der lokalen rechtlichen Gegebenheiten achten. Hier wurde ganz offenbar versäumt, die zuständige Verwaltung in das Projekt einzubeziehen. Wer darauf verzichtet hat, ob Belgier oder »Palästinenser«, ist für die Folgen verantwortlich. Haben die belgischen Sponsoren gegen einen Mißbrauch ihrer Hilfe vorgesorgt?
Und was halten sie schließlich davon, daß niemand so genau zu wissen scheint, seit wann es den nun und zuvor so bitterlich vermißten Spielplatz eigentlich gab. Das Palestinian Information Center schreibt, er sei vor »erst sechs Monaten« gebaut worden, laut Associated Press wurde er 11 Monate alt, während die »palästinensische« Agentur Alray sogar von »über einem Jahr« spricht.
Kann es ob dieser Ungereimtheiten wirklich ausgeschlossen werden, daß Belgien den Bau eines Objekts finanziert hat, dessen wirklicher Zweck es war, die israelischen Behörden zu provozieren, um sie, sollten sie handeln, wie sie handelten, sogleich anzuklagen? An einem Frieden mit Israel nicht interessierte »Palästinenser« jedenfalls dürften nicht unzufrieden sein mit ihren Unterstützern.
tw24
Vor allem der Spielplatz von Zaatara erregt seither Gemüter in »Palästina« und Belgien, denn er wurde mit Geld aus dem Königreich finanziert. In einer Protestnote verurteilten Alexander De Croo, der für Entwicklungshilfe verantwortliche Minister, und sein für Auswärtiges zuständiger Kabinettskollege Didier Reynders das Vorgehen der israelischen Sicherheitskräfte scharf.
In ihrem Schreiben betonen die Minister, der Spielplatz sei im Einklang mit Völkerrecht errichtet worden und diene der Erfüllung dringender humanitärer Grundbedürfnisse. Die belgische Botschaft in Tel Aviv werde von der israelischen Regierung eine Erklärung verlangen, heißt es in der Mitteilung weiter, der israelische Vertreter in Belgien solle sich ebenfalls erklären.
Keinen Gedanken scheinen dagegen die belgischen Politiker auf die Möglichkeit zu verschwenden, daß sie – freiwillige oder naive – Komplizen einer »palästinensischen« Inszenierung sein könnten. Dabei stellt sich doch durchaus schon ganz grundsätzlich die Frage, ob es tatsächlich nötig ist, »Palästinensern« Spielplätze zu finanzieren, während nebenan in Syrien gehungert wird.
Hat man sich freilich dafür entschieden, so sollte man auf Einhaltung der lokalen rechtlichen Gegebenheiten achten. Hier wurde ganz offenbar versäumt, die zuständige Verwaltung in das Projekt einzubeziehen. Wer darauf verzichtet hat, ob Belgier oder »Palästinenser«, ist für die Folgen verantwortlich. Haben die belgischen Sponsoren gegen einen Mißbrauch ihrer Hilfe vorgesorgt?
Und was halten sie schließlich davon, daß niemand so genau zu wissen scheint, seit wann es den nun und zuvor so bitterlich vermißten Spielplatz eigentlich gab. Das Palestinian Information Center schreibt, er sei vor »erst sechs Monaten« gebaut worden, laut Associated Press wurde er 11 Monate alt, während die »palästinensische« Agentur Alray sogar von »über einem Jahr« spricht.
Kann es ob dieser Ungereimtheiten wirklich ausgeschlossen werden, daß Belgien den Bau eines Objekts finanziert hat, dessen wirklicher Zweck es war, die israelischen Behörden zu provozieren, um sie, sollten sie handeln, wie sie handelten, sogleich anzuklagen? An einem Frieden mit Israel nicht interessierte »Palästinenser« jedenfalls dürften nicht unzufrieden sein mit ihren Unterstützern.
tw24
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