Tuesday, April 19, 2016

Dänischer Professor: Frauke Petry hat Recht!

 Dänischer Professor: Frauke Petry hat Recht!
Professor Uffe Østergaard lehrt an der Universität der dänischen Stadt Aarhus im Fachbereich für EU Studien und hat den Lehrstuhl für die „Jean Monnet“ inne. Jean Monnet ist der Erfinder der EU umso überraschender, dass jemand auf diesem Posten sich derart kritisch gegen die EU äußert. Aber selbst eingefleischte pro-EU Akademiker wenden dem gescheiterten Projekt den Rücken zu.

Aus einem Artikel des dänischen Blogs Uriasposten:
„Uffe Østergaards Antwort kommt überraschend, als ich ihn fragte wie Europa seine äußeren Grenzen schützen soll. Die Antwort ist soweit eine logische Konsequenz seiner Analyse und Argumente, die sich durch das gesamte Interview hindurch ziehen, aber man meint einfach nicht, dass so etwas aus dem Mund eine Jean Monnet Lehrstuhlinhabers kommt.

'Mit einem Vorhang. Mit Stacheldraht in vier Reihen, Suchscheinwerfern und Grenzschützern. Und zur See mit bewaffneten Frontex Schiffen, die Flüchtlinge aufnehmen und sie zurückbringen können an die Küsten von denen sie gekommen sind.'

Østergaard analysiert die EU Krise als fehlende Unterstützung durch die Bevölkerung. Das dänische „Nein“ am 3. Dezember, der mögliche Brexit, das Referendum in den Niederlanden letzte Woche, die bevorstehende Abstimmung in Ungarn über die Verteilung der Flüchtlinge. Die EU kann so charakterisiert werden, dass die Menschen, die man fragt, nein zu ihr sagen..... Oder wenn man den Binnenmarkt betrachtet, hier ging es letztlich um die Bewegung von Arbeitskräften, aber das hatte alles durchdringende Konsequenzen.....

'Niemand hat den Wählern gesagt um was es eigentlich geht. Lassen Sie es mich in ganz einfachen Worten sagen: Man ging mit der Wahrheit sparsam um..... Monnet erschuf keinen EU Gedanken bei dem es darum ging die Wähler zu täuschen. Darum hat er sich gar nicht gekümmert. Er täuschte die Landespolitiker, die an ihre nationalen Interessen dachten. Er war besorgt in Bezug auf sein Projekt. Aber im Endeffekt wurden die Wähler belogen. – Es tut mir leid, aber das ist eine leninistische Denkweise. Mindestens extrem anti-populär.

Monnet war ein Franzose, er hatte ein gewaltiges Misstrauen in die Menschen – er betrachtete Menschen als Rebellen. Aber Sie haben absolut Recht, Monnets Denkweise ist mit Wahlen und Demokratie nicht vereinbar. Monnet selbst stellte sich nie zur Kandidatur in irgendeiner Wahl.....

Aber die Mauer? Das Fort? Das neue europäische Projekt? Ja. Die Frage ist ob wir die notwendige Gewalt einsetzen wollen. Frauke Petry von der Alternative für Deutschland sagte es in direkten Worten, aber sie hatte recht. Bei Grenzen geht es um Macht und Gewalt …. Die Festung Europa ist eine Notwendigkeit wegen der Art und Weise, wie wir unsere Wohlfahrtsstaaten organisiert haben. Das Sozialsystem ist sehr attraktiv und zwei Milliarden Menschen in Afrika können dies leicht mit ihren Mobiltelefonen herausfinden.

'Man muss befestigte äußere Grenzen haben, wenn die Grenzen innerhalb eines Kontinents offen sind. Jeder weiß das. Bei Grenzen geht es zu allererst um Macht. Diejenigen, die ihre Stimme dagegen erheben haben schwache Argumente.'“


Quelle: 10news.dk / europenews.dk

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