Es ist bereits ein paar Tage her, da machte die Nachricht von einer
»palästinensischen« Lehrerin erstmals die Runde, die ob ihres
friedlichen Unterrichts mit dem Global Teacher Prize der Varkey Foundation geehrt wurde. Am 16. Februar wurde die »Palästinenserin« als eine der Finalistinnen vorgestellt, vier Wochen später meldete Al-Jazeera, Hanan al-Hroub bekomme 1 Million Dollar.
Drei weitere Wochen brauchte Susanne Knaul, die gute Nachricht abzuschreiben und im in der Schweiz erscheinenden Tagesanzeiger zu veröffentlichen. Unter der Überschrift »Die stille Heldin aus Ramallah« berichtet die Autorin auch vom Mann der Preisträgerin: Der sei »von israelischen Besatzungssoldaten beschossen und verletzt« worden, worauf wiederum sie zum Frieden fand.
Vor drei Wochen war diese rührende Story noch überall zu lesen, zwischenzeitlich allerdings wurde bekannt, wie Omar al-Hroub das Herz der »stillen Heldin« erobert hatte: »Sie heiratete« nämlich, wie Al-Araby Al-Jadeed schreibt, einen »palästinensischen Freiheitskämpfer, der an einer der verwegensten Missionen des Widerstands teilgenommen hatte, der Dabboya-Operation in Hebron«.
Bei diesem Angriff von Terroristen der PLO wurden am 2. Mai 1980 6 Menschen ermordet und 16 weitere verletzt, unter den Opfern auch Kinder und Frauen. Noch heute feiern »Palästinenser« das Massaker und bilanzieren sogar 13 Morde und »Dutzende Verletzte«. Die »besonders brutale und grausame Attacke« war seinerzeit Anlaß für eine Beschwerde Israels bei den Vereinten Nationen.
Doch davon noch am 3. April kein Wort bei Susanne Knaul, die daher auch (bislang gleichwohl erfolglose) Forderungen an die Varkey Foundation nicht erwähnt, Hanan al-Hroub ihren Preis abzuerkennen. Aber immerhin, mit ihrer zum Zeitpunkt der Veröffentlichung längst überholten Geschichte gelingt es Susanne Knaul einmal mehr mühelos, ihre ganze Professionalität zu belegen.
tw24
Drei weitere Wochen brauchte Susanne Knaul, die gute Nachricht abzuschreiben und im in der Schweiz erscheinenden Tagesanzeiger zu veröffentlichen. Unter der Überschrift »Die stille Heldin aus Ramallah« berichtet die Autorin auch vom Mann der Preisträgerin: Der sei »von israelischen Besatzungssoldaten beschossen und verletzt« worden, worauf wiederum sie zum Frieden fand.
Vor drei Wochen war diese rührende Story noch überall zu lesen, zwischenzeitlich allerdings wurde bekannt, wie Omar al-Hroub das Herz der »stillen Heldin« erobert hatte: »Sie heiratete« nämlich, wie Al-Araby Al-Jadeed schreibt, einen »palästinensischen Freiheitskämpfer, der an einer der verwegensten Missionen des Widerstands teilgenommen hatte, der Dabboya-Operation in Hebron«.
Bei diesem Angriff von Terroristen der PLO wurden am 2. Mai 1980 6 Menschen ermordet und 16 weitere verletzt, unter den Opfern auch Kinder und Frauen. Noch heute feiern »Palästinenser« das Massaker und bilanzieren sogar 13 Morde und »Dutzende Verletzte«. Die »besonders brutale und grausame Attacke« war seinerzeit Anlaß für eine Beschwerde Israels bei den Vereinten Nationen.
Doch davon noch am 3. April kein Wort bei Susanne Knaul, die daher auch (bislang gleichwohl erfolglose) Forderungen an die Varkey Foundation nicht erwähnt, Hanan al-Hroub ihren Preis abzuerkennen. Aber immerhin, mit ihrer zum Zeitpunkt der Veröffentlichung längst überholten Geschichte gelingt es Susanne Knaul einmal mehr mühelos, ihre ganze Professionalität zu belegen.
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