Die Sicherheitsbehörden in der Türkei fahnden Medienberichten zufolge nach zwei Frauen aus Deutschland, die sich der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen haben sollen. Zwei von ihnen soll aus Mönchengladbach kommen.Wie WDR, NDR und "Süddeutsche Zeitung" am Freitag berichteten, stehen die Frauen im Verdacht, Selbstmordattentate zu planen. Insgesamt werde nach 21 Menschen gefahndet. Die türkische Polizei, der Geheimdienst MIT sowie die türkische Gendarmerie arbeiten demnach mit Hochdruck daran, die 15 Männer und sechs Frauen zu ergreifen.
Nach Recherchen von WDR, NDR und "Süddeutscher Zeitung" ist eine der gesuchten Frauen eine Deutsche aus Mönchengladbach. Eine gesuchte türkische Staatsbürgerin und Freundin von ihr soll nach Einschätzung aus Sicherheitskreisen ebenfalls aus Mönchengladbach stammen. Hintergrund der landesweiten Fahndungsaktion ist demzufolge offenbar das Selbstmordattentat von Suruc im türkisch-syrischen Grenzgebiet, bei dem am 20. Juli 32 Menschen getötet worden waren. Die Opfer waren zu einem prokurdischen Treffen für den Wiederaufbau Kobanes gekommen.Den Berichten zufolge beschäftigten sich die damals 17-jährigen Freundinnen in Mönchengladbach schon seit 2013 intensiv mit dem Islam. Über einschlägige Webseiten und Besuche in der salafistischen Szene in Köln hätten sie sich zunehmend radikalisiert.
rp-online
No comments:
Post a Comment