Sunday, April 29, 2007

Zwingen Muslime weltweit führenden Snack-Produzenten in die Knie?

Der Name des weltweit größten Snack-Produzenten, FritoLay, ist im deutschsprachigen Raum fast unbekannt. Das 1932 gegründete Unternehmen gehört heute zu PepsiCo und expandiert weltweit. Es stellt alle Arten von Snacks her, Chips etwa, aber auch Cookies und Baked Potatoes. Vor wenigen Tagen haben Muslime das Unternehmen ins Visier genommen - und die Kampagne hat inzwischen weltweit beachtlichen Erfolg. Grund: In manchen Produkten von FritoLay sind Enzyme, die von Schweinefleisch stammen, enthalten. Nun essen auch Muslime seit Jahrzehnten begeistert Produkte von FritoLay, doch scheint die Kampagne ein Umdenken zu bewirken.
Nun bleiben FritoLay zwei Möglichkeiten: die Zusammensetzung der Produkte verändern, Schweine-Enzyme aus der Rezeptur zu streichen und das Produkt von islamischen Fatwa-Gekehrten als "halal" (rein) klassifizieren zu lassen - oder die muslimische Kundschaft zu verlieren. (Quelle: Arabisto.com ). Andere Unternehmen haben sich den Wünschen der islamischen Kundschaft längst gebeugt: McDonalds etwa eröffnete vor wenigen Tagen in London eine Filiale, in der "Halal"-Burger verkauft werden (Quelle: Daily Express 29. April 2007 ). McDonalds verkauft Islam-konforme Produkte inzwischen auch in den Vereinigten Staaten und in Australien.
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