Ein 25-jähriger Senegalese
muss sich demnächst vor Gericht verantworten. Er wurde unter anderem
durch eine DNA-Probe fast zweifelsfrei als Täter identifiziert.
Es ist eine abscheuliche Tat, die nicht nur die Mühldorfer
erschütterte, sondern die Menschen in der gesamten Inn-Salzach-Region:
Eine 19-jährige Mühldorferin wurde im September 2015 nach dem Besuch
einer Disco in ein Gebüsch gezerrt und vergewaltigt.Der mutmaßliche Täter Assane N. ist Asylbewerber und stammt aus dem Senegal. Anhand von DNA-Spuren konnte der 25-Jährige „ohne vernünftigen Zweifel“ als Täter identifiziert werden.
Dennoch bestreitet der Senegalese die Vergewaltigung. Allerdings räumte er in Scheibchentaktik immer mehr ein. So wollte er bei seiner ersten Vernehmung überhaupt nichts von der ganzen Sache wissen. Man müsse schließlich Spuren beim Opfer finden, meinte der Mann. Und dass kein solches zurückblieb, darauf hatte der 25-Jährige peinlich genau geachtet. Von DNA-Proben schien er noch nichts gehört zu haben.
Etwas geständiger zeigte sich der verheiratete Senegalese gegenüber dem Gerichtsgutachter. Hier konnte er sich plötzlich daran erinnern, mit der jungen Frau zwei Mal den Geschlechtsverkehr vollzogen zu haben.
Aus Sicht der Staatsanwaltschaft, die gegen den Asylbewerber Anklage erhoben hat, ist in jener Nacht Folgendes geschehen:
Die 19-Jährige hatte am 4. September gegen 3.30 Uhr zusammen mit einer Freundin den „Club Sinners“ in Richtung „Innlände“ verlassen. Nachdem sie sich von der Freundin getrennt hatte, ging sie alleine weiter und wurde kurz danach von dem mutmaßlichen Vergewaltiger mit „Stop, wait“ angerufen.
Sie wollte noch eine Nachricht an einen Freund schreiben, doch der Senegalese entriss ihr das Smartphone und steckte es ein.
Er forderte die junge Frau auf, ihn zu küssen und als diese ablehnte, beschimpfte er sie als rassistisch. Er packte die Mühldorferin am Arm, zerrte sie in ein Gebüsch nahe dem Innufer und vergewaltigte sie dort vier Mal.
wochenblatt.de
No comments:
Post a Comment