Mit den Anschlägen von Paris und Brüssel sowie dem Zustrom von
Menschen aus dem Orient wurde die politisch-soziale Landschaft Europas
einmal mehr nachhaltig aufgewühlt. Angesichts des reflexhaften
Mediengetöses scheint es dabei nützlich, die „Verantwortlichen“ des
Geschehens, die Funktionseliten in den Institutionen und ihre
Verhaltensmuster in einen etwas distanzierteren Blick zu nehmen.
Denn längst fällt die Beschränktheit der öffentlichen Diskutanten
auf, die sich einer einheitlichen Floskelsprache bedienen und aggressiv
werden, sobald sich Kritik an ihrem Projekt der Islamisierung Europas
regt. Dies speziell, seit die EU den Islam mit dem Mekka-Manifest der
Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) von 2005 zum „Miteigner
Europas“ erklärte (Bat Ye'or, „Europa und das kommende Kalifat“).
Das Papier regelt die Ausbreitung des Islam, die mit Moscheenetzen,
Attentaten in Europa, Christenverfolgungen im Orient, Nutzung
europäischer Führer und Aktionen gegen Israel strikt dem Koran folgt.
So
fungiert der „Kulturdialog“ der Funktionseliten als Propaganda für ein
Diktat des Islam, das den EU-Bürgern einen als Toleranz verkleideten
Generalverzicht auf „Besitzstände“ auferlegt. Dabei geht es um den Abbau
von Rechten auf gesellschaftliche Mitbestimmung und auf Mitverfügung
über Gemeinwohl und Staatsvermögen, das beim Aufbau der
Nachkriegsdemokratien erarbeitet wurde und das nun in Österreich und
Deutschland vergleichbar konsequent zugunsten muslimischer „Miteigner“
aufgelöst wird.
Den kritischen Teil der Öffentlichkeit beschäftigt
die Frage, wie in der Demokratie eine solche Entrechtung und Enteignung
vertretbar ist, wobei die „Verantwortlichen“ die Forderung nach
Mitsprache bei den Wahlprogrammen als „Volksverhetzung“ ausweisen. Diese
Radikalisierung erzwingt ihrerseits die plakative Kennzeichnung der
Gefühlsklischees und Denkverbote, die im Spiegelreflex der
Volksvertreter und institutionellen Führungsebenen freilich als
„demokratische“ Politik erscheinen.
Wenn der Papst Muslimen die
Füße küsst und seinen „Gläubigen“ empfiehlt, den Koran „richtig zu
lesen“, ist er ebenso nivellierend unterwegs wie die scheinsäkularen
Propaganda-Kader der Institutionen, deren Credo den Islam zwischen
„Religion des Friedens“ und „Wiege der Wissenschaft“ einebnet. Da
islamische Gewalt als „Missbrauch des Glaubens“ gilt, lässt sich Europas
totalitäre Tradition rehabilitieren, indem die Religionsfreiheit die
koranischen Machtlizenzen schützt.
Dem folgte der deutsche
Innenminister, dem zufolge „die Festnahme von islamistischen Attentätern
die Terrorgefahr erhöht“ (Phoenix, 24. 3.), denn bekanntlich kommen die
Taten nicht von den Terroristen, sondern von Allah, „der ihre Hand
führt“ (8/17).
Dass „nicht alle“ Muslime Terroristen sind, bildet die umkehrbare
Schutzformel für die Abwehr des „Generalverdachts“, die allen Muslimen,
ob Terroristen oder nicht, ihren Jjihad als „Anstrengung im Glauben“
sichert, zumal sie „die beste Gemeinschaft auf Erden“ bilden (Koran
3/111). So öffnet der Islamschlüssel den Funktionseliten die Fülle
moderner Umgestaltung, indem nun alles neu und „vor allem anders“ wird.
Mit
der Ablehnung der Tradition verschwindet das „alte“ Denken, das die
Freiheit der Ablehnung ermöglicht hat, und ersetzt es durch
Diffamierung, was denkschwaches Personal fördert. Nach dessen
Tunnellogik kann sich die europäische Gesellschaft mit dem Import des
Islam in jeder Hinsicht bereichern, befruchten und erneuern und ist
daher zu keinerlei Prüfung berechtigt.
Der so erzwungene Erfolg
suggeriert den Akteuren die Zugehörigkeit zu einer bevorzugten Klasse
beziehungsweise Rasse und bedingt ihren Angriff auf Bürger als
„Rassisten“, die über den Anstieg der Straftaten von Moslems klagen.
Dies
entspricht islamischer Weltdeutung, die in den Menschen eher „Vieh“
beziehungsweise einen „Strom von Abschaum“ erkennt (27/44). Dass diese
Menschen nur zum Arbeiten und Zahlen taugen, ist moderne Praxis und
Koran-Wissen (9/29) und folgt den historischen Tributsystemen, heute
sichtbar in der Nutzenmaschine globaler Menschenverwertung.
Deren
Elite realisiert mit der Deregulierung von Finanzwesen und Politkultur
durch IMF, WTO etc. eine gigantische Umverteilung nach oben und bereitet
derzeit den ultimativen Coup vor: die Aussaugung der Pensionsfonds und
der Privatanlagen per Negativzins.
Hier vermischen sich Kapitalinteressen mit politischer Religion, die
Skepsis als „Phobie“ oder auch „Neid“ abdrängt und das Paradox
ausufernder Macht sichtbar macht. Die Toleranzlehre befiehlt den
obsessiven „Blick nach rechts“, nährt aber selbst den
Totalitarismus-Verdacht. Indem die Akteure den Import des Islam als
Heilsziel, Kritik daran aber als „Faschismus“ und „Rassismus“ ausgeben,
übertreffen sie sogar Hitler. Denn der bereute es, den Islam als idealen
Schlüssel zum Machterhalt nicht in der Hand zu haben: „Wenn wir
Mohammedaner geworden wären, würden wir heute die Welt besitzen.“
Ihre
radikale Systembindung bringt die Vorteilsnehmer in eine Position
zwischen Täter oder Opfer ihrer Funktionalität, die keinen freien
Konsens mit der Gesellschaft kennt. Brauch und Missbrauch stehen für den
zweideutigen Täuschungscharakter von Macht, die als Missbrauch durch
und/oder von Eliten erscheinen kann, ähnlich dem Vexierbild, das
zwischen alter und junger Frau fluktuiert.
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