Zugegeben, wenn die Gruppierung Femen als ein »Vergnügungsverein für gelangweilte höhere Töchter« bezeichnet
wird, ihre Aktivistinnen als »chaotisch und orientierungslos«, dann
möchte man nicht unbedingt widersprechen. Zu gewagt scheint doch die
Annahme, nackter Protest gegen vermeintliche oder tatsächliche Mißstände
könne geeignet sein, sie zu verändern.
Manchmal darf man Femen-Aktivistinnen auch sympathisch finden, schaffen sie es immerhin doch, den Blick auf Zustände zu lenken, die ohne sie wahrscheinlich kaum Beachtung gefunden hätten. Wenn etwa mitten in Frankreich eine Konferenz über die »Rolle der Frau im Islam« veranstaltet und dabei die Prügelstrafe debattiert wird, dann wirkt der nackte Protest gar nicht unpassend.
gestörter empörter Anhänger des einzig wahren Propheten hinauskomplimentiert und der Polizei übergeben.
Mit einer Anzeige gegen die Aktivistinnen wollen die Veranstalter der Konferenz, die sich als Opfer islamophober Vorurteile sehen, deren Bestrafung erreichen, Teilnehmer und Sympathisanten der Veranstaltung diskutierten in sozialen Netzwerken engagiert, ob die Störerinnen gesteinigt oder doch besser bloß beziehungsweise vorher noch kollektiv vergewaltigt werden sollten.
In Deutschland veröffentlichte unterdessen die der SPD verpflichtete Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) eine Studie, die ein »teilweise islamskeptische[s] Meinungsklima im Land« beklagt, das die Diskussion über eine längst überfällige »religionspolitische Gleichstellung des Islams« erschwere. 3,7 Prozent der Deutschen sind Muslime, je 34 Prozent Protestanten bzw. Katholiken.
tw24
Manchmal darf man Femen-Aktivistinnen auch sympathisch finden, schaffen sie es immerhin doch, den Blick auf Zustände zu lenken, die ohne sie wahrscheinlich kaum Beachtung gefunden hätten. Wenn etwa mitten in Frankreich eine Konferenz über die »Rolle der Frau im Islam« veranstaltet und dabei die Prügelstrafe debattiert wird, dann wirkt der nackte Protest gar nicht unpassend.
»Zwei oben unbekleidete Frauen stürmten bei einer Konferenz von Muslimen in Pontoise nordwestlich von Paris die Bühne und schrien auf Französisch und Arabisch Parolen. [..] Die [..] unbekannten Femen-Kämpferinnen sollen 25 und 31 Jahre alt sein. Auf ihren Körpern waren die Slogans ›Ich bin mein eigener Prophet‹ und ›Niemand unterwirft mich‹ zu erkennen.«Die Störerinnen unterbrachen den Vortrag von Nader Abou Anas, eines Rechtfertigers von Vergewaltigungen in der Ehe, und Mehdi Kabir darüber, wann es angebracht sein könnte, Frauen zu züchtigen, wurden aber vom Saalschutz überwältigt und unter Schlägen und Tritten
Mit einer Anzeige gegen die Aktivistinnen wollen die Veranstalter der Konferenz, die sich als Opfer islamophober Vorurteile sehen, deren Bestrafung erreichen, Teilnehmer und Sympathisanten der Veranstaltung diskutierten in sozialen Netzwerken engagiert, ob die Störerinnen gesteinigt oder doch besser bloß beziehungsweise vorher noch kollektiv vergewaltigt werden sollten.
In Deutschland veröffentlichte unterdessen die der SPD verpflichtete Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) eine Studie, die ein »teilweise islamskeptische[s] Meinungsklima im Land« beklagt, das die Diskussion über eine längst überfällige »religionspolitische Gleichstellung des Islams« erschwere. 3,7 Prozent der Deutschen sind Muslime, je 34 Prozent Protestanten bzw. Katholiken.
tw24
No comments:
Post a Comment