Saturday, March 31, 2007

Hamburg: Der albanische Osmani-Clan im Visier der Ermittler

Die erste Prozesslawine gegen den albanisch-stämmigen St.-Pauli-Investor B. Osmani, seine Geschäftspartner und Vertrauten rollt an. Am 10. April beginnt vor der 5. Großen Strafkammer des Landgerichts Würzburg ein Mammut-Prozess gegen den 43-Jährigen - die strafrechtliche Aufarbeitung des Osmani-Komplexes, der in der Hamburger Politik für Aufruhr sorgte und zu schweren Vorwürfen gegen den Senat führte. Die Opposition hatte dem Senat eine zu große Nähe zum Osmani-Clan vorgeworfen, deren Mitglieder als mittellose Kosovo-Flüchtlinge nach Deutschland kamen und heute nach Angaben des BND über Hunderte Millionen Euro verfügen sollen.
Bis zum Ende dieses Jahres sollen weitere Prozesse in Hamburg und Lübeck folgen. Ein Vertrauter und Geschäftspartner von B. Osmani legte bereits ein Geständnis ab und wurde in Hamburg zu einer Haftstrafe verurteilt. Der Bundesnachrichtendienst rückt Familienmitglieder des Osmani-Clans in die Nähe der Organisierten Kriminalität. Zugleich unterhielt der Clan in Hamburg etwa ein Asylbewerberheim und kassiert dafür vom Senat monatlich 39.000 Euro Miete. (Quelle: Hamburger Abendblatt 31. März 2007 und Hamburger Abendblatt Dezember 2006 )
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