Sunday, September 13, 2015

Fahnenkunde

Demnächst wird am Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York feierlich die Flagge der »palästinensischen« Terrororganisation PLO aufgezogen und dann neben den Fahnen von Staaten wehen, die sich als Mitglieder der vor siebzig Jahren gegründeten Weltorganisation verpflichtet haben, »als gute Nachbarn in Frieden miteinander zu leben«.
Während ihre Führung unter »Palästinensern« als verantwortungslos und korrupt gilt, behauptet die PLO von sich, alleinige Repräsentantin »palästinensischer« Interessen zu sein, ein Anspruch, der ihr auf internationaler Ebene noch immer Türen öffnet. In der UN-Vollversammlung stimmten denn auch 119 für und nur 8 Staaten gegen die »palästinensische« Flagge.
»The world body now has 20 days to implement the move, which would be in time for a visit by Palestinian Authority President Mahmoud Abbas on September 30.«
Der »Palästinenserpräsident« sah sich durch die Entscheidung der Vereinten Nationen gestärkt und versprach, »the struggle will continue until the Palestinian flag flies over our eternal capital, occupied Jerusalem«. Sein Auftritt vor der UN-Vollversammlung soll dazu dienen, die Verträge von Oslo aufzukündigen, die Grundlage für »palästinensische« Autonomie und »Friedensprozeß«.
Wiederholte Angebote des israelischen Premiers Benjamin Netanjahu zur (Wieder-)Aufnahme von Gesprächen lehnt der Chef des Regimes in Ramallah ab und macht auch so deutlich, was er unter guter Nachbarschaft versteht. Ron Prosor, der scheidende Vertreter Israels bei den Vereinten Nationen, konnte da wahrlich nur noch feststellen, diese hätten ihre Prinzipien verraten.
 tw24

No comments: