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Wednesday, February 06, 2019

Sprücheklopfer

Der deutsche Sozialdemokrat und Hobby-Demograph Heiko Maas hat sich am Dienstag via Twitter zum Sprecher einer offenbar unerhörten »große[n] Mehrheit in unserem Land« erklärt und diese mit dramatischen Worten ermahnt, »seien wir nicht nur lauter [als Hass], sondern stellen wir uns jeder Form von Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung auch entgegen. Jeden Tag, überall.«
Der nebenher auch als Außenminister Deutschlands aktive Politiker ist inzwischen eher berüchtigt denn bekannt für solche und ähnliche Sprüche und Appelle, denen wohl niemand ernsthaft widersprechen möchte. Doch als gutes Gewissen Deutschlands führt Heiko Maas gleichzeitig tagtäglich vor, wie wenig Wert er seinen wohlklingenden Worten beimißt. Taten folgen ihnen nämlich nicht.
Kurz bevor der SPD-Minister am Dienstag einmal mehr dazu aufrief, Antisemitismus zu bekämpfen, zitierte beispielsweise der seinem Auswärtigen Amt unterstellte Diplomat Christian Clages als Repräsentant Berlins in Ramallah Pierre Krähenbühl, den UNRWA-Chefs in Gaza: »Der Unterschied zwischen Gaza und einem Gefängnis ist, daß dessen Insassen die Höhe ihrer Strafe kennen«.
Der deutsche »Botschafter« beim Unrechts-Regime von Ramallah machte sich damit einen von Antisemiten in aller Welt gern gegen Israel vorgetragenen Vorwurf zu eigen, den auch Pierre Krähenbühl so und gewiß nicht als Kritik an der in Gaza herrschenden Hamas gemeint hat. Doch wo war, wo ist nun der aufrechte Heiko Maas, der sich diesem Antisemitismus stellt, »jeden Tag, überall«?
Christian Clages wird mit Sicherheit auch morgen noch Deutschland bei der PLO vertreten. Und wie er und Heiko Maas zur UNRWA Pierre Krähenbühls stehen, macht der Blick in die Spenderliste der Organisation klar: Nach dem Ausstieg der USA aus ihrer Finanzierung lautet die Frage nur noch, ob Deutschland allein oder als Teil der EU als großzügigster Sponsor genannt werden wird.
https://www.tw24.net/?p=3549

Monday, August 10, 2015

UN-Verantwortung

Auch in diesem Sommer scheute die in Gaza herrschende Hamas weder Kosten noch sonstige Mühen, in Trainingslagern jungen und älteren Nachwuchs auf die nächste Mission im Heiligen Krieg gegen Israel vorzubereiten. Mit 25.000 Rekruten zumeist jugendlichen Alters konnte die Teilnehmerzahl im Vergleich zu im Januar eröffneten Camps (17.000) noch gesteigert werden.
Während feierlicher Abschlußveranstaltungen führten die »Pioniere der Befreiung«, viele kaum älter als 15 oder 16 Jahre, der Hamas-Prominenz, ihren Familien und einer freilich desinteressierten Welt vor, daß sie sich eine nicht eben friedliche Zukunft herbeisehnen, daß sie bereit sind, die jüdischen Erzfeinde ins Meer zu treiben oder aber bereits zuvor ins Jenseits zu befördern.
Es entbehrt vor diesem Hintergrund nicht einer gewissen Ironie, daß die exklusiv mit der Betreuung von »Palästinensern« beauftragte UN-Agentur UNRWA gleichzeitig krokodilstränenreich um Geld bettelt, da ohne neue finanzielle Mittel der Beginn des nächsten Schuljahres in Gaza verschoben werden müsse, wie Pierre Krähenbühl, Commissioner-General der Organisation, erklärte.
»Such a decision would generate much anxiety and despair for hundreds of thousands of boys and girls, deeply dedicated to their studies. Education lies at the very heart of the identity and dignity of Palestine refugees and of what UNRWA stands for.«
Daß der Bewahrer der »Würde« der »Palästinenser« – der Schweizer meinte bei Dienstantritt im vergangenen Jahr, Gaza mit dem von Deutschen im Zweiten Weltkrieg belagerten Leningrad gleichsetzen zu müssen – es nicht seines Protests würdig befand, was die Hamas mit gewiß nicht wenig Geld in den vergangenen Wochen veranstaltete, belegt, wie glaubwürdig er ist.
Weshalb sollten ausländische Regierungen oder private Sponsoren etwas finanzieren, das sich doch auch die Hamas-»Regierung« leisten können sollte oder aber die in Ramallah? Verzichtete die eine auf Kriegsspiele oder die andere auf die regelmäßige Überweisung eines »Ehrensolds« an Terroristen, dürften jene 101 Millionen Dollar, die der UNRWA fehlen, doch kein Problem sein.
Wenn sie es aber doch sein können, dann zeigt das nur, daß die UNRWA Teil dieses Problems ist, nicht aber zu dessen Lösung beiträgt.
 tw24

Thursday, July 09, 2015

Feriensommer in Gaza

Ein Jahr nachdem sie mit ihren Angriffen auf Israel einen Krieg vom Zaun brach, der 50 Tage andauern sollte, bereitet sich die Hamas auf ihre nächste große Aggression vor. Warum sollte sie auch nicht, sind es doch mittlerweile selbst Staaten wie Deutschland oder Großbritannien, die Israel zwar für seine Selbstverteidigung verurteilen, die Islamisten für ihre Attacken aber nicht?
Mit einer großen Kampagne in der realen und der virtuellen Welt wirbt die Hamas seit einigen Wochen um Nachwuchs, den sie in den Sommerferien in Camps auf den bewaffneten Kampf gegen den jüdischen Staat vorbereiten will. Während Organisationen wie etwa die UNRWA behaupten, Gaza leide unter einer »humanitären Katastrophe«, drückt die Hamas Kindern Waffen in die Hände.
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Schier unerschöpflich scheint die Bilderflut, mit der der »palästinensische« Arm der Muslimbrüder in sozialen Netzwerken für sein Ferienangebot wirbt und seine nur allzu oft erfolgreichen Rekrutierungsversuche dokumentiert. Zahlreich die Bilder, die zukünftige »Märtyrer« zeigen, die gebannt vermummten Uniformierten lauschen, deren »Infostände« überall in Gaza aufgebaut sind.
Ebenso zahlreich die Aufnahmen, die zeigen, wie es weitergeht, haben die Kinder und Jugendlichen ihre Kontaktdaten hinterlassen. Da wird exerziert, mit Waffenattrappen und echten AK 47 geübt, Nahkampf trainiert und ideologisch indoktriniert, posiert wird – mit Waffe – für Erinnerungsphotos. Der zerschmetterte Davidstern auf dem offiziellen Werbeplakat zeigt, was hier vorbereitet wird.
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Obgleich all dies öffentlich geschieht, via Facebook wendet sich die Gaza beherrschende Hamas ja an die gesamte Welt, schweigt die zu diesem Verbrechen. Die Vereinten Nationen, vor Ort vertreten durch ihre UNRWA, lassen deren Pierre Krähenbühl statt dessen Botschaften verkünden, die ahnen lassen, daß und wie tief verstrickt die Organisation ist in den antiisraelischen Kampf der Hamas:
»A year after the devastating Gaza conflict that claimed over 1,500 civilian lives, including 551 children, the root causes of the conflict remain unaddressed. The despair, destitution and denial of dignity resulting from last year’s war and from the blockade are a fact of life for ordinary people in Gaza.«
Nein, nicht »Blockade« oder der von Israel unter der Bezeichnung Protective Edge geführte Krieg gegen die Hamas haben die Menschen in Gaza ihrer Würde beraubt, es waren und es sind die Islamisten und deren Komplizin UNRWA, die Leid über die ihnen ausgelieferten »Palästinenser« bringen und es Jahr um Jahr reproduzieren, jagt niemand sie zum nächsterreichbaren Teufel.
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Während die UN Israel verurteilen, rekrutiert die Hamas Kinder als »Kämpfer«. Während Pierre Krähenbühl keine Auskunft darüber geben kann oder will, was aus beinahe eine Milliarde Dollar Wiederaufbauhilfe geworden ist, die in den vergangenen Monaten für Gazas bereitgestellt wurden, was aus zahllosen Lieferungen Baumaterial, prahlt die Hamas mit neuen Tunneln.
Die Vorbereitungen auf den nächsten heißen Krieg schreiten voran, die Hamas zeigt, daß sie gewillt ist und über die Mittel und das »Personal« verfügt, ihn zu führen. Zu ihren zumal öffentlichen Aktivitäten zu schweigen, dafür aber Israel anzuklagen und ohne jedes Maß zu verleumden, kommt einer Parteinahme gleich, und zwar einer, derer Menschen mit Anstand sich schämen würden.
(Alle Bilder stammen von der Website facebook.com/camps.gaza.)

 tw24

Tuesday, September 09, 2014

Ziviler Arm der Hamas


Die UNRWA, die United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East, macht auch unter ihrem neuen Commissioner-General Pierre Krähenbühl ihrem üblen Ruf alle Ehre.
Hatte der Schweizer bereits bei Amtsantritt im Mai Gaza mit dem von deutschen Truppen belagerten Leningrad gleichgesetzt, behielt Gaza auch bei einem Vortrag in Kairo seinen Opferstatus.
In seiner Rede vor Vertretern der Arabischen Liga erwähnte der UNRWA-Repräsentant die Hamas oder andere Terroristen, die in 50 Tagen 4.382 Raketen auf Israel abfeuerten – alle 16 Minuten eine -, nicht ein einziges Mal.
Dabei räumt selbst “Palästinenserpräsident” Abu Mazen ein, “Hamas had insisted on discussing demands first before ending the war, which only served to prolong the violence needlessly”.
Und als seien nie Raketen in UNRWA-Schulen gefunden und an Terroristen ausgehändigt worden, bezichtigt Pierre Krähenbühl einzig Israel möglicher Kriegsverbrechen, die gar nicht erst untersucht werden müßten.
“Nothing justified or could imaginably justify Israel’s shelling of UN premises [..].”
Zu Israels “Verbrechen” zählt er auch eine “illegale Blockade” Gazas, die es nach Angaben einer anderen Agentur der Vereinten Nationen, dem United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs, nie gab.
Einat Wilf nannte die UNRWA kürzlich “an organization whose goal is that Israel will never win legitimacy as the state of the Jewish people” und forderte, sie als “hostile organization” zu behandeln.
“Under a thin veil of humanitarian activities, UNRWA acts with a clear political agenda, aimed at perpetuating the situation of Palestinian refugees and fostering the dream of their return to Israel. This is how UNRWA builds the ideological foundation for the next generation of fighters against Israel.”
Es ist überfällig, daß die größten Sponsoren der UNRWA, die Vereinigten Staaten und die Europäische Union, ihre Unterstützung dieser Organisation beenden. Pierre Krähenbühls Auftritt in Kairo hat das einmal mehr bestätigt.
UNRWA
 (Mit Motiven von Israellycool und den IDF.)
 tw24

Wednesday, May 21, 2014

UN-Menschen bei der Arbeit: Pierre Krähenbühl

Anfang September 1941 schnitten Truppen der Wehrmacht mit der Einnahme Schlüsselburgs (Petrokrepost) am Ladoga-See Leningrad von allen Landverbindungen ab. Hatte ihr Führer seinen Soldaten ursprünglich aufgetragen, die sowjetische Metropole zu erstürmen, befahl er ihnen nun, Leningrad mit dem Ziel zu belagern, die Bevölkerung der Stadt auszuhungern.
“Der Befehl von Adolf Hitler vom September 1941 war eindeutig: Der Nazi-Diktator ordnete an, dass die Wehrmacht Leningrad nicht einnehmen sollte. [..] Nach seinem Plan sollte die Stadt der Oktoberrevolution von 1917 durch systematisches Aushungern ihrer Bewohner ausgelöscht werden.”
Während der Blockade, die vom 8. September 1941 bis zum 27. Januar 1944 andauerte, wurden rund 16.000 Bewohner bei Luftangriffen ermordet, während mehr als 1 Million Menschen an Mangel- und Unterernährung elend verreckten. Die Belagerung Leningrads gilt “als eines der schwersten Verbrechen [..] der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg”.
War es bisher unter “Menschenrechtsaktivisten” üblich, Gaza ein “Freiluftgefängnis” zu nennen oder ein “Konzentrationslager”, bekräftigte der vom Roten Kreuz zur UNRWA gewechselte Schweizer Pierre Krähenbühl für seinen Antrittsbesuch in dem von der Hamas “regierten” Terroristengemeinwesen eine andere Gleichsetzung:
“The Commissioner-General said that his first impression during his visit to Gaza was of the fence: ‘The first thing of course you see of Gaza is the fence around it; a reminder of the blockade, which as my predecessor pointed out recently, has lasted as long as some of the most infamous sieges of contemporary history, such as the siege of Leningrad.’”
Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt in Gaza mit 74,64 Jahren höher als die in Bulgarien, Estland oder Lettland, die Bevölkerung Gazas wächst jährlich um 2,91 Prozent, sie hat früher Zugriff auf neues Spielzeug als die Menschen im benachbarten Israel: “Apple’s new iPhone 5 sells in Gaza before it reaches Israel”.
Bis zum 13. Mai zählten die Vereinten Nationen für das laufende Jahr 18075 Trucks, die von Israel aus Gaza mit Waren versorgten – Treibstofflieferungen nicht mitgezählt. Gut 70 Prozent des Strombedarfs in Gaza deckt zuverlässig Israel, der jüdische Staat öffnet seine Krankenhäuser selbst seinen ärgsten Feinden, die diese Möglichkeit offenbar gern nutzen:
“The brother-in-law of Hamas Prime Minister Ismail Haniyeh received emergency medical treatment at the Rabin Medical Center in Israel.”
Während ihr neuer “Commissioner-General” sich an die Blockade Leningrads erinnert fühlte, berichtete die Nachrichtenagentur AP, womit seine UNRWA die sich in Gaza abzeichnende Hungersnot bekämpft: “In bid to preserve documentation of Palestinian ‘Nakba’ refugees, UN aid agency has digitized thousands of photos in organization’s archive.”
tw24