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Der heimliche Orientalismus Deutschlands,durchleuchtet von Fred Alan Medforth
Unser alter Bekannter, der deutsche Noch-immer-Außenminister Guido von der Spaßpartei rechnet sich den Sieg über Gaddafi als seinen persönlichen Verdienst an und versteht ihn nicht etwa als Effekt eines koordinierten Militäreinsatzes von Rebellen und West-Alliierten (minus Germany). Gaza-Guidos neuester Streich: Gaddafi musste aufgeben, weil ihm der deutsche Außenminister das Taschengeld gesperrt hat. O-Ton Gaza-Guido: Der Sieg über den lybischen Tyrannen wäre ein Erfolg des „Sanktionsregimes“; viel Gelächter auch aus den eigenen Reihen gab es gratis dazu.
Zu diesem sogenannten Sanktionsregime hatte sich die neue strategische Ost-Süd-Ost Achse aus Deutschland, Russland, China, Indien und Brasilien (olé!) durchgerungen, um Gaddafi mit ein paar Daunenkissen solange unter den Fußsohlen zu kitzeln, bis er vor Lachen in Ohnmacht fällt oder den Rückwärtsgang einlegt; so viel zum Spaß-Verständnis dieser Spaßpartei.
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In den Morgenstunden tat der deutsche Staatsfunk kund, die israelischen Streitkräfte hätten “mit Luftangriffen auf den Abschuss einer Rakete aus dem Gazastreifen reagiert”:
“Dadurch wurden nach palästinensischen Angaben ein 29-jähriger getötet und mehrere Menschen verletzt.”
Zu diesem Zeitpunkt waren die “palästinensischen” Quellen durchaus schon etwas auskunftsfreudiger:
“The strike killed one militant from Izzedine Al Qassam brigade, the Hamas military wing, and seriously wounded two others, Palestinian medical sources said. [..]
Three other Palestinians were lightly injured in strikes against training bases near Gaza City, Khan Younes and Rafah.”
Da selbst Mitglieder eines explizit “bewaffneten Arms” einer Terroristenbande schließlich auch nur “Palästinenser” sind, hält man es in Köln offenbar für überflüssig zu erwähnen, daß diese ihr Leben dem gewidmet hatten, was sie Jihad nennen.
Auch an anderer Stelle bemühen sich die Staatsfunker, so ungenau wie möglich zu “informieren”: Israel, behaupten sie, hätte “auf den Abschuss einer Rakete [..] reagiert”. Seit Jahresbeginn waren es mehr als 340.
Doch von denen hat es, wenn überhaupt, wohl kein Dutzend in die “Nachrichten” des Kölner Senders gebracht. Diese Angriffe auf Leben und Besitz der Bürger Israels sind so alltäglich, daß sie keine Meldung wert sind.
Auch Catherine Ashton, die Hohe Repräsentantin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, hat an den beinahe täglichen “palästinensischen” Attacken auf Israel und dessen Bürger nichts auszusetzen.
Sie weiß schließlich ganz genau, waswer tatsächlich das gefährdet, was sie “Frieden” nennt:
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tw24
Die schweren Krawalle in britischen Städten haben auch in Deutschland Sorgen vor einer Eskalation jugendlicher Gewalt ausgelöst. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hält Gewalttaten wie in Großbritannien derzeit zwar für wenig wahrscheinlich. Er sagte aber auch: „Das Potenzial ist da, gar keine Frage.“ Rainer Wendt, der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, meinte, eine „hoch explosive Mischung“ wie in Großbritannien sei auch in Deutschland vorhanden.Friedrich sagte am Mittwoch bei einem Besuch in Potsdam, in der Bundesrepublik sei ein hohes Maß an Integration erreicht, so dass eine ähnliche Eskalation der Konflikte nicht zu erwarten sei. Allerdings zeigten auch hierzulande Ausschreitungen etwa bei Fußballspielen, dass es gewaltbereite Jugendliche gebe. Auf die Situation in Großbritannien bezogen sagte Friedrich: „Ich glaube, was wir in London erleben, ist die Desintegration einer Gesellschaft.“ Hier mische sich Hoffnungslosigkeit mit Lust an Gewalt.Gewerkschaftschef Wendt sagte im Fernsehsender N24: „Die (in Großbritannien) sind ein paar Schritte vor uns. Wir sind in Deutschland in der Lage, die sozialen Risse in unserer Gesellschaft mit viel Geld zuzukleistern. Wenn das einmal nicht mehr der Fall ist, weil zum Beispiel die Wirtschaft sich anders entwickelt, der Staat noch mehr sparen muss, dann werden sich diese Konflikte sehr schnell auch in solchen Gewalttätigkeiten offenbaren können“.
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