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Sunday, March 18, 2012

Die `Linke´ und Israel: Antisemitische Pilgerreise nach `Palästina´

Wer von Jerusalem nach Hebron gelangen möchte, muss durch PA-verwaltetes Gebiet fahren, und das geht nur mit etlichen Sicherheitsvorkehrungen – an denen selbstverständlich die Juden Israelis schuld sind, „weiß“ die „Israel-Palästina AG“ am Oberstufenjahrgang der Anne-Frank-Gesamtschule in Gütersloh in einem online-Reisetagebuch zu berichten.
Eine online-Tagebuch, das übrigens nicht nur eine Fundgrube mangelhafter sprachlicher Fähigkeiten ist, sondern zudem ein Panoptikum antisemitischer, antiisraelischer und antizionistischer Stereotype, an dem sich die ideologischen Effekte deutscher „Bildung“ in vivo und in situ studieren lassen:
„Unterwegs kamen wir an dem grossen (sic) Check-Point Khalandia zwischen Ostjerusalem und der Westbank vorbei. Dort angekommen ‚besichtigten‘ wir den Check-Point und betrachteten die von den Israelis so genannte Schutz-Mauer, die grosse (sic) Teile Jerusalems und des Westjordanlandesin israelisches Gebiet ‚einverleibt‘.“
Stilecht geht es weiter. Außer von „einverleibten“ Gebieten ist von „Eroberung“ und „völkerrechtswidriger Besatzungspolitik“ die Rede; unter Ausblendung der historischen Fakten, aber streng anti-imperialistisch, wie sich das für eine prototypische deutsche Schule gehört, die für ihre Schülerbegegnung über eine adäquate Kontaktadresse in den besetzten Gebieten verfügt: das „Hebron-Rehabilitation-Commitee“ (sic).
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Sunday, February 19, 2012

Terroristen nominieren Abu Mazen

Der "Revolutionsrat" der arabischen Terrorganisation Fatah hat den Holocaustleugner Abu Mazen ("Mahmud Abbas") als Kandidaten für die nächsten Präsidentschaftswahlen nominiert. Abbas hat bisher noch nicht auf die Entscheidung reagiert. Im Jahr 2009 hatte Abbas sowohl dem Rat als auch dem Exekutivkomitee der "Palästinensischen Befreiungsorganisation" PLO mitgeteilt, er wolle sich nicht wieder zu Wahl stellen.
Die Nominierung sei anonym auf einer dreitätigen Konferenz des Rates in Ramallah erfolgt, berichtet die Tageszeitung "Jerusalem Post". Abbas selbst sei nicht anwesend gewesen.

Wiener Blatt DIE PRESSE gibt antisemitischen SPÖler wieder eine Plattform


Video: Al Rawi-Fans in Wien in Aktion
Nein, man hat ihn noch nicht aus der SPÖ ausgeschlossen, den antisemitischen Hetzer Omar al Rawi. Der darf in der Wiener Presse (wird dies Blatt eigentlich durch die Saudis oder den Iran finanziert ?) gegen Islamkritiker in gewohnt braun-muslimischer Weise hetzen. Noch bedenklicher ist die Tatsache, dass dieser Islamofaschist den neuen österreichischen Integrationsstaatssekretär, Sebastian Kurz, lobt. Dies verheisst nichts Gutes für dieses Land !
Hier der gesamte Presse-Al Rawi-Dreck…

Sunday, February 12, 2012

Radikalislamischer Prediger Haitham al-Haddad besucht Prag

Der Scharia-Prediger Haitham al-Haddad besuchte am Freitag, 10. und Samstag, 11. Februar, die Prager Islamgemeinschaft.
Dem schwelenden Konflikt zwischen Juden und muslimischen Arabern kann der gebürtige Palästinenser laut einer Ansprache auf youtube sogar noch etwas positives abgewinnen: Durch die Gewalt Israels gegen die Palästinenser in Gaza würden Muslime aufgefordert, für ihren Glauben einzustehen und sich vollends auf ihn zu besinnen. Völlige Konzentration auf die Auslebung des Korans; das ist es auch, was al-Haddad bei seinem Vortrag in Prag das – überwiegend muslimische – Publikum wissen lassen möchte: Regeln zum Auswendiglernen des Korans, Anleitungen, um einen kundigen Lehrer für die Studien des Korans ausfindig zu machen. Ein solcher sei auch über das Internet aufzufinden und per Skype beispielsweise in Ägypten oder anderen muslimisch geprägten Ländern kontaktierbar. Mit moderner Kommunikationstechnik kennt sich al-Haddad aus: Als Zweitstudium absolvierte den Bachelor in Informatik an einer saudischen Universität. Dass der Koran, das heilige Buch mit dreißig Kapiteln, keine ausdrückliche Forderung nach der Burka für Musliminnen enthalten soll, wie Kritiker behaupten, erklärt der selbsternannte Geistliche schlichtweg für Unsinn. Jede Frau nehme diese Bürde gerne auf sich, um ein friedvolles Leben nach dem Tod führen zu können. Zu diesem Zweck müsse auch Musik aus dem Leben im Diesseits verbannt werden – sie sei ein nicht-islamisches und korrumpierendes westliches Phänomen, Juden und Christen „verfluchte Nationen“. Nach Haitham al-Haddads Vortrag im Gebetsraum der Islamischen Stiftung Prag stehen viele der rund 40 Zuhörerinnen und Zuhörer auf und bedanken sich bei ihrem Gast für die ratgebenden Worte, die an diesem Samstag eher gemäßigt ausgefallen sind.
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Saturday, February 11, 2012

Ein Pirat als lupenreiner Antisemit: Antisemitismus in der Piratenpartei – Die Einzelfälle häufen sich

Die Piratenpartei hatte sich nicht erst seit ihrem großen Wahlerfolg in Berlin mit dem Vorwurf auseinandersetzen müssen, dass sie in der Partei rechtes Gedankengut dulde. Zum Beispiel weil sie ehemalige Parteimitglieder und Funktionäre der NPD1 in ihren Reihen duldete oder es schon Äußerungen von Piraten gab, die den Holocaust relativierten. Parteiausschlussverfahren wurden nur zögerlich in Gang gesetzt2.
Nun gibt es schon wieder einen Fall aus Baden-Württemberg: Kevin Barth wurde erst vorige Woche zum Kreisvorsitzenden der Partei in Heidenheim gewählt. Zwei Wochen zuvor hatte er eine Twitter-Nachricht mit dem Wortlaut gesendet: “Ok. ich bin also Antisemit, weil ich die israelische Kackpolitik und den Juden an sich unsympatisch finde, weil er einen sinnlosen Krieg führt?”.
Die Politik Israels als Blaupause für jeden individuellen Juden zu verstehen ist ein antisemitischer Reflex. Er versucht jeden Juden in die Verantwortung zu ziehen, für das vermeintlich falsche Vorgehen Israels. Die Wortwahl des „Juden an sich“ hat seinen Ursprung im Antisemitismus der rassistisch argumentiert und einer Volksgruppe bestimmt Charaktermerkmale zuschreibt, die in Barths Fall als „unsympatisch“ bezeichnet werden. Es ist reine Diffamierung, dass die legitimen Sicherheitsinteressen Israels von Barth nicht anerkannt werden und als „sinnloser Krieg“ benennt.
Zwei Tage später konnte man auf seinem Blog einen Beitrag lesen3, in dem sich Barth nur scheinbar von der Nachricht distanzierte. Dort kommentierte er die Ergebnisse des Berichts des unabhängigen Expertengremiums Antisemitismus4, den die Bundesregierung in Auftrag gegeben hatte. Demnach hätten zwanzig Prozent der Deutschen latent antisemitische Einstellungen. Anstatt sich über den virulenten Antisemitismus in Deutschland besorgt zu zeigen, ist das Ergebnis für Barth ein Versuch der Regierung und der Medien, „uns wieder mal als den dummen deutschen Antisemiten darzustellen“, „sprich wieder einmal werden wieder einmal mehr von einer Studie an den Pranger gestellt“. Antisemitismus scheint für Barth ein kleineres Problem darzustellen als die Kränkung seines Nationalstolzes. Auch übernehme er keinerlei Verantwortung, die sich aus der deutschen Geschichte und der Schoah ergibt. „Und ich denke auch nicht, dass das unsere heutige Generation will“.
„Ich habe vor 2 Tagen einen Tweed geschrieben, der falsch verstanden wurde. Dafür entschuldige ich mich“, heißt es weiter. Später verteidigt er allerdings seine Aussagen gegenüber Israel: „Für mich sind die Regierenden dort und in Amerika nur Kriegstreiber und Verbrecher. Und das sage ich so, wie ich es meine.“ Aber damit verurteile er „nicht den Juden an sich“.
Das Abweisen jeglicher geschichtlicher Verantwortung und die gleichzeitige Diffamierung des jüdischen Staates wird in der Antisemitismusforschung als sekundärer Antisemitismus bezeichnet. Er verschafft eine Gewissenserleichterung indem er indirekt behauptet, dass Israel (stellvertretend für alle Juden) selbst eine Kriegspolitik betreibe, die seine Bewohner moralisch entwerte und sie somit als Opfer von Antisemitismus unglaubwürdig mache.
Seine antisemitischen Äußerungen kosteten Barth seinen Posten. Er trat zurück und entschuldigte sich für die Formulierung. Auch der Kreisverband der Piraten bezog öffentlich Stellung: „Wir stellen hiermit ausdrücklich klar, dass Antisemitismus und Rassismus weder in der Piratenpartei noch generell in einer Demokratie einen Platz haben“.
Die Piratenpartei will für die junge Generation stehen. Dabei ist es ihr noch nicht gelungen zu beweisen, dass sie trotz ihrer pluralistischen Aufstellung gegen rechtes Gedankengut im Innern gewappnet ist. Barths Meinung ist sicherlich nicht repräsentativ für die ganze Partei. Aber die Vorfälle von Antisemitismus haben sich in der Vergangenheit gehäuft. Jetzt bleibt abzuwarten, wie die Piraten damit umgehen werden.
haolam.de