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Friday, March 30, 2018

Grüße aus Pallywood

Unter Berufung auf »das palästinensische Gesundheitsministerium« machtder Deutschlandfunk am frühen Morgen »israelischen Raketenbeschuß« Gazas zum Thema, bei dem ein »Palästinenser« getötet worden sei. »Das israelische Militär kommentierte die Meldungen nicht«, ergänzt der Sender. Als die israelische Stellungnahme wenig später vorliegt, wird die Meldung nicht mehr verlesen.
So werden »Qualitätsnachrichten« produziert, die kaum mehr etwas von Propaganda unterscheidet. Denn schon die Quelle sollte suspekt sein: Das, was der Deutschlandfunk als »das [!] palästinensische Gesundheitsministerium« vorstellt, ist in der Tat ein »Ministerium« der Terrororganisation Hamas, nicht etwas das »Gesundheitsministerium« des international (leider) anerkannten PA-Regimes.
Ohne ein Statement der israelischen Streitkräfte abzuwarten, macht sich der Deutschlandfunk damit zum Sprachrohr der islamistischen Terrororganisation, die in Gaza herrscht. Daß der getötete und ein weitere »Palästinenser«, der bei dem »Angriff« verletzt wurde, wegen »verdächtiger Handlungen« an der Grenze zu Israel unter Beschuß gerieten, wie die IDF erklären, erfährt der Hörer nicht.
In den vergangenen Tage gab es mehrere Versuche von »Palästinensern«, die Grenze zu Israel illegal zu übertreten, für terroristische Zwecke angelegte Tunnel aus Gaza nach Israel wurden entdeckt und zerstört. Reagieren die israelischen Streitkräfte auf verdächtige Aktivitäten von »Palästinenern« im Grenzgebiet, könnte das gute Gründe haben, über die der Kölner Sender aber nicht berichtet.
Immerhin aber informiert der Deutschlandfunk über von der Hamas und anderen »palästinensischen« Organisationen angekündigte »Proteste« im Grenzgebiet, die freilich nach der einleitenden Meldung gerechtfertigt erscheinen: da die israelischen Aggressoren mit ihren Panzern und Raketen, dort machtlose »Palästinenser«, die nur gegen Unrecht aufbegehren. Pallywood wirkt auch in Köln.
Es ist übrigens noch nicht lange her, da machten »Nachrichten« die Runde, israelische Scharfschützen hätten einen »Palästinenser« getötet, der in seinem Rollstuhl an »Protesten« teilgenommen hatte. Eine Untersuchung der israelischen Streitkräfte ergab nun, daß die Scharfschützen ihr Feuer längst eingestellt hatten: Der Tod Ibraheem Abu Thurayas war eine »palästinensische« Inszenierung.
Gerade auch vor diesem Hintergrund ist es unverantwortlich, sich allein auf ein von der Hamas betriebenes »Ministerium« zu verlassen, dessen Angaben unhinterfragt als Tatsachen zu präsentieren und später die Darstellung der Gegenseite einfach zu unterschlagen. Mit Seriosität hat derlei so wenig zu tun wie mit Kompetenz. Und das sollen doch die Markenzeichen des Deutschlandfunks sein.
https://www.tw24.net/?p=2722

Tuesday, December 19, 2017

Verpfuschtes Leben

Ahed Tamimis Aktivistinnen-Dasein, ermöglicht wahrscheinlich durch großzügige Spenden staatlicher und zivilgesellschaftlicher Gönner aus Europa, muß ein recht trostloses sein. Seit die »Palästinenserin« vor ein paar Jahren als »Shirley Temper« ihre ersten Auftritte hatte, wurde sie zwar von »Präsident« Abu Mazen empfangen, dem türkischen Möchtegern-Sultan Recep Tayyip Erdogan.
Auch ins Europäische Parlament wurde sie schon eingeladen, dort neben Leila Khaled zu sitzen und linken Judenhassern davon zu erzählen, was sie so macht. Doch genau das ist es ja: Es ist – genau betrachtet – nichts. Seit sie ein Kind war, schreit Ahed Tamimi israelische Soldaten an, bedroht sie, beißt sie, versucht, sie zu schlagen – und wird von ihnen mit schöner Regelmäßigkeit ignoriert.
Und immer dabei sind Kameras, die das elende Spiel dokumentieren, diese kläglich mißglückenden Versuche, Reaktionen zu provozieren, die Schlagzeilen machen könnten, vielleicht sogar international. Während der Mob in Europa sich längst um den Verstand gebrüllt hat mit seinem »Kindermörder Israel«-Geschrei, beweist Ahed Tamimi immer wieder, wie wenig es mit der Realität zu tun hat.
Sie, die doch deren Bösartigkeit belegen will, scheitert wieder und wieder an israelischen Soldaten, die sich kaum einmal eine abwehrende Bewegung entlocken lassen, nicht einmal zurückschreien, wenn Ahed Tamimi sie wüst beschimpft. Und noch weniger scheinen sie geneigt, auch nur zu erwägen, ihre Waffe einzusetzen, schlägt die »Palästinenserin« in ihrem blinden Haß sogar auf sie ein.
Ahed Tamimi, die eine Heldin des »Widerstands« sein will gegen die »Besatzung«, sich womöglich danach sehnt, als »Märtyrerin« Geschichte zu werden, hat es doch nur zum lebenden Beweis für die Verlogenheit des »palästinensischen« Opfermythos geschafft. Ihr beständiger Mißerfolg entlarvt das »palästinensische« Narrativ als bösartige Lüge. Für den Teenager muß das die Höchststrafe sein.
https://www.tw24.net/?p=14140

Friday, September 04, 2015

Kritischer Journaillismus (Folge 1446)

Beim Deutschlandfunk (DLF) zu arbeiten, das erfordert, scheint’s, nicht Kompetenz, sondern eine gehörige Portion Ignoranz und unerschütterliche Vorurteile gegenüber der jüdischen Demokratie. Über beides verfügt Friedbert Meurer, der in seinem Kommentar »Ein toter Junge am Strand – ein Foto geht um die Welt« meint, an den angeblichen Tod Mohammed al-Duras erinnern zu müssen.
»Die berühmtesten und wirkungsmächtigsten Kriegsfotos zeigen meist Kinder als Opfer [..]. Der palästinensische Vater, der an einer Kreuzung schützend über seinem Sohn kauert, der aber von einer Kugel getötet wird. In dieser Reihe steht das Foto vom Strand in der Türkei.«
Was die Bilder aus der Türkei zeigen, scheint in der Tat unumstritten: »The images [..] show a tiny toddler lying lifeless on the sand [..]. The most heart-breaking one is a close-up of a drowned infant, his body so still and doll-like that he could be sleeping.« Darüber aber, was die andere Aufnahme zeigt, die der Staatsfunker erwähnt, gehen die Meinungen weiter auseinander als er einräumt.
»Die Bilder haben noch eines gemeinsam: sie werden je nach Interesse interpretiert und umgedeutet. Das Bild mit dem palästinensischen Vater erzähle in Wahrheit eine andere Geschichte, behauptet die israelische Regierung.«
Es ist nicht nur die israelische Regierung, die der Kommentator in seiner grenzenlosen Bosheit mit dem Vorwurf beleidigt und verleumdet, sie interpretiere »nach Interesse«. Tatsächlich waren es zwei ARD-Kollegen Friedbert Meurers, die in preisgekrönten Dokumentationen und einem Buch Zweifel wecken und belegen, die zu ignorieren nur schlechte Journalisten auszeichnet.
Danach ernsthaft zu behaupten, jene Aufnahme von der Netzarim-Kreuzung in Gaza zeige einen »palästinensischen« Vater, der seinen Sohn vergeblich vor dem Tod in einem Kugelhagel zu retten versuche, ist dreist. Es ist eine Lüge. Denn wie Esther Schapira und Georg M. Hafner belegen, ist eben gerade nicht einmal klar, ob Mohammed Al-Dura am 30. September 2000 überhaupt sein Leben verlor.
Gehören beide Aufnahmen, die aus der Türkei und jene aus Gaza, »in eine Reihe«, wie Friedbert Meurer behauptet, müßte man fragen, ob die Geschichte, die das Bild aus Bodrum erzählen soll, wirklich stimmt. Mohammed Al-Duras »Tod« ist eine besonders perfide Pallywood-Produktion. Wenn Friedbert Meurer glaubwürdige Aufnahmen mit ihr gleichsetzt, verrät er jede journalistische Redlichkeit.
 tw24

Tuesday, September 01, 2015

Inge Günther: Blind in Pallywood

Inge Günther, einer langjährigen Expertin für israelisch-jüdische »Lust am Krieg«, ist es gelungen, ein YouTube-Video zu finden, das »für Empörung« sorgt und »mit einem israelischen, bewaffneten Soldaten« beginne, »der einem palästinensischen Jungen hinterher setzt«. Und zwar, der Beobachterin stockte der Atem, erfolgreich: »Jedenfalls fängt der Soldat den Zwölfjährigen«.
Was hat der bedauernswerte Zwölfjährige verbrochen? Er »soll«, schreibt Inge Günther, »einen Stein geworfen haben«. Trotz eines gebrochenen Arms! Was sie nun sieht, die mitfühlende Inge Günther, beschreibt sie im Kölner Stadtanzeiger so: »Der Junge schreit. Der Soldat hält mit einer Hand den Gewehrlauf und mit der anderen den Kopf des Kindes im Schwitzkasten.«
Darauf aber, es gibt noch gütige Götter, eilten »Palästinenserinnen herbei, die versuchen, den Soldaten weg zu ziehen. Es handelt sich um Mutter und Schwester des Zwölfjährigen Mohammed. Sie zerren an seiner Uniform, reißen ihm die Maske runter«. (Wem?) Es wird gerangelt, »der Soldat macht nicht gerade gute Figur«, »lässt allerdings« schließlich »von seinem ›Gefangenen‹ ab«.
»Wer in diesen von Bilal Tamimi, einem Demonstranten und Hobbyfilmer, dokumentierten Szenen als ›Underdog‹ anzusehen sei, wird von den Konfliktpartnern höchst verschieden interpretiert.«
Daß sie nicht ganz unparteiisch berichtet, zeigt Inge Günther spätestens an dieser Stelle: Daß der »Demonstrant« Bilal Tamimi seinen Sohn, seine Tochter und seine Frau filmt, das verschweigt sie nämlich, daß der »Hobbyfilmer« Bilal Tamimi seit Jahren als »Tamimi Press« firmiert und regelmäßig seine Kinder losschickt, israelische Sicherheitskräfte zu attackieren, ebenso.
Dafür aber weiß Inge Günther mitzuteilen, in Israel sei »das Bedürfnis« groß, »nach der Schmach von Nabi Saleh ein Exempel zu statuieren«. So hätten Eltern gefordert, einen Lehrer zu beurlauben, der in einem der zahlreichen Videos, die am vergangenen Freitag in Nabi Saleh entstanden sind, zu sehen ist. Doch »die Frage, warum Soldaten überhaupt Kinder jagen, stellten wenige.«
Weshalb sollten sie? Es gibt mindestens eine Aufnahme Mohammed Tamimis, die wenigstens nahelegt, daß es möglich ist, auch mit gebrochenem Arm Steine auf Menschen zu werfen. Die Wurfgeste jedenfalls ist eindeutig. Und damit wurde am Freitag eben kein Kind »gejagt«, sondern mit einigem Grund versucht, einen Straftäter festzusetzen beziehungsweise zu befreien.
Und wer dann eben noch weiß, daß dem »Hobbyfilmer« Bilal Tamimi Gesundheit und Leben seiner Kinder wenig wert sind, setzen er und seine Frau sie auf der Jagd nach möglichst spektakulären Bildern doch bewußt immer wieder nicht eben harmlosen Situationen aus, dem drängt sich die Frage auf, weshalb Inge Günther nicht überlegt, diesen Eltern das Sorgerecht zu entziehen.
Angeblich schlägt ihr Herz doch für die Schwachen.
 tw24