Tuesday, August 20, 2013

Erdogan: Israel schuld an Mursis Sturz

Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan hat am Dienstag Israel beschuldigt, am Sturz von Ägyptens Ex-Präsidenten Mohammed Mursi beteiligt gewesen zu sein. Dafür habe die Türkei „Beweise“, zitiert ihn die türkische Zeitung „Hürriyet“.
Erdogan sagte am Dienstag laut „Hürriyet“ bei einem Treffen seiner Partei AKP: „Jetzt sagt der Westen, dass Demokratie nicht gleichbedeutend ist mit der Wahlurne. Aber wir wissen, dass die Wahlurne den Willen des Volkes widerspiegelt.“ Der Premier kritisierte die Haltung des Westens zum Sturz in Ägypten Anfang Juli. „Der Westen sollte die Beschreibung von Demokratie verstehen. Sie müssen es lernen.“
Mit den aktuellen Entwicklungen in Ägypten ist Erdogan unzufrieden. Er fragt: „Wer steckt dahinter? Israel. Wir haben Beweise.“ Er beruft sich auf ein Treffen eines französischen jüdischen Intellektuellen mit dem israelischen Justizminister in Frankreich vor den Wahlen 2011, schreibt „Hürriyet“.
Laut Erdogan soll der Intellektuelle gesagt haben: „Die Muslimbrüder werden nicht an die Macht kommen, auch wenn sie die Wahl gewinnen. Weil Demokratie nicht mit der Wahlurne gleichzusetzen ist.“

„Golfstaaten unterstützen Diktatoren“

Bei dem Treffen kritisierte Erdogan zudem Golfstaaten, die das ägyptische Militär finanziell unterstützten. Er fragte, ob die Länder jemals afrikanische muslimische Länder unterstützt hätten. „Wir wissen, dass es reiche Menschen in der islamischen Welt gibt, aber wir wissen auch, dass es Arme gibt, die auf Almosen angewiesen sind. Die Reichen aus der islamischen Welt haben immer die Diktatoren unterstützt“, beklagte Erdogan.
Das Verhältnis zwischen Israel und der Türkei ist angespannt. Unter anderem hatte die Türkei die Erneuerung der Mughrabi-Rampe, die von der Klagemauer zum Tempelberg führt, kritisiert. Die Brücke ist der einzige Zugang für Nichtmuslime auf den Tempelberg. Ein Tiefpunkt in der Beziehung der beiden Staaten war die Razzia der israelischen Marine auf dem türkischen Schiff Mavi Marmara im Mai 2010. Es gab neun Tote unter den türkischen Aktivisten und Verletzte auf beiden Seiten.
INN

Muslimische Intelligenzperlen

Auf Facebook gefunden:

heplev

Top-Jurist kritisiert Urteil gegen Alex-Schläger scharf

Der renommierte Dresdner Strafverteidiger Klaus König hat den Richterspruch im Fall Jonny K. als „absolutes Fehlurteil“ kritisiert. In einem Interview der Zeitschrift „Superillu“ bezeichnete er das Urteil als „justizpolitisch kontraproduktiv, weil es tötungsgeneigte Straftaten bagatellisiert“. Johnny K. war im Oktober 2012 auf dem Berliner Alexanderplatz von sechs alkoholisierten jungen Männern brutal geschlagen und getreten worden. Er starb an den Folgen der Attacke. Das Landgericht Berlin hat jetzt den Hauptangeklagten Onur U. zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, die fünf Mittäter bis zu zwei Jahren und acht Monaten. Der entscheidende Punkt ist für den Dresdner Anwalt nicht das Strafmaß, „sondern der Umstand, dass die Tat als Körperverletzung mit Todesfolge gewertet wurde“. Im Fall Jonny K. müsse man jedoch „zumindest von einem bedingten Tötungsvorsatz ausgehen“, so König zu „Superillu“. „Die Täter haben in Kauf genommen, dass er stirbt“, betonte der Anwalt.
focus

Kirchenbrandstiftung verunsichert die Bevölkerung

Die Brandstiftung, die eine evangelische Kirche in Garbsen bei Hannover am 30. Juli fast völlig zerstört hat, verunsichert noch immer die Bevölkerung der rund 60.000 Einwohner zählenden Stadt. Die Täter, die an der Willehadi-Kirche einen Schaden von rund einer Million Euro angerichtet haben, sind trotz einer Belohnung von 15.000 Euro noch nicht ermittelt. Doch schon seit längerer Zeit klagen viele Einwohner über zwei rivalisierende Banden von Jugendlichen ausländischer Herkunft. Sie stehen im Verdacht, für mehr als 30 weitere kleinere Brände seit Jahresbeginn verantwortlich zu sein. Nach dem Kirchenbrand sollen junge Muslime, meist türkisch-arabischer Herkunft, mit Hurra-Rufen an der schwer beschädigten Kirche vorbeigefahren sein.
kath.net

Monday, August 19, 2013

Betrunkene Moslems, die den Koran zitieren ? Mulmiges Gefühl während des Gottesdienstes

Drei betrunkene Männer Anfang, Mitte 30, haben am Sonntag den Abendgottesdienst in der Antoniuskirche in der Pforzheimer Weststadt massiv gestört.
Sie pöbelten Gottesdienstbesucher an, setzten sich provozierend in die erste Reihe, ließen ihren Hund in Richtung Altar springen – und erhielten einen Platzverweis, als die Polizei mit zwei Streifenwagen eintraf. Besucher hatten die Kirche verlassen und die Polizei informiert. Ähnliche Vorfälle ereigneten sich in den vergangenen Wochen in St.Franziskus und Herz-Jesu. Der Staatsschutz ermittelt in einem Fall ganz anderer Dimension und sucht weitere Zeugen, die gleichlautende PZ-Informationen bestätigen können, wonach im Juli drei Moslems während eines Gottesdienstes in der Barfüßerkirche mit Koffern nach vorne traten und aus dem Koran predigten.
pz-news

Notstand im Sinai

Bei einem Angriff auf zwei Busse sind am Montag im Sinai mindestens 25 ägyptische Grenzpolizisten getötet worden. Der Überfall ereignete sich nahe der Stadt Rafah an der Grenze zum Gazastreifen. Unterdessen äußerte ein ranghoher ägyptischer Vertreter Verständnis für Israels Besorgnis.
Die Angreifer forderten die Polizisten auf, die Busse zu verlassen. Sie zwangen sie, sich auf den Boden zu legen, berichtet die palästinensische Nachrichtenagentur „Ma‘an“ unter Berufung auf Sicherheitsbeamte. Dann hätten sie die Grenzpolizisten hingerichtet. Die Ermordeten gehörten zu einer zentralen Sicherheitseinheit an der Grenze zwischen Israel und Ägypten und in der Gegend um Rafah.
Die ägyptische Tageszeitung „Al-Masri al-Joum“ zitierte Sicherheitsquellen, nach denen der Angriff ein Racheakt für den Tod von 37 inhaftierten Muslimbrüdern sei. Diese waren am Sonntag bei einem Fluchtversuch gestorben, nachdem sie Tränengas eingeatmet hatten.
Infolge des Überfalls wurde im Sinai der Notstand ausgerufen. Aus Furcht vor weiteren Angriffen auf Sicherheitskräfte schlossen die Ägypter den Nitzana-Übergang an der israelischen Grenze.

„Israel handelt im Interesse der Region“

Ungewöhnliches ließ derweil der Berater des ägyptischen Interimspräsidenten, Mustafah Hidschasi, über Israels Umgang mit dem Konflikt im Sinai hören. Gegenüber dem russischen Fernsehsender in arabischer Sprache, „Russia al-Joum“, sagte er, es sei „natürlich, dass Israel Vorfälle in einem Nachbarland beobachtet“. Israel wolle nicht, dass der Konflikt überschwappe. „Das ist im Interesse der gesamten Region“, zitiert die israelische Tageszeitung „Yediot Aharonot“ aus dem Interview.
INN

Pfaffenhofen: Fragen zu den Grauen Wölfen "sind sehr berechtigt"

Die IG Howa bleibt dabei: Der Ditib-Dachverband mit Sitz in Köln nimmt Einfluss auf das Moschee-Projekt in der Kreisstadt, auch eine Verbindung der Pfaffenhofener Ditib-Verantwortlichen zu den ultranationalistischen türkischen „Grauen Wölfen“ wird in einer Pressemitteilung der Interessengemeinschaft „Bürger gegen das Islamzentrum“ weiter in den Raum gestellt.
In ihrer Presseerklärung bezogen sich die Moscheekritiker auf den PK-Artikel „Von außen wird kein Einfluss genommen“, in dem der Türkisch-Islamische Verein in Pfaffenhofen eine etwaige Einflussnahme des Ditib-Dachverbandes oder staatlicher Stellen in der Türkei auf das Moscheeprojekt mit Nachdruck zurückgewiesen hatte. Auch eine von der IG Howa angedeutete Beteiligung der „Grauen Wölfe“ an der Finanzierung des Bauvorhabens sei völlig aus der Luft gegriffen.
Beteuerungen, die bei den Mitgliedern der Interessengemeinschaft allerdings weiterhin auf Skepsis stoßen: Nachdem es zunächst geheißen habe, der Ditib-Dachverband mit Sitz in Köln sei nur Miteigentümer des Grundstücks an der Hohenwarter Straße, habe der Pfaffenhofener Vorsitzende Bal nun zugegeben, dass dieses Grundstück dem Ditib-Dachverband allein gehört. Die Gründe dafür seien nicht genannt worden, so die IG Howa, was wiederum die Frage aufwerfe, ob der Grund ausschließlich mit Mitteln von Pfaffenhofener Ditib-Mitgliedern erworben wurde oder weitere Gelder geflossen seien? „Was veranlasst den Verein, das Grundstück auf den Ditib-Dachverband eintragen zu lassen, was den Ditib-Dachverband, das Eigentum am Grundstück zu übernehmen“, fragen die Moscheekritiker in ihrer Presseerklärung.
Und die IG Howa setzt noch einen drauf: Laut den Ditib-Vorstandsmitgliedern Bal und Can gehe es bei der Mitgliedschaft des Pfaffenhofener Vereins im Ditib-Dachverband in erster Linie um die Finanzierung des Imam. Beratend sei der Dachverband tätig, und er biete Schutz vor Radikalisierung, heiße es weiter. „Wie naiv muss man sein, zu glauben, dass der Dachverband keinen Einfluss in Pfaffenhofen ausübt, wo doch innere Widersprüche hier bereits deutlich werden und die Reden des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan noch vielen in den Ohren liegen.“ Für den Moscheebau hätten nur Pfaffenhofener Mitglieder gespendet, behaupte Ditib. Gleichzeitig werbe der Verein auf seiner Internetseite im weltweiten Netz um finanzielle Zuwendungen. Die genauen Geldflüsse bei der Finanzierung des Grundstücks und des Baus seien bis heute nicht bekannt. Wer bei der Bank, die einen Kredit gewährt habe, bürge, „wissen auch allenfalls Eingeweihte“.
Und auch in ihrer neuesten Pressemitteilung zeigt die IG Howa, dass die Pfaffenhofener Ditib-Vertreter mit türkischen Rechtsradikalen Gemeinsamkeiten haben: Dass sein Bruder ein militantes Graue-Wölfe-Video auf seiner Facebook-Seite verlinkt habe, tue Recep Bal offenbar mit einer „lässigen Handbewegung“ ab. Eine Distanzierung von dieser politischen Bewegung sehe anders aus. Auch der Kassier und Schriftführer im Vorstand des Pfaffenhofener Ditib-Vereins habe lange Zeit eine Facebook-Freundschaft mit den Grauen Wölfen in Deutschland unterhalten. Die Frage der IG Howa, welche Rolle diese Gruppierung bei der Finanzierung des Moscheebaus in Pfaffenhofen spiele, sei also sehr berechtigt, hieß es in der Pressemitteilung.
Dass die Pfaffenhofener Ditib-Verantwortlichen versucht hätten, mit der IG Howa ins Gespräch zu kommen, wurde übrigens vehement zurückgewiesen: „Wenn Vorstandsmitglied Temel Can erklärt, sein Verein habe Vertreter der IG Howa immer wieder eingeladen, aber sie seien nicht gekommen, so ist dies eine glatte Falschbehauptung.“ Interesse am Austausch mit Nachbarn und Gegnern des Moscheeprojekts habe Ditib kaum gezeigt. „Nach unserem ersten Flugblatt mussten wir erleben, dass sich die Ditib nur darum bemüht hat, nun möglichst schnell die Baugenehmigung zu erhalten, um mit dem Bau beginnen zu können, statt die Pläne zu überdenken und das Gespräch zu suchen“, betonen die Moscheekritiker.

Pfaffenhofen: Moscheekritiker erneuern ihre Vorwürfe – und rücken Ditib-Verantwortliche weiter in die rechtsextreme Ecke - Lesen Sie mehr auf:
donaukurier

Welchen Weltkrieg hätten’s denn gern?

In seiner Funktion als Andreas Meitzner hat der Leiter des Referats „Strategie und Planung Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik“, bzw. der stellvertretende Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt, sowie das stellvertretende Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ (als Nachfolger für die ausgeschiedene Jutta Frisch) es mit der deutschen Geschichte nicht immer leicht.
Sein Gesellenstück in Warschau gelang Meitzner eigentlich recht gut und die Polen mussten einsehen, dass „Flucht und Vertreibung“ selbstverständlich ein größeres Unrecht waren, als der Überfall auf sie am 1.9.1939; oder der Überfall auf die Sowjetunion knapp zwei Jahre danach.
Ist den Polen diese späte, aber aus deutscher Sicht sehr schmeichelhafte Ansicht und Einsicht vielleicht im Austausch für einige Gefälligkeiten gedämmert? Niemand kann es wissen, und alle, die es wissen müssten, solche Leute wie Herr Meitzner, halten den Mund. Doch da der Mensch mit seinen Aufgaben wächst, soll AA-Meitzner sein Meisterstück in Sachen Geschichtsrevisionismus nun auf gesamteuropäischer Bühne vollbringen; er hat alle hierzu nötigen Funktionen in Gesellschaft und Staat (s.o.).
Immerhin schwant im nächsten Jahr ein nicht eben unwesentlicher Jahrestag: Hundert Jahre Erster Weltkrieg. Meitzner, übernehmen Sie!
Zu diesem Datum täte es gut, so das AA, die Ausländer daran zu erinnern, sich mit ihren Feierlichkeiten ein wenig bedeckt zu halten, und sich nach Möglichkeit auch ein bisschen mitschuldig zu fühlen dafür, dass sie den Ersten Weltkrieg angezettelt und dann auch noch für sich entschieden haben. Warum? Um es sich mit dem wiedergutgewordenen Deutschland nicht schon wieder zu verscherzen! Denn, so Meitzner: Wenn alle sich nur ein kleines bisschen schuldig fühlen, ist keiner mehr Schuld. Apropos: Welche Episode käme als nächstes dran, liebes AA? Wo jährte sich erst letztens ein runder Jahrestag? 80 Jahre Machtergreifung? In Germany war das kein Thema.
In diesem Sinne ist AA-Meitzner, Geschichtsrelativismus und -revisionismus en gros und détail (s.o.) denn auch in London vorstellig geworden; wer weiß, wo er vorher schon überall war.
Seinem britischen Counterpart Andrew Murrsion, Mitarbeitern des Foreign and Commonwealth Office sowie des Ministeriums für Kultur, Medien und Sport unterbreitete Herr Meitzner die Offerte, dass Germany, wenn man sich auf den britischen Inseln mit dem Gedenken an den Ersten Weltkrieg ein ganz klein wenig zurückhalten würde, dem United Kingdom vielleicht ein paar mehr Freiheiten in Europa heraushandeln könnte. Fair and square – oder etwa nicht?
Vom erinnerungspolitischen Kuhhandel, den der Herr aus Germany vorschlug, war man in der britischen Öffentlichkeit not amused. Immerhin fand man es etwas üppig, dass dieses wiedergutgewordene Deutschland nun auch noch bestimmen will, wie die Opfer von damals sich heute anzufühlen haben. Auch war man bis zuletzt davon ausgegangen, dass in Berlin dieselben historischen Fakten in den Geschichtsbüchern stehen, wie sonst überall auf der Welt. Zumindest, wenn es um den Ersten Weltkrieg geht. Aber so ist das anscheinend, wenn die Verlierer ihre eigene Geschichte schreiben.
AA-Meitzner indes hat in London nicht nur rumgestänkert seine Bedenken bezüglich des britischen Gedenkens geäußert, sondern auch ein paar konstruktive Vorschläge gemacht. Und zwar dazu, wie er und die offizielle deutsche Außenpolitik das Gedenken an den Ersten Weltkrieg gerne hätten: nämlich als Memento Mori über die großen Gemeinsamkeiten der Gattung.
Vor allem die eine: Am Ende sind wir alle tot. Ist es nicht beruhigend und bequem, dass in diesem „Gedenk“-politischen Walhall jedes Who-dunnit und andere moralisch unbequeme Fragen suspendiert erscheinen, Herr Meitzner? Angesichts der offiziellen deutschen „Gedenk“-Politik mit diplomatischen Mitteln fühlt man sich an John Davidsons unsterbliche Zeilen erinnert: „That no idea minifies its crude / And yet elaborate ineptitude.“*
Aber es kommt noch besser. Als treuer Byzantiner jener europäischen Idee, die im Grunde die von Kaiser Willems „Platz an der Sonne“ eine Nummer kleiner ist, möchte Herr Meitzner, dass die EU beim Gedenken an den Ersten Weltkrieg ein bisschen besser wegkommt, als bisher geplant. Mehr so in Richtung „Garant von Frieden und Völkerfreundschaft“. Schließlich war es nicht die NATO, die jahrzehntelang ein fragiles geostrategisches Gleichgewicht in der Balance gehalten hat, sondern die EU. Lachen da die Hühner? Nein, sie lachen leider nicht.
Das also wären die Geschichte und der Erste Weltkrieg, wie Deutschland und sein AA sie gerne hätten: Eine Welt, in der sich alle dafür schuldig fühlen, dass es 1914 noch keine EU gegeben hat, vor allem aber kein Europa unter deutscher Führung. Das ist, kurz gesagt, die Lehre, die man im AA aus dem Ersten Weltkrieg gezogen hat, und die man nun auch alle anderen Nationen Europas (die überwiegend aus unter Germany leidtragenden bestehen) beibringen möchte; alles andere wäre ja auch irgendwie blöd fürs deutsche Ansehen in der ganzen Welt. Und wer brav ist und sich anstelle des Rechtsnachfolgers des Deutschen Kaiserreichs ein bisschen schuldig für den Ersten Weltkrieg fühlt, dem wird sein Dispo in Europa erhöht.
Es ist an dieser Stelle nur an zwei, drei wesentliche deutsche Innovationen im Ersten Weltkrieg zu erinnern: Der erste Einsatz eines Elektrozauns zwischen Belgien und den damals neutralen Niederlanden. Die erste Bombardierung von Zivilisten aus der Luft (am 6. August 1914 durch deutsche Zeppeline in Liège) und von der See, am 16. Dezember 1914 in Scarborough, Hartlepool und Whitby. Und zwischendurch war da auch noch der erste Einsatz von Giftgas, am 27. Oktober 1914 gegen britische Einheiten in Neuve-Chapelle, Frankreich.
Vor dem Hintergrund so vieler Firsts ist es einigermaßen bemerkenswert, dass Herr Meitzner und die offizielle deutsche Außenpolitik andere Nationen daran erinnern möchten, auf welche Art sie an den Ersten Weltkrieg zu gedenken und damit auch Deutschlands Rolle zu betrachten haben: bitte recht freundlich! Aber Freundlichkeit allein muss ja kein Hindernis auf dem Weg zu mehr „Frieden und Verständigung in Europa“ sein.
*Davidson, John: Fleet Street and Other Poems. London, 1909. Aus dem Gedicht „London Bridge“.
tw24

Sunday, August 18, 2013

Islamexpertin und Zentralrat im Streit

Die Bonner Islamwissenschaftlerin Christine Schirrmacher hat den Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) aufgefordert, "rufschädigende" Äußerungen zurückzunehmen und sich bei ihr zu entschuldigen. Mehrere in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) gemachten Aussagen Aiman Mazyeks seien unzutreffend und herabsetzend.
In dem am Sonntag veröffentlichten Schreiben Schirrmachers heißt es: "Gerade einem Mann wie Ihnen, der sich unermüdlich für den Abbau von Feindbildern einsetzt (...) und der sich beständig und sehr entschieden wehrt gegen falsche Unterstellungen gegen Muslime, (...) müsste nichts wichtiger sein als bei der Wahrheit und den Fakten zu bleiben."
Mit Blick auf die habilitierte Islamwissenschaftlerin hatte Mazyek vor wenigen Tagen in dem Interview gesagt, es gehöre zum Geschäft "mancher sogenannter Islamexperten, dass sie einer fundamentalistischen Lesart" des Islam stets das Wort redeten. Demgegenüber betont Schirrmacher, sich unermüdlich für eine differenzierte Lesart des Islam einzusetzen, die zwischen den einzelnen Strömungen klar unterscheide. Diese Arbeit dürfte "wohl kaum mit Ihrem Feindbild" in Einklang zu bringen zu sein, heißt es in dem an Mazyek gerichteten Schreiben.
Unter Verweis auf ihr aktuelles Buch zum Thema Islam und Demokratie betont Schirrmacher, das Werk enthalte nichts von dem, was der ZMD-Vorsitzende ihr unterstelle. Wörtlich fügt sie hinzu: "Ihre sehr allgemein gehaltene Argumentation, dass der Islam mit den Prinzipien der Demokratie nicht in Konflikt stände, kann allerdings doch leicht die Tatsache verdecken, dass im internationalen Bereich in den wenigsten islamisch geprägten Ländern bisher Demokratien etabliert werden konnten und die islamische Theologie hier großen Nachholbedarf in der Diskussion hat."
katholisch

Leipzig: „Der nächste Genozid an den Kurden droht“: Protest der Aleviten auf der Eisenbahnstraße bleibt klein

„Mehrere hundert Menschen sind getötet worden, darunter viele Kinder. Sie wurden vergewaltigt und geköpft“, klagt Arsan Burcu an. „Die Al-Khaida und die Freie Syrische Armee verüben Anschläge und führen einen Dschihad – einen Glaubenskrieg - in Syrien.“ Die 25-Jährige führte den Protestzug an, welcher sich heute Mittag von der Konrad- über die Herrmann-Liebmann- zur Eisenbahnstraße schlängelte.
Es waren nur drei Dutzend. Die angekündigten 200 bis 300 Demonstrationsteilnehmer sind nicht zusammengekommen, obwohl es mit einer Stunde Verspätung los ging. „Es gab ein Missverständnis. Viele Interessierte dachten, wir würden erst um zwei anfangen“, so Burcu. Deshalb war die Protestkundgebung nur noch eine Angelegenheit von einer halben Stunde.

Das Thema war nicht weniger wichtig: In den letzten Tagen mehrten sich Berichte über Anschläge auf Zivilisten in Syrien, genauer in Westkurdistan. Die Kurden sind ein Volk ohne eigenen Staat, die in der Türkei, Syrien, im Irak und Iran leben. „Wir solidarisieren uns mit den jenen, die von den Dschihadisten angegriffen wurden.“ Das betreffe sowohl Kurden, Sunniten – gemäßigte Islam-Gläubige – als auch Christen und die Volksgruppe der Aleviten.
Von dieser leben etwa 20 Familien im Leipziger Viertel Neustadt-Neuschönefeld. Der alevitische Kulturverein hatte die Demo organisiert. Burcu verlas Zeilen, in denen sie den Dschihad scharf verurteilte. „Wir fordern den sofortigen Stopp von Waffenlieferungen in die Türkei. Wir sind für einen Waffenstillstand und eine friedliche politische Lösung.“

Hamed Mehdi Issa nahm an der Demo teil und sagte, dass von den Moscheen in Westkurdistan ausgerufen wurde, dass die Frauen der anderen Volksgruppen entführt und vergewaltigt werden sollten. „Es droht ein erneuter Genozid an den Kurden“, sagt Issa und spielt nicht nur auf den ersten der Golfkriege an. „Wenn dies an anderen Völkern verübt wird, schaut die Welt hin. Doch bei den Kurden scheinen die Nato, die Medien, alle die Augen zuzumachen.“
l-iz

Zum Urteil im Prozeß um den Tod von Jonny K.: Kein Rassismus nirgendwo

von Dr. Nathan Warszawski
Das Urteil wurde schnell innerhalb 10 Monaten nach der Tat gefällt. Wegen Körperverletzung mit Todesfolge erhielten sechs Berliner mit türkischen Namen Freiheitsstrafen zwischen 2¼ und 4½ Jahren. Vereinzelt wurden Befürchtungen laut, dass die Angeklagten freigesprochen werden würden.
Eine Revision wird stattfinden.
Im Oktober 2012 wurde Jonny ohne erkennbaren Anlass nahe dem Berliner Alexanderplatz brutal verprügelt. Er starb kurz darauf. Jonnys, der in Thailand geboren wurde, wurde 20 Jahre alt. Das Gericht konnte den Anlass des juristischen Totschlages nicht finden. Die Täter wurden nicht wegen Mordes, sondern wegen Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt und verurteilt.
Der Richter sprach in der Urteilsbegründung über Dummheit, Arroganz, Unverschämtheit und Aggressivität. Das Verbrechen konnte nicht lückenlos geklärt werden.
Zwischenzeitlich erhielt Jonnys Schwester Tina den Medienpreis „Bambi“ für ihr Engagement gegen Gewalt.
Soweit die objektiven Tatsachen in Kurzform. Da das Gericht den Anlass für den juristischen Totschlag, der somit ein Mord sein kann, nicht gefunden hat, werden die gerichtlich erörterten Tatsachen zu keinem Ergebnis führen. Wir gehen zunächst davon aus, dass der Totschlag ohne einen bestimmten Anlass ausgeführt worden ist. Jonny wurde nur deshalb umgebracht, weil er zur falschen Zeit sich am falschen Ort aufgehalten hat. Uns interessiert hier nicht er Anlass, sondern der Grund, warum gerade Jonny umgebracht wurde.
Die Zahl der Totschläge und Morde unter Jugendlichen in Berlin nimmt Dank Polizei und Streetworkers kontinuierlich ab. Somit wird die Stadt für Jugendliche von Jahr zu Jahr sicherer, ein Restrisiko, erschlagen zu werden, bleibt. Da das Gericht keinen Anlass und keinen spezifischen Grund für die Tat benannt hat, können spezielle Vorsichtsmaßnahmen nicht ausgesprochen werden. Man kann Jugendlichen lediglich empfehlen, nachts das Restrisiko und die Straßen Berlins zu meiden.
Dies ist nicht zufriedenstellend. Möglich, dass Jonnys Schwester Tina sich mit dieser Information begnügt. Sie hat den „Bambi“ für ihr Engagement gegen Gewalt gewonnen, der auch Sängern vergeben wird, die zu Gewalt aufrufen.
Wenn das Verbrechen ohne Anlass Folge eines Zufalls ist, dann basiert die Tat nach abendländisch anerkannter Logik auf äußere Merkmale, wie Tatzeit und Tatort. Es gibt jedoch weitere gerichtsbekannte Tatsachen, die nicht erwähnt werden. Um die Tatsachen einzugrenzen, müssen wir weit über unseren geographischen Horizont blicken.
Vor zwei Jahren hat der Norweger Breivik einen Massenmord an zumeist Jugendlichen begangen, die Mitglieder einer Norwegischen sozialdemokratischen Organisation waren. Die Toten selbst sind zufällig ausgewählt worden. Der Grund für den Mord ist Rassismus. Breivik hat nicht vom Dachgeschoss aus auf zufällige Passanten geschossen. Ähnlich die NSU-Morde in Deutschland. Die Türken und den Griechen hat zufällig der Tod ereilt. Der Grund für den Mord ist erneut Rassismus. Die NSU-Mörder haben nicht auf einer NPD-Versammlung wild um sich geballert. Die gerne als „politische Reaktion“ verbrämten Morde arabischer Terroristen an Juden weltweit basieren auf Antisemitismus, wobei die Ermordeten das Schicksal zufällig ereilt hat. Die palästinensischen Terroristen haben sich nicht in einem Bus in der Palästinenserhauptstadt Ramallah in die Luft gejagt. In allen Fällen hätten die Toten andere sein können. Ihre Ermordung fand nicht grundlos statt. Der Anlass ist unwichtig.
Dementsprechend können wir einen Grund für Jonnys Tod konstruieren, selbst wenn es dem Mainstream nicht gefallen sollte und trotzdem nicht unerwähnt bleiben darf:: Jonny ist gestorben, weil er kein Türke gewesen ist.
haolam

Brutale Übergriffe von Muslimen gegen Christen in Ägypten

Als die Angreifer kamen, saßen Schulleiterin Manal und ihre Mitschwestern Abeer und Demiana gerade beim Frühstück. Der Mob war sofort überall, brach Türen und Fenster der Franziskanerinnen-Schule in Beni Suef auf, schleppte alles davon – Computer, Projektoren, Schränke, Tische und Stühle. Wenig später brannte das 115 Jahre alte Gebäude lichterloh. Selbst das Kreuz im Eisengatter zur Straße brachen die Extremisten heraus und ersetzten es mit einer schwarze Flagge, wie sie auch Al Qaida benutzt. Alles Geld, was für einen Schulneubau angespart worden war, ließen die Täter mitgehen. Sechs Stunden dauerte der Alptraum für die drei Nonnen und zwei weitere Angestellte, die sich während der Ferien auf dem Schulgelände aufgehalten hatten. Am Ende hätten die johlenden Angreifer sie und ihre beiden Mitschwestern wie Kriegsgefangene durch die Straßen getrieben, beschimpft und bedroht, berichtete Schulleiterin Manal der Nachrichtenagentur AP. Durch Zufall seien sie von einer muslimischen Frau gerettet worden, einer ehemaligen Lehrerin, deren Mann Polizist ist. Auch die beiden anderen Frauen hätten schließlich entkommen können, seien überall begrapscht und auf offener Straße sexuell misshandelt worden. „Es war der schiere Horror.“
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Dhimmitude

Treffen sich am Montag die Außenminister und Außenministerdarsteller der Mitgliedsstaaten der EU, um über eine angemessene Reaktion auf das Geschehen in Kairo und Umgebung zu beraten, wird, ist zu befürchten, eine Solidaritätserklärung mit den Ikhwan dabei herauskommen.
Nachdem ihr Projekt, Ägypten in einen Gottesstaat zu verwandeln, auf immer mehr Widerstand in der Bevölkerung stieß, sie darob jegliche Legitimität verloren und schließlich ihr Präsident durch das Militär entmachtet wurde, versuchen die Islamisten, das Land in Chaos und Bürgerkrieg zu stürzen.
Zahlreiche Angebote der Übergangsregierung in Kairo, sie trotz aller negativen Erfahrungen weiterhin am politischen Prozeß zu beteiligen, schlugen die Ikhwan – auch gegenüber westlichen Besuchern, die “vermitteln” wollten – aus, jetzt setzen sie auf gewalttätige “Tage des Ärgers”.
Dennoch erfahren die Islamisten Unterstützung aus dem “besorgten” Westen, während jene Kräfte, die ein Abgleiten des Landes in islamistische Anarchie zu verhindern suchen, getadelt werden. Während Islamisten von der Fateh-Moschee aus auf Menschen schießen, telefoniert Guido Westerwelle:
“In einem ernsten Gespräch hat Außenminister Westerwelle seinem ägyptischen Amtskollegen die Haltung der Bundesregierung klar gemacht und insbesondere Deeskalation und ein besonnenes Vorgehen angemahnt. Er appellierte an die ägyptische Regierung, den Weg zu einer politischen Lösung nicht zu verbauen und einen Dialog mit allen politischen Kräften wiederaufzunehmen.”
Sind islamistische Banditen, die eine angeblich heilige Stätte entweihen, eine “politische Kraft”? Sind islamistische Gangs, die christliche Kirchen abfackeln, eine “politische Kraft”? Sind ihre Schüsse, sind ihre Fackeln Einladungen zu einem Dialog? Worüber?
In der Tat, die ägyptische Armee mag keine Demokratiebewegung, ihr Verhältnis zu Menschenrechten möglicherweise inakzeptabel gestört sein. Das trifft auf andere Partner des Westens gleichwohl ebenfalls zu – und wird hingenommen. Israel wurde gar gedrängt, Terroristen freizulassen.
Umso beschämender ist es, wendet Europa, wendet der Westen sich nun den Ikhwan zu, die unter mehreren Übeln eben nicht das kleinste sind. Wer betont, Mohammed Morsi sei demokratisch gewählt worden, sollte nicht vergessen, daß er nach nur einem Jahr weitaus unbeliebter war als Hosni Mubarak.
Folgen die europäischen Außenminister in dieser Woche dem Vorbild des Außenministerdarstellers aus Berlin, stellen sie sich gegen jene Millionen Ägypter, die spätestens am 26. Juli General Abdel-Fattah El-Sisi demonstrierend ein Mandat verliehen, den totalitären Kurs der Ikhwan zu beenden.
tw24

Lauter kleine Jean Zieglers: Ramadan-Clique der Muslimbruderschaft demonstriert in Bern

Auf dem Berner Waisenhausplatz haben am Samstagnachmittag rund hundert Anhänger der ägyptischen Muslimbruderschaft demonstriert.Die Teilnehmer der Kundgebung trugen Fahnen und Transparente. Die Demonstration richtete sich gegen die «barbarische Tötung von Zivilisten», wie der Leiter des Islamischen Zentrums Genf, Hani Ramadan, auf seinem Blog schrieb. Mit der Kundgebung zeigten die Demonstranten ihre Unterstützung für die «Märtyrer», die bei der Räumung zweier Protestlager von Anhängern der Muslimbruderschaft - der Partei des gestürzten Präsidenten Mohammed Mursi - ums Leben kamen. Hunderte Menschen starben, als die Sicherheitskräfte die zwei Lager vergangene Woche räumten. Tausende wurden verletzt. Zur Demonstration in Bern aufgerufen hatte die vor allem in der West- und Südschweiz aktive Liga der Muslime der Schweiz. Sie wurde vom Bruder von Hani Ramadan, dem Genfer Islamwissenschaftler Tariq Ramadan gegründet.
berner zeitung / JWD

Missbrauch bei Familiennachzug in der Schweiz: Pässe und Geburtsurkunden sind oft gefälscht

Aus keinem anderen Land ersuchen so viele Menschen Asyl wie aus Eritrea. Neuste Zahlen zeigen: 5730 Eritreer befinden sich aktuell im Schweizer Asylprozess. Hinzu kommt: Eritreer stellen überdurchschnittlich viele Familiennachzugsanträge für minderjährige Kinder oder Ehepartner. Allein im ersten Halbjahr haben so 922 Angehörige Asyl erhalten. Zum Vergleich: Bei den 4167 Flüchtlingen aus Somalia – der zweitgrössten asylsuchenden Bevölkerungsgruppe – waren es 84 Verwandte.

Migrationsbehören in den Kantonen sind wegen der Gesuche aus Eritrea und Somalia alarmiert. «Dokumente wie ID oder Geburtsscheine aus diesen Ländern sind grundsätzlich anzuzweifeln», sagt Iris Rivas, Leiterin des Migrationsdienstes des Kantons Bern. Die Zivilstandsbehörden würden oftmals unzuverlässig arbeiten und gefälschte Urkunden seien leicht erhältlich. «Trotzdem hakt in der Botschaft niemand nach und der Familiennachzug kann in die Schweiz einreisen und wird in den Asylprozess aufgenommen.» Auf dem Migrationsamt Bern komme es dann vor, dass Kinder als angebliche Geschwister befragt werden, sich aber in keinster Weise gleichen.

Die Amtsvorsteherin schlägt deshalb vor: «Aus Staaten, wo die Inhalte von ‹echten Zivilstandsurkunden› nicht eindeutig klar sind, sollten auch für den Familiennachzug nach dem Asylgesetz standardisierte DNA-Tests durchgeführt werden.»

Unterstützung erhält sie vom Vorsteher des Luzerner Migrationsamtes, Alexander Lieb. «Im Asylwesen wird bei Familiennachzügen der Identität zu wenig Beachtung geschenkt», sagt Lieb. Deshalb müsse überprüft werden, ob die DNA-Analyse eine Lösung für die Ermittlung der Familienbande wäre.

Heute kann das Bundesamt für Migration (BFM), wenn begründete Zweifel über die Abstammung bestehen, DNA-Analysen von Familiennachzüglern verlangen. «Dies ist im Asylverfahren aber nicht die Regel», sagt BFM-Sprecher Michael Glauser. Auch werden die DNA-Tests nicht behördlich angeordnet. Vielmehr wird den Gesuchstellern klargemacht, dass die ordentliche Beweislage zur Ablehnung des Gesuchs führen würde.
sonntagonline

Saturday, August 17, 2013

Groupis der Muslimbrüder demonstrieren in Berlin

Während Anhänger der radikal-islamistischen Muslimbrüder in Karai vom Minarett einer Moschee mit Gewehren auf Polizeibeamte schießen, haben heute in Berlin bis zu 700 Anhänger der Islamisten-Truppe eine Demonstration abgehalten - allerdings waren es nicht nur in Berlin lebende Ägypter. Wie Beobachter und Medien berichten, waren zahlreiche türkischstämmige und libanesischstämmige Islamisten an der Demonstration beteiligt. Männer und Frauen mussten auf der Demonstration getrennt marschieren.
haolam

Wie Fahrerflucht und Polygamie

Sechzehneinhalb Jahre Haft für das Tottreten eines Menschen – allerdings verteilt auf die sechs Beteiligten Onur, Hüseyin, Bilal, Osman, Mehmet und Melih. Das macht im Durchschnitt zwei Jahre und neun Monate für jeden der Tottreter.
Mit drei Jahren Freiheitsstrafe werden u.a. geahndet: Fahrerflucht, mittelbare Urkundenfälschung, Bestechlichkeit im Amt, fahrlässige Brandstiftung, Scheck- oder Kreditkartenbetrug, Polygamie und Versicherungsmissbrauch.
Claudio Casula

Schon wieder Frühling: Moslembrüder fackeln Kairo ab

von Gerrit Liskow
Dass die Unruhen in Kairo, Gizeh und weiteren Großstädten in Ägypten den US-Präsidenten nicht nur auf dem falschen Fuß, sondern vor allem auf dem Golfplatz erwischt haben (Vineyard Golf Club in Martha’s Vineyard, dem Kampen auf Sylt der USA), hat in der amerikanischen Außenpolitik plötzliche Betriebsamkeit ausgelöst.
Weniger wegen dem, was in Ägypten geschieht, wohlgemerkt. Sondern wegen dem, was in den USA geschehen ist: Wurde doch der größte anzunehmende POTUS aller Zeiten am Mittwoch dieser Woche mehr oder weniger mit dem Finger in der Nase erwischt. Und wenn es etwas gibt, dass aus „Barrys“ Sicht noch unverzeihlicher ist, als mehrere hundert Protestler abzumurksen, dann, dass man ihn schlecht aussehen lässt. Das mag er gar nicht.
Gestern hat „Barry“ nun aber reagiert und das amerikanisch-ägyptische Manöver „Bright Star“ abgesagt, das in ein paar Tagen losgehen sollte. Denn was Ägypten momentan am dringendsten braucht, ist eine weitere Destabilisierung der Lage, nicht wahr? Etwa dadurch, dass man der Übergangsregierung den Teppich unter den Füßen wegziehtt und sie zunehmend jeglicher Legitimität beraubt. Oder wie ist das gemeint?
Der Skandal besteht indes nicht darin, dass diese Militärübung abgesagt wurde. Sondern vielmehr darin, dass die offizielle amerikanische Politik dieses Manöver überhaupt hat durchziehen wollen, damals nämlich mit Herrn Mursi und seinen Spießgesellen. Immerhin drängt sich zunehmend die Frage auf, ob es sich bei der Moslembruderschaft nicht doch um die Fortsetzung des Faschismus mit arabischen Mitteln handeln könnte. Und wenn ausgerechnet Mr Obama, dieser Inbegriff von Freedom & Democracy (und Nobelpreisträger), mit so etwas gemeinsame Sache machen möchte, ist das aus vielen verschiedenen Gründen sicherlich einigermaßen problematisch (vermutlich nicht für das Nobelpreiskomitee).
Der Gründer der Moslembruderschaft, Hassan al-Bannah, hat sich seinen Namen bekanntlich nicht nur als Vater des „Arabischen Frühlings“, sondern vor allem als Verleger der Hitler-Autohagiographie gemacht, die unter dem Titel „Mein Jihad“ ein panarabischer Bestseller und eine säkulare Bibel des „politischen“ Islamismus wurde. Bekanntlich konnten Hassan al-Bannah und die Seinen den Nazis in der Folge des 31. Januar 1933 gar nicht schnell genug dort hinein kriechen, wo die Sonne nicht scheint.
Groß, vor allem aber emotional attraktiv (ergo: „politisch“ lukrativ) waren die Übereinstimmungen in den konstitutiven Feindbildern dieser beiden leidenschaftlichen und seelenverwandten, vor allem aber „revolutionären“ Befreiungsbewegungen: „die Juden“ (die der politischen Wahnideen, nicht die echten) plus „die Plutokratien des Westens“ (was immer das sein sollte). Vor allem aber: die unterstellte Schnittmenge aus beidem, das auch heute noch (nicht nur bei den „Occupy“-„Revolutionären“) berüchtigte „Wallstreet“.
Die Machtergreifung von 1933 pflegte sich selbst nicht ohne Grund als „Deutsche Revolution“ zu bezeichnen. Bekanntlich verstand nicht nur die NSDAP sich selbst als nationaler Sozialismus. Sondern vor allem wurde sie von der Mehrheit der deutschen Öffentlichkeit als solcher identifiziert (vor allem von jenem Teil, der auch heute noch lieber von „Machtübergabe“ spricht). Als „revolutionäre“ Bewegung verstand und versteht sich die Moslembruderschaft indes noch heute.
Somit stand der Zusammenarbeit zwischen dem deutschen Faschismus und seinem Mann in Kairo (sowie dessen Moslembruderschaft in ganz Ägypten) damals nichts im Wege. Von dieser Achse versprachen die Nazis sich eine Destabilisierung der britischen Position zwischen Indien und Afrika und die Moslembrüder einen logistischen und finanziellen Aufbau ihrer „Bewegung“ am Nil.
Als Morgengabe für ihre „politische“ Ehe mit dem deutschen Faschismus richtete die Moslembruderschaft übrigens gleich mal ein waschechtes Pogrom und allgemeines antisemitisches Gemetzel im britischen Mandat Palästina an, pünktlich zum Olympia-Jahr 1936; der „Führer“ war begeistert!
Nun könnte man sagen, seitdem sei viel Wasser den Nil heruntergeflossen, was ohne Frage stimmt, und letztlich sei Mr Mursi mit demokratischen Mitteln an die Macht gekommen; das ist der Nationalsozialismus allerdings auch. Der größte „politische“ Erfolg der Moslembruderschaft in der Zeit vor Mursi bleibt sicherlich die Ermordung von Anwar El Sadat am 6. Oktober 1981 bei einer Militärparade in Kairo.
Also die Ermordung des einzigen arabischen Politikers, der sich tatsächlich bemühte, seinen Frieden mit dem jüdischen Staat zu machen und in seiner Heimat deshalb stets als Verräter galt. Die Fatwah, also das Todesurteil nach Scharia, gegen Mr Sadat hat übrigens derselbe Omar „Der Blinde Scheich“ Abdel-Rahman verfasst, der 1993 das World Trade Center zum ersten Mal in die Luft jagen wollte.
Zwischenfazit: Es sieht nicht gerade so aus, als ob es sich bei der Moslembruderschaft um dieselbe „gemäßigte“ Fraktion des „politischen“ Islamismus handelt, zu dem sie im Westen gerne schöngeschrieben wird um sich und den Seinen jenes Weltbild zu retten, wonach „revolutionäre“ Kräfte immer Recht haben und die öffentlichen Sympathien nun mal der Moslembruderschaft in ihrer Funktion als vermeintlich unterdrückte und verfolgte Minderheit gehören (eher schon in ihrer Funktion als verfolgende Unschuld).
Bemerkenswert ist, dass Mr Obama mit diesen Moslembrüdern nicht nur ein gemeinsames Militärmanöver veranstalten wollte, sondern mit ihnen auch jetzt weiterhin gemeinsame Sache macht. Von dem Manöver will er ausgerechnet in dem Moment nichts mehr wissen, in dem das ägyptische Militär versucht, die Öffentlichkeit vor einer islamistischen Diktatur zu schützen (leider auf ziemlich tödliche Art). Wieder werden die säkularen Kräfte von einer Obama-Regierung mit einer Selbstverständlichkeit im Stich gelassen, als hätte es nie den Verrat an der „Grünen Revolution“ im Iran gegeben.
Bemerkenswert ist außerdem, dass man es sich im sogenannten Westen anscheinend nicht angewöhnen kann, islamistischen Stadt-Guerilla als klassische Umsturztechnik einer Rebellion und des bewaffneten Kampfes zu erkennen. Und sie als das zu begreifen, was sie ist: Der Versuch, totale Macht mit brutaler Gewalt an sich zu reißen. Ihre Strategie besteht darin, die Machthaber schlecht aussehen zu lassen, indem sie möglichst viele „zivile“ Opfer produziert – einen Gefallen, den besagte Machthaber leider nur zu gerne erfüllen.
Wie man zivile Opferzahlen hochtreibt, ist auch in Kairo kein Geheimnis: Man schickt seine Leute ins Messer und sorgt dafür, dass so viele wie möglich abgemurkst werden. So muss man sich denn auch nicht wundern, wenn Frauen und Kinder unter den Toten sind, denn so haben diese beiden Bevölkerungsgruppen aus Sicht der Islamisten über ihre Funktion als menschlicher Schutzschild im bewaffneten Kampf auch noch eine Funktion in der Statistik.
Das ist eine Lektion, die der Westen schon nicht begreifen wollte, als die Hisballah jede Moschee, jede Schule und jedes Krankenhaus im Süd-Libanon in ein Waffenarsenal und einen Gefechtsstand verwandelt hat, und somit in potenzielle Ziele einer militärischen Intervention.
Denn merke: Möglichst hohe Opferzahlen garantieren erstens ein Top-Ranking in den Medien und zweitens die Sympathien einer zivilisierten Öffentlichkeit mit fadenscheinig sublimiertem Todeswunsch. Das ist, wenn man sich aus der Polstergarnitur heraus für pathologischen „politischen“ Heldenmut auf bequeme Art begeistern will – und sich mit den „Entrechteten und Geknechteten“ instinktsicher solidarisiert, weil man sich selbst entrechtet und geknechtet wähnt, allen empirischen Realitäten einer abgesicherten Existenz im Sozialstaat zum Trotz.
Inzwischen hat die Moslembruderschaft zu weiteren „Demonstrationen“ aufgerufen, und es ist klar, zu welchem Zweck: Man möchte den militärischen Machthabern weitere Gelegenheiten bieten, sich in Verruf zu bringen. Und wenn sie von dieser Gelegenheit wider Erwarten keinen Gebrauch machen, zwingt man sie eben dazu. Seine Leute ins Messer zu schicken, um ein moralisches Dilemma zu produzieren, das man „politisch“ weiter ausschlachten kann, ist eine der klassischen Umsturztechniken des bewaffneten Kampfes. Ägypten ist eindeutig auf dem Weg in den Bürgerkrieg. Es ist erschreckend, wie sehr man sich im Westen gegen diese Einsicht und die entstehenden Konsequenzen sträubt.
PS: Es hat sich bestimmt schon herumgesprochen, aber bereits gestern hat sich eine Offiziers-Klicke aus dem ägyptischen Militär verabschiedet und sich den Moslembrüdern angedient. Die deutschen Staatsmedien werden uns das als Beweis für die „politische“ Richtigkeit jener vermeintlich gerechten Sache verkaufen, die bei ihnen immer noch als „Arabischer Frühling“ gilt.
haolam

Friday, August 16, 2013

Ägypten: Islamisten ermorden Christen vor laufender Kamera, weil er Christ ist


Un conducteur de taxi chrétien, tué par les... von BlogCopte Bei den blutigen Zusammenstößen wurde ein Christ am 15. August auf brutale Weise von Islamisten ermordet, nur weil er Christ ist. Muslimbrüder des abgesetzten Staatspräsidenten Mohammed Mursi liefern sich seit dem 14. August schwere Zusammenstöße mit der ägyptischen Polizei und der Armee. Die fanatischen Moslems sahen das Kreuz, das der Taxifahrer in seinem Auto angebracht hatte. Der als Christ erkannte Fahrer wurde an der Weiterfahrt gehindert. Das Taxi wurde von den Islamisten umringt. Sie zogen den Mann aus seinem Fahrzeug und ermordeten ihn kaltblütig. Dies alles am hellichten Tag und in aller Öffentlichkeit. Die Bluttat wurde filmisch festgehalten.
Bekannt wurde die Tat durch einen Blog koptischer Christen in Ägypten. BlogCopte veröffentlichte auch die Bilder und das Video, das zeigt, wie sich Taxis normal im Straßenverkehr zu bewegen versuchten, bis die aufgebrachten moslemischen Extremisten einen Taxifahrer als Christen erkannten.
Für die Werbeeinblendungen bitten wir um Entschuldigung, es entzieht sich unsrer Möglichkeit, sie abzustellen. Dennoch wollen wir das Material deshalb nicht vorenthalten.
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Ägypten: Muslimbrüder treiben Gewalteskalation voran

Nach den Freitagsgebeten ist es heute, wie befürchtet, zu massiven Gewaltausbrüchen durch Anhänger der radikal-islamistischen Muslimbrüder und des von ihnen gestellten Ex_präsidenten Mursi gekommen. Nach ersten Berichten, wurden in den ersten Stunden nach Beendigung der Freitags-Gebete bereits mindestens 15 Angehörige der ägyptischen Sicherheitskräfte von Mursi-Anhängern ermordet. In den letzten drei Tagen wurden mindestens 20 christlich-koptische Kirchen durch die Islamisten niedergebrannt.
haolam