Sunday, July 15, 2007

Berlin: Türkenvertreter sieht Beharren auf deutscher Sprache in der Schule als Diskriminierung

Der Berliner Tagesspiegel hat ein Gespräch mit Safter Çinar (61) geführt. Der türkische Mitbürger ist seit 1991 Sprecher des Türkischen Bundes Berlin und seit 2005 Vorsitzender des Türkischen Elternvereins. Er war jahrelang in der Ausländerberatung tätig. Auf die Frage: "Herr Çinar, Fachleute loben die Weddinger Herbert-Hoover-Schule, weil auf ihrem Pausenhof nur noch Deutsch gesprochen werden darf. Das fördere die Integration von Migrantenkindern. Warum lehnt der Türkische Bund die Deutschpflicht in der Pause ab?" antwortet der Mann: "Man kann doch keinem Menschen das Recht nehmen, sich in seiner eigenen Sprache zu unterhalten … " Er fährt dann fort: "Wir wenden uns gegen diese Diskriminierung unserer Muttersprache und verlangen, dass sie gesellschaftlich akzeptiert wird." (Quelle: Tagesspiegel ).
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