Thursday, July 19, 2007

Kein Zwang im Glauben?

Einem Christen wurde der Reisepass entzogen, weil er nicht zum Islam konvertieren wollte
Islamische Staaten lobpreisen ihre Toleranz gegenüber Nicht-Muslimen. Sie behaupten, es gäbe "keinen Zwang im Glauben" unter der Herrschaft des Islam. Niemand bestreitet, dass es tolerante Muslime gibt. Aber die Fälle, die uns über intolerante Muslime ständig gemeldet werden, zeichnen auch ein anderes Bild. Das musste auch Manute Bol erfahren. Der Mann stammt aus Sudan und ist Christ. Der Basketball-Spieler brachte es in den Vereinigten Staaten zu Ansehen und zu Einfluss. 1995 kehrte er in sein Heimatland Sudan zurück, weil man ihm den Posten des Sportministers angeboten hatte. Beim Eintreffen forderte man von dem Christen, zunächst zum Islam zu konvertieren. Bol lehnte ab. Man entzog ihm darauf hin den Reisepass. Fünf Jahre lang war Bol in Sudan gefangen. Er lebt er wieder in den Vereinigten Staaten - und hat seine unglaubliche Geschichte einer Zeitung berichtet (Quelle: Kansas City Star Juli 2007).
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