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Thursday, September 26, 2019

»Botschafterin«

Am Montag freute sich Khouloud Daibes, die »Botschafterin Palästinas« in Berlin, in ihrem »Amtssitz« über Besuch aus Ramallah. Strahlend ließ die Repräsentantin des PLO-Regimes sich mit Shadi Al-Bourini und Shadi Al-Najjar ablichten, Rappern, in deren Texten offenbar kein Mangel an »klassische[n] antisemitische[n] Vorurteile[n] und [..] nicht hinnehmbare[r] Vernichtungsrhetorik« herrscht.

Wie Die Welt berichtet, soll ein aufgescheuchtes Auswärtiges Amt der »Diplomatin« gegenüber darauf seine »Missbilligung zum Ausdruck gebracht« haben, während die Verwaltung der deutschen Hauptstadt den Gästen Khouloud Daibes’ einen geplanten Auftritt untersagte. Beschränkt der deutsche Kampf gegen Antisemitismus sich nun endlich nicht mehr auf vollmundige Ankündigungen?

Noch Ende Mai wurde Khouloud Daibes herzlich in Wiesloch begrüßt, einer Stadt in Baden-Württemberg, deren christdemokratischer Bürgermeister Ludwig Sauer wohl bis heute glaubt, was im Lokalblatt über die »palästinensische Botschafterin«, die »für den Friedensprozess [..] kämpft«, stand. Dabei hätte man schon damals wissen können, wissen müssen, wie Khouloud Daibes kämpft.

Die Verteidigerin der antisemitischen BDS-Bewegung – selbst die bisher nicht als Organ der zionistischen Weltverschwörung in Verruf geratenen Vereinten Nationen sehen BDS kritisch – fiel schon vor Jahren als vehemente Anhängerin des »palästinensischen« Terrors gegen Juden auf. Die Hamas etwa ist für sie und ihre »Botschaft« eine »politische Partei«, keine islamistische Terrororganisation.

Und auch zu »linken« Terroristen fühlt Khouloud Daibes sich hingezogen. Feiert die »palästinensische« PFLP sich und ihre »Erfolge« – gemeinsam übrigens mit »friedlichen« deutschen BDS-Aktivisten -, darf die »Botschafterin« natürlich nicht fehlen, die nach eigener Auskunft »keine diplomatische Immunität« genießt. Und doch ist eine Mißbilligung des AA das schlimmste, was ihr droht.

Und selbst danach werden ihr in Deutschland wohl wieder Rathaustüren und Goldene Bücher geöffnet werden, werden vom Titel »Botschafterin« geblendete Provinzpolitiker sich mit Khouloud Daibes schmücken. Warum denn auch nicht, geht doch sogar in der »Weltstadt« Berlin die Polizei gegen Menschen vor, die es wagen, das »provozierende« Schildchen zu zeigen: »Kein Platz für Antisemitismus«.

https://www.tw24.net/?p=4198

Thursday, September 15, 2016

Bildungswerk

In der Affäre um ein inzwischen suspendiertes antisemitisches Seminarangebot der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim (HAWK) hat sich die verantwortliche Dozentin geäußert und gegen sie erhobene Vorwürfe zurückgewiesen. Wie sie der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung verriet, fühle Ibtissam Köhler sich angefeindet, »als wenn ich eine Verbrecherin wäre«.
Dabei sei sie davon überzeugt, »immer eine gute Arbeit geleistet« zu haben, was »mir viele meiner Studenten« bestätigt hätten, die gerade ihr doch auch die Bekanntschaft mit »jüdisch-israelische[n] Stimmen wie Uri Avnery, Amira Hass, Gideon Levi, Felicia Langer, Ilan Pappe, Reuven Moskovitz« verdankten. Sie wolle nur, »dass die jungen Leute vielfältig denken und kritisch sind.«
Sie selbst übrigens hat das kritische Denken an der von der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung so vorgestellten »christliche[n] Schule Talitha Kumi in Beit Jala« gelernt, die Ibtissam Köhler besucht habe, bevor sie 1973 zum Studium nach Deutschland kam. Der Name dieser Schule fällt immer wieder im Zusammenhang mit nach Gerechtigkeit suchenden »palästinensischen« Aktivistinnen.
So besuchte beispielsweise auch Sumaya Farhat-Naser die von deutschen Christen betriebene Schule in Beit Jala und kam in den Genuß der dort betriebenen »Friedenserziehung«, an der sie heute selbst beteiligt ist. Indoktriniert sie nicht gerade junge »Palästinenser«, verbreitet Sumaya Farhat-Naser im deutschsprachigen Raum »antiisraelische Propaganda auf der Höhe der Zeit«.
Eine weitere von der »Friedenserziehung« an der Talitha Kumi geprägte »Palästinenserin« ist Khouloud Daibes. Als für Tourismus zuständige »Ministerin« warb sie für »ein Jerusalem [..], in dem Juden nichts zu suchen haben«, während sie als »Botschafterin« die Ermordung israelischer Jugendlicher mit den Worten rechtfertigte, diese hätten sich »illegal im Westjordanland befunden«.
Und auch heute noch scheint sich die »Friedenserziehung« in Beit Jala zu bewähren: Eine Tochter Khouloud Daibes’ kann als Schülerin vor Gästen aus Deutschland fehlerfrei und unsanktioniert »Märtyrerlyrik mit offenem Aufruf zur Gewalt« vortragen, während andere Absolventinnen in ihren Ferien nach Deutschland geschickt werden, »kritischen« Journaillisten die Köpfe zu verdrehen.
Mit Ibtissam Köhler ist den Verantwortlichen in Talitha Kumi ein weiterer Erfolg gelungen. Sicher waren auch andere an ihm beteiligt, doch die Grundlage für ihn wurde gewiß an der heute vom Berliner Missionswerk betriebenen »Oase des Friedens« gelegt, in der die »Gemeinschaft von Christen und Muslimen [..] ein wertvolles Gegengewicht zu Ausgrenzung und Anfeindung« schafft.
 tw24

Sunday, November 22, 2015

Problemlöser

Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt steht nach eigenen Worten seit 2001 im Auftrag des Berliner Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung deutschen Gemeinden als »das Kompetenzzentrum für kommunale Entwicklungspolitik« bei. Ihre Mission beschreibt die Servicestelle mit wohlklingenden Sätzen, die beispielsweise so gehen:
»Mit dem Ziel kommunale Partnerschaften zu stärken, bieten wir Kommunen aus Deutschland und aus Ländern des Südens eine Dialogplattform um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam lokale Lösungsansätze zu globalen Fragen zu entwickeln.«
Zu den »Ländern des Südens«, deren Kommunen nur darauf warten, ihre geballte globale Problemlösungskompetenz mit den Deutschen zu teilen, zählt für die offenbar auch »Palästina«. Es gibt zwar keinen Staat mit diesem Namen, sondern nur einen freilich nicht eben überzeugend vorgetragenen Wunsch danach, doch was sind solche Details, geht es um »globale Fragen«?
Und so trafen vom 10. bis 13. November sich deutsche und »palästinensische« Problemlöser da, wo ein Ortsvorsteher bereits seit Jahren Hobby und Amt verwechselt. »Gestern empfing Oberbürgermeister Albrecht Schröter (SPD) 70 Vertreter aus 30 deutschen und palästinensischen Städten und Gemeinden im Jenaer Rathaus« zu einer günstigenfalls weltfremden Veranstaltung.
Während auch und gerade von ihren »Regierungen« in Ramallah und Gaza angespornte und durch ihre Freunde und Nachbarn unterstützte »palästinensische« Terroristen unablässig versuchen, möglichst vielen Juden ihr bloßes Dasein zur Hölle zu machen, wollte Albrecht Schröter in Jena ganz ausdrücklich »Zeichen gegen die Siedlungs- und Besatzungspolitik Israels setzen«.
Gegen antisemitische Gewalt wollte dagegen offenbar niemand ein Zeichen setzen, es hätte womöglich Khouloud Daibes, die in Berlin als »Botschafterin« der Terrororganisation PLO aktiv ist, verunsichert. Vor einem Jahr hatte sie die Ermordung dreier israelischer Jugendlicher durch Hamas-Terroristen verteidigt, erstere hätten sich doch »illegal im Westjordanland befunden«.
In Jena davon kein Wort. Albrecht Schröter, der wohl der einzige Träger eines darob wertlosen »Preis[es] für Zivilcourage gegen Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Rassismus« ist, dem Nazis applaudieren, meinte vielmehr betonen zu müssen, »Israels Siedlungspolitik zu kritisieren, bedeute [..] keinesfalls [!], antisemitisch zu denken«. Die Welt hat ein Problem weniger.
 tw24

Monday, August 31, 2015

Die jüdische Gefahr

Wer der jüngsten »Reportage« Torsten Teichmanns aus den von »Palästinensern« beanspruchten Gebieten lauscht, die der deutsche Staatsfunk am Montag unter der Überschrift »Siedlungsbau geht ungebremst weiter« gleich mehrfach sendete, dem drängt angesichts des Rahmenprogramms sich die Frage auf, wie der »Journalist« wohl aus dem dunkeldeutschen Heidenau berichten würde.
In »Palästina«, das legt schon der Titel seines Beitrags nahe, sieht Torsten Teichmann in Juden eine Bedrohung. Er sympathisiert offen mit Menschen, die Juden nicht als Nachbarn haben wollen, die von einer judenreinen Heimat träumen, die es so allenfalls in den Jahren zwischen 1948 und 1967 gegeben hat, als jordanische Truppen Juden gewaltsam aus Judäa und Samaria vertrieben.

 Nebenjob eines Staatsfunkers: Aktivist Torsten Teichmann, der die Ausladung Daniel Barenboims durch Teheran nicht kommentierte
 
Während in Heidenau und anderswo in Deutschland von Fremdenfeindlichkeit gesprochen wird, von Nazis, weil Menschen beim Gedanken an Migranten in ihrer Nachbarschaft nicht in helle Begeisterung ausbrechen, gelten dem Deutschlandfunk Verfechter eines judenreinen »Palästina« als Sympathieträger, deren Anliegen wohlwollend als ein gerechtes vorgestellt und behandelt wird.
Vor gut einem Jahr kommentierte Khouloud Daibes, die »Botschafterin« der terroristischen PLO in Berlin, die Ermordung dreier jüdischer Jugendlicher durch mit der Hamas verbundene »Palästinenser«, deren Opfer hätten sich doch »illegal im Westjordanland befunden«. »Die Siedler sind die Gefahr!« faßte der WDR seine (?), gewiß aber die Message der »Botschafterin« zusammen.
Und keinem der Beteiligten fiel auf, was da eigentlich gesagt wurde, daß Khouloud Daibes ein antisemitisches Massaker rechtfertigte, statt sich auch nur vorsichtig von den Mördern zu distanzieren. Nun hat auch der DLF Gesicht gezeigt: »Siedlungsbau geht ungebremst weiter«, klagt er (sachlich übrigens falsch), statt den »palästinensischen« Antisemitismus zu problematisieren.
 tw24

Wednesday, July 08, 2015

Botschafter des Friedens

»Lassen Sie mich an dieser Stelle ganz klar betonen«, schrieb vor gut einem Jahr Khouloud Daibes, eine als »Botschafterin der palästinensischen Mission in Berlin« vorgestellte Repräsentantin des Regimes in Ramallah, in der Frankfurter Rundschau, »ganz klar betonen, dass wir Palästinenser gegen jede Form von Antisemitismus, Rassismus oder Diskriminierung sind«.
»As Palestinians«, stimmte seiner in Berlin stationierten Kollegin bereits Mitte Mai Nabil Jada’a zu, der in Chile »Palästina« vertritt, »we don’t have hatred«. Anders als Khouloud Daibes in der Frankfurter Rundschau präzisierte der »Palästinenser« im Rahmen einer, natürlich, »Friedenskonferenz« in Santiago allerdings gleich noch eindrücklich, was er damit meint.
»We don’t recognize the existence of the Jewish people«, betonte er, sicherlich frei von Haß, »there is no Jewish people«. Dies habe, so der »Botschafter« weiter, Shlomo Sand herausgefunden, »a Jew with Israeli passport«: »The so-called Jewish nation is a made up invention. Because a religion cannot be a people«. Tatsächlich allerdings wußte die PLO das schon lange vor Shlomo Sand.
In ihrer »Nationalcharta«, die sie bei den Vereinten Nationen hinterlegt hat, heißt es spätestens seit 1968, »Judaism, being a religion, is not an independent nationality. Nor do Jews constitute a single nation with an identity of their own; they are citizens of the states to which they belong.« Der von Nabil Jada’a geschätzte »Jew with Israeli passport« hat den Unfug jedenfalls nicht erfunden.
Doch der »Botschafter« ging in seiner von der Ablehnung von Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung geprägten Rede noch weiter, wie das in New York beheimatete Institute for the Study of Global Antisemitism and Policy (ISGAP) dokumentiert: Als Religionsgemeinschaft, warnte Nabil Jada’a, strebten die Juden danach, sich die Welt untertan zu machen.
»According to the book ›The Protocols of the Elders of Zion‹ published in 1923, discovered by Lenin after the triumph of the Bolshevik revolution in Russia was over [..] in that book they mention the destruction of the moralities of other religions. In that book they put plans of the manipulation of all the apparatus of the financial, economic and industrial of the entire world. They discuss about the manipulation of the local political forces from all different countries.«
Die Protokolle erschienen erstmals 1903 in russischer Sprache, später wurden sie in weitere Sprachen übersetzt und werden von Antisemiten in aller Welt seither genutzt, um gegen Juden zu hetzen. Sie sind, darüber herrscht unter Vernunftbegabten Einigkeit, eine Fälschung, der jede Authentizität abgeht, wie schon 1921 die in London erscheinende Times nachwies.
Daß Nabil Jada’a die Protokolle trotzdem noch 2015 zitiert, hat aber gewiß nichts mit Antisemitismus zu tun. »Wir Palästinenser« wissen ja bekanntlich gar nicht, was Antisemitismus sein könnte, was Rassismus oder Diskriminierung, was Haß und Terrorismus. Hätte sonst der irdische Stellvertreter eines Gottes »Präsident« Abu Mazen zum »Engel des Friedens« befördern können?
 tw24

Friday, October 24, 2014

Saeb Erekats Geschichten

Nachdem der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu dem Regime in Ramallah vorgeworfen hat, es sei wegen seiner antisemitischen und antiisraelischen Hetze mitverantwortlich für den terroristischen Anschlag vom Mitwoch, weist “Chefunterhändler” Saeb Erekat die Anmerkungen aus Jerusalem zurück:
“Chief Palestinian negotiator Erekat condemned Netanyahu’s attempts to blame the Palestinian Authority and President Mahmoud Abbas for the incident, instead highlighting the variety of provocations engaged by Israeli authorities that he said led to widespread Palestinian anger.”
Ein Terroranschlag eines Hamas-“Aktivisten” ist wohl etwas mehr als bloß “Ärger”. Und es wirkt nicht nur lächerlich, erklärt Saeb Erekat, “we regret all loss of life”, feiern Hamas und Fatah den Terroristen, der ein drei Monate junges Kind ermordete und mehrere Menschen verletzte, sondern es ist dreist gelogen.
Und das trifft auch zu auf die Behauptung, das Regime in Ramallah betreibe keine Hetze gegen Juden und Israel und fördere auch keinen Terrorismus. Abu Mazen, der auch als Mahmoud Abbas durch manche Medien geistert, ist als PLO-Chef verantwortlich für die Auszahlung eines “Ehrensolds” an “palästinensische” Terroristen.
Für ihn freilich sind sie, wie er im vergangenen Jahr der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York erklärte, “fighters for freedom and peace”, mit denen er sich denn auch gern gemeinsam zeigt – seien es der Kinderschlächter Samir Kuntar oder vorzeitig entlassene Terroristen, die er in seinem Amtssitz empfängt.
Und es ist natürlich Abu Mazens Entscheidung, umgibt er sich mit “Funktionären”, die der Gedanke daran, daß israelische und “palästinensische” Kinder sich beim Fußballspiel begegnen, in helle Aufregung geraten und via Facebook mitteilen läßt, solche “Verbrechen gegen die Menschheit” müßten bestraft werden.
In der deutschen Hauptstadt Berlin tut derweil eine “Palästinenserin” als “Botschafterin” Ramallahs Dienst, die in einem Kommentar ernsthaft formulierte, “dass wir Palästinenser gegen jede Form von Antisemitismus, Rassismus oder Diskriminierung sind”, nachdem sie die Ermordung von Jugendlichen mit deren “Illegalität” rechtfertigt hatte.
Die Medien “Palästinas” sind keine freien. Al-Hayat Al-Jadida, die amtliche Tageszeitung des Regimes von Ramallah, kann erst recht nicht als Hort demokratischer Opposition gelten. Was diese Zeitung veröffentlicht, hat den Segen der “palästinensischen Führung”, der es gefiel, am 18. Oktober diese Karikatur zu publizieren:
alhayat20141018
Gewiß handelt es sich beim Motiv nicht um ein antisemitisches. Es dämonisiert bestimmt auch in keiner Weise die jüdische Demokratie. Es ruft vielmehr unübersehbar dazu auf, alle Spannungen zu überwinden, sich die Hände zu reichen und friedlich mit- und nebeneinander zu leben. Und die Hamas begeht keine Kriegsverbrechen …
 tw24

Wednesday, August 13, 2014

Botschafterträume

Es gibt doch noch erfreuliche Nachrichten. Klagten Repräsentantinnen und Repräsentanten des Regimes in Ramallah bisher, der israelische Kampf gegen Hamas und Islamic Jihad sei ein “Krieg gegen 11 Millionen [sic!] Palästinenser” und als solcher nichts geringeres als ein “Genozid”, müssen tatsächlich andere bangen:
“‘Die Vernichtung Israels hat soeben begonnen’, erklärte Salah al-Zawawi, der Botschafter Palästinas in Teheran, ‘die junge Generation im Iran wird unseren Sieg über Israel erleben’.”
Manchmal ist man geneigt, das Regime in Ramallah als ein geringeres Übel als die Hamas anzusehen, und bereit, mit ihm zu planen. So sollen israelische Unterhändler in Kairo im Bemühen um eine Verlängerung der aktuellen Waffenruhe eine Verwaltung der Grenze in Rafah durch Ägypten und die PA vorgeschlagen haben.
Doch dann kommen Vertreter jener PA daher und bestätigen, welchem Ziel auch sie sich verpflichtet fühlen. Überraschend ist das freilich nicht. Weigert sich Khouloud Daibes, in Deutschland tätige “Botschafterin Palästinas”, sich von der Hamas zu distanzieren, kann ihr Kollege in Teheran sich auch zu deren Programm bekennen.
Überraschend wäre es doch, verhielte Salah al-Zawawi sich anders. Erklärt “Palästinenserpräsident” Abu Mazen, “die Hamas ist Teil unseres Volkes”, dann meint er das natürlich als Bekenntnis zur Hamas. Empfängt und umarmt er aus der Haft in Israel freigepreßte Hamas-Terroristen, ist das keine Geste der Distanzierung.
Und so erinnert Salah al-Zawawi doch nur daran, daß es gefährlich ist, Abu Mazen mit Vertrauen zu begegnen. Die PA mag ein Gesprächspartner sein. Das ist sie jedoch nur, weil es Abkommen gibt, nach denen die PLO die “Palästinenser” repräsentiert, nicht weil sie wirklich durch jene oder ihr bisheriges Handeln legitimiert wäre.
Ist die Hamas das dringendere Problem, ändert das nichts daran, daß es auch mit der PLO unter Abu Mazen keinen Frieden für Israel geben kann. Wer “Botschafter” ins Ausland schickt, die von der Vernichtung Israels träumen, ist kein Partner, sondern ein Gegner. Bleibt zu hoffen, daß das den Unterhändlern in Kairo bewußt ist.
 tw24

Monday, August 11, 2014

Schlager-Schmiede Gaza

In einem ihrer jüngsten Beiträge meint Inge Günther, sich um die Hamas sorgen zu müssen. Die islamistische Bande, die es während der Zeit ihrer Herrschaft über Gaza geschafft hat, drei Kriege mit Israel anzuzetteln, brauche, barmt die Journaillistin, “angesichts der enormen Zerstörung und der Verluste an Menschenleben einen vorzeigbaren Erfolg”, verliere sie ohne doch an Rückhalt in der Bevölkerung.
Denn nichts wäre bekanntlich schlimmer als eine “palästinensische” Bevölkerung, die – vielleicht gar an der Seite des fürchterbaren Israel – sich gegen die Hamas stellte, deren Anführer zum nächsterreichbaren Teufel jagte und mit dem (Wieder-)Aufbau eines Gemeinwesens begönne, von dem weder für Ägypten noch die jüdische Demokratie Gefahren ausgingen. Eine wahrlich erschröckliche Vorstellung.
Dabei ist der Hamas in diesem Krieg freilich durchaus schon ein “vorzeigbarer Erfolg” gelungen. Man kann ihn bei YouTube bewundern und demnächst gewiß auch als CD erwerben. Verspricht Khouloud Daibes, die “Botschafterin” ihres Volkes in Deutschland, “dass wir Palästinenser gegen jede Form von Antisemitismus, Rassismus oder Diskriminierung sind”, ist er allerdings auch eindrucksvoller Beleg des Gegenteils.
Erstmals Mitte Juli von der Hamas im eigenen YouTube-Kanal veröffentlicht, ist “Up, do terror attacks”, so der ins Englische übertragene Titel, nämlich ein in grauenhaftem Hebräisch vorgetragener Propaganda-Titel, ein Dokument voller Haß und voller Mordlust, eine Hymne auf Barbarei und Genozid – eine gut fünf Minuten dauernde Selbstdarstellung der Hamas, die zeigt, was sie antreibt, was sie will.
“Up, do terror attacks,
Rock them, inflict terrible blows,
Eliminate all the Zionists,
Shake the security of Israel! [..]

A country of weakness and delusion,
When it comes to war, they cannot hold out,
They blow away like spider’s webs,
When they meet the valiant!
Shake the security of Israel,
Set the heart of her on fire like spider’s webs,
Demolish her down to her foundations,
Exterminate the nest of cockroaches,
Expel all the Zionists!”
Doch trotz – oder wegen? – dieses Inhalts erfreut sich, womit die Hamas in Israel Schrecken stiften wollte, dort erstaunlicher Beliebtheit. Das ungewöhnliche Hebräisch des Hamas-Chors sorgte für Belustigung und brachte zahllose Rätselfreunde zusammen, die versuchten, den Sinn des mit starkem Akzent vorgetragenen Gesangs zu deuten, wie Yoram Hazony für das Tablet Mag beschreibt:
“When the song was first released, there was much of it that Israelis couldn’t understand. Partly, this is because the Gazans doing the singing can’t pronounce all the letters in the Hebrew alphabet. So a crucial word like piguim (the Hebrew word for ‘terror attacks’) comes out as biguim a – nonsense word that doesn’t mean anything at all in Hebrew.”
Andere Kreative ersetzten die Bilder der Hamas durch solche jenes Lebens, das die Islamisten auslöschen wollen, durch Zeichentrickgestalten, zahlreiche “Cover”-Versionen entstanden – die Hamas hat Israel einen Sommer-Hit [!] geschenkt, der Augen öffnet, der deutlich zeigt, worum es in der Auseinandersetzung mit den Islamisten geht, gegen sie verteidigt wird.
Bedurfte es noch eines Beweises, daß es mit der Hamas keinen Frieden geben kann, so hat sie ihn mit ihrem Propaganda-Clip selbst geliefert. Nur wer “Palästinenser” verachtet und darüber hinaus jegliches menschliche Leben, kann noch darauf hoffen, die Hamas möge ersterer Unterstützung nicht verlieren. Wer sie nach “Up, do terror attacks” als Teil “Palästinas” sieht, fällt dessen Todesurteil.
“The fact is that this song is about what they [Hamas] love the most – they really want to see everyone dying and lying bleeding in the street like in the video. Which also happens to be what we hate the most. When people sing the song, they are looking that culture straight in the eye. They see the difference between them and us, and they know what this war is about and what they’re fighting for.”
Und für diesen Erkenntnisgewinn kann man der Hamas gar nicht genug danken.
 tw24

Wednesday, August 06, 2014

Miss Palästina II

Wenn Khouloud Daibes “Palästina” repräsentiert, sind die “Palästinenser” respektlose Lügner. Als “Botschafterin” der PLO in Berlin stationiert, vertritt die “Diplomatin”, auch ein Produkt deutscher amtskirchlicher “Friedenserziehung”, allerdings tatsächlich ein Regime, dem jede demokratische Legitimation fehlt.
Der Rheinischen Post (RP) gewährte Khouloud Daibes ein Interview, das die Zeitung am Montag gewiß gern veröffentlichte:
“RP: Warum hat die Hamas noch den Rückhalt der Bevölkerung in Gaza, wenn sie Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbraucht?
Daibes: Es stimmt nicht, dass die Menschen als Schutzschilde missbraucht werden.
RP: Es gibt aber zahlreiche Berichte, wonach Waffen in Mietshäusern, Krankenhäusern und anderen zivilen Einrichtungen versteckt und von dort abgefeuert werden.
Daibes: Das ist israelische Propaganda, um den illegalen Krieg gegen Palästinenser zu rechtfertigen.”
Am 22. Juli veröffentlichte die UNRWA ein Statement, in dem sie sich bereits zum zweiten Mal darüber beschwerte, nicht näher bezeichnete “Palästinenser” hätten Raketen in einer ihrer Schulen untergebracht. “The school is situated between two other UNRWA schools that currently each accommodate 1,500 internally displaced persons.”
Ist die UNRWA dem israelischen Außenministerium unterstellt, sind 3.000 Menschen, die in unmittelbarer Nähe einer zu einem Waffenlager umfunktionierten Schule untergebracht sind, keine “Schutzschilde”? Folgte das Palestinian Centre for Human Rights Anweisungen aus Jerusalem, als es im August 2010 nach der Verantwortung “palästinensischer” Terroristen für viele Verletzte “Palästinenser” fragte?
“According to investigations conducted by PCHR, and testimonies of eyewitnesses, at approximately 01:20 on Monday, 02 August 2010, a heavy explosion rocked Deir al-Balah refugee camp in the central Gaza Strip. The explosion occurred in a 100-square-meter, uninhabited house. As a result of the explosion, 58 Palestinians living in the surroundings, including 13 children and 9 women, were injured, and a pregnant woman miscarried. [..]
[T]here are reasons to suspect that the explosion was coming from inside the house and occurred for no apparent reason, similar to some incidents in the past. Internal explosion occurred in the past in houses amidst densely populated areas, because of mistakes in manufacturing, bad storage of bombs or other reasons, which caused many fatalities among civilians and destroyed houses.“
Vier Jahre später können indische Reporter aufzeichnen, wie die Hamas den Abschuß von Raketen in einer bewohnten Gegend vorbereitet, ist eine finnische Journalistin dabei, als mindestens eine Rakete vom Gelände des Shifa-“Krankenhauses” aus abgefeuert wird, während amerikanische Kollegen in dessen Kellerräumen “a de facto headquarters for Hamas leaders” sehen.
Doch “Botschafterin” Khouloud Daibes betont, “es stimmt nicht, dass die Menschen als Schutzschilde missbraucht werden. [..] Das ist israelische Propaganda”. Na klar.
tw24

Friday, August 01, 2014

Miss Palästina

Es gibt, scheint’s, vor ihr kein Entkommen. Khouloud Daibes, deren Namen vor ein paar Wochen vermutlich noch niemand kannte, ist allüberall. Die “Botschafterin” der PLO in Berlin kann damit wohl schon als eine Gewinnerin dieses Krieges gelten, dessen letzter Tag trotz humanitärer Feuerpause noch nicht angebrochen ist.
Verdient freilich hat die “Diplomatin” ihren Ruhm nicht. Und wäre die Journaille, die einer ihrer Häuptlinge “kritisch” nennt, es wirklich, blieben ihrem Publikum Khouloud Daibes’ Lügen entweder erspart oder erschienen nicht ohne Richtigstellung. Doch da die Journaille “kritisch” nur gegenüber Israel ist, darf die “Palästinenserin” sogar sowas behaupten:
“Lassen Sie mich an dieser Stelle ganz klar betonen, dass wir Palästinenser gegen jede Form von Antisemitismus, Rassismus oder Diskriminierung sind.”
Wenn zehntausend Raketen, in den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren durch “palästinensische” Terroristen von Gaza aus auf Israel abgefeuert, kein Ausdruck von Antisemitismus sind, was sind sie dann? Selbst eine Helga Baumgarten leugnet nicht, daß es in der Charta der Hamas “Passagen [gibt], die mit Topoi des europäischen Antisemitismus arbeiten”.
“This is a fascist society”, griff jüngst Jibril Rajoub, hochrangiger “Funktionär” des Regimes in Ramallah, Israel an. “I believe, in light of what they are doing, that they are the new Nazis”. “Vergleiche der aktuellen israelischen Politik mit der Politik der Nationalsozialisten”, so die vielerorts angewandte einschlägige Arbeitsdefinition der EU, sind antisemitisch.
alhayat2014070917 
“Wir Palästinenser sind gegen jede Form von Antisemitismus, Rassismus oder Diskriminierung”: Humor aus Ramallah
Khouloud Daibes ist dreifache Mutter. Zumindest eine ihrer Töchter hat etwas genossen, das die in Deutschland und Beit Jala dafür Verantwortlichen “Friedenserziehung” nennen. In der Dokumentation Checkpoints und Currywurst, erstmals 2012 im deutschen Staatsfernsehen ausgestrahlt, wird es als “Märtyrerlyrik mit offenem Aufruf zur Gewalt” bezeichnet.

tw24

Thursday, July 31, 2014

Ramallah und die Hamas: Freunde oder Gegner?

Als Khouloud Daibes von Anne Will gleich zu Beginn ihrer jüngsten Sendung danach gefragt wird, ob es denn unangemessen sei von der Hamas, eine ganze Bevölkerung zu menschlichen Schutzschilden für ihre Terrorkommandos, ihre Waffenschmieden und -lager zu machen, da “eierte die Diplomatin herum, drückte sich um eine direkte Antwort”.
Und so oft und hartnäckig Anne Will ihre Frage auch wiederholt, von Khouloud Daibes bekommt sie keine Antwort. Die Moderatorin habe damit “glasklar herausgearbeitet, dass ihr Gegenüber sich um eine klare Aussage ein dem Punkt” drücke, schreibt zutreffend Stefan Winterbauer. “Das ist hohe Gesprächsführungskunst.”
Will die PLO, für die Khouloud Daibes spricht, also Frieden? Will sie Zivilisten davor bewahren, von Hamas-Terroristen verheizt zu werden? Verräterisch ist nicht nur das Ausweichen der “Botschafterin”, aussagekräftig ist auch eine Meldung der “amtlichen” Nachrichtenagentur WAFA, die am Dienstag eine “palästinensische Bereitschaft zu einer 24stündigen humanitären Waffenruhe” verkündete.
Bei der Ankündigung blieb es, denn die Hamas wollte von der ihr unterstellten Zustimmung nichts wissen. Doch daran hatte das Regime in Ramallah offensichtlich nicht gedacht, als Yasser Abed Rabbo, “Generalsekretär” der PLO, die Nachricht mit der Forderung verband, “we call all Arabic and international actors to [..] hold Israel fully responsible for the consequences of not accepting this truce”.
Müßte nun, da diese Waffenruhe nicht an Israel, sondern an der Hamas scheiterte, diese nicht ebenso scharf attackiert werden wie der jüdische Staat? Das Schweigen Ramallahs jedenfalls spricht Bände. Und beinahe scheint es wahrscheinlich, daß mit der vollmundigen Ankündigung am Dienstag nur bezweckt wurde, Israel in eine Falle zu locken, von dem offenbar erwartet wurde, den Vorschlag abzulehnen.
Doch es war die Hamas, die den Schwindel auffliegen ließ. Und jetzt tönt Yasser Abed Rabbo gerade nicht: “We call all Arabic and international actors to [..] hold Hamas fully responsible for the consequences of not accepting this truce”. Ist das für eine “Regierung”, die doch angeblich nur Frieden will, nicht doch ein wenig peinlich?
 tw24

Saturday, July 26, 2014

Die Stimme “Palästinas”

        “Die diplomatische Vertreterin Palästinas in Deutschland, Daibes, hat anti-jüdische Parolen bei Protesten gegen die israelische Militäroffensive im Gazastreifen verurteilt. Die Kundgebungen sollten ein friedliches Zeichen gegen den Krieg setzen, sagte Daibes dem Evangelischen Pressedienst.”
Daß wir das noch erleben müssen! Eine “Palästinenserin”, eine – wenn auch: unechte – “Botschafterin” noch dazu, die bisher landauf und landab erzählte, “der Konflikt ist ein Ergebnis der andauernden Besatzung”, oder klagte, “Besatzung ist das Kernproblem”, entdeckt Antisemitismus.
Kommentierte Khouloud Daibes kürzlich den Mord an drei jüdischen Jugendlichen durch “palästinensische” Terroristen mit den Worten, “die Siedler sind die Gefahr”, hat sie jetzt unter “Palästinensern” im deutschen Exil Einzelfälle ausgemacht, die mit betrüblichen antisemitischen Parolen Schaden anrichten würden.
“Die Parolen kämen von vereinzelten Personen oder Gruppierungen, von denen sich sowohl die diplomatische Vertretung als auch die palästinensischen Gemeinden distanzierten.”
Doch müßte, meinte Khouloud Daibes es ernst, sie sich nicht auch distanzieren vom Regime in Ramallah, das in seiner Zeitung Al-Hayat Al-Jadida nahezu täglich antisemitische Hetze verbreitet, deren Karikaturisten seit Tagen immer wieder und immer widerlicher nur ein einziges Thema kennen?
alhayat20140719(“Wir sind gegen Antisemitismus”: Al-Hayat Al-Jadida, 19. Juli 2014)
Müßte, wollte sie glaubwürdig sein, die Frau “Botschafterin” sich nicht von sich selbst distanzieren, weil sie am 16. Mai 2014 in Berlin an einem Treffen von Sympathisanten der PFLP teilnahm, einer Bande, die erst jüngst eines ihrer Schlüsseldokumente wiederentdeckte, das von einer “zionistischen Weltverschwörung” antisemitelt?
Und was hält Khouloud Daibes angesichts ihrer letzten Erkenntnisse eigentlich noch von jener “Einheitsregierung”, die ohne Zustimmung der Hamas nicht gebildet hätte werden können? Distanziert sie sich auch von ihr und der Hamas, die doch zweifellos unheilbar antisemitisch ist?
“Wir sind gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung”, erzählt die Frau “Botschafterin”, während die “Nationalcharta” der PLO doch erklärt, “Judaism, being a religion, is not an independent nationality. Nor do Jews constitute a single nation with an identity of their own”.
Der Evangelische Pressedienst, ist zu fürchten, hat sich übertölpeln lassen wollen.
 tw24

Wednesday, July 16, 2014

“Einheit der Bevölkerung”

Beim israelischen Kampf gegen den Terror der Hamas und ihrer Verbündeter verloren und verlieren immer wieder “palästinensische” Zivilisten ihr Leben. Gleichwohl scheinen die tatsächlichen Opfer den hohen Ansprüchen Pallywoods nicht immer genügen zu können.
Tote Kinder etwa, ein in der “palästinensischen” Propaganda besonders beliebtes Motiv, sind in der Realität recht rar: Pallywood sieht sich schon gezwungen, Hollywood-Filme zu zitieren. Auch erwachsene “Zivilisten” sind, scheint’s, eher selten Nichtkombattanten:
“[T]he information provided in the list shows that as in past hostilities, the fatalities are disproportionately [compared to the overall population] among young males, which corresponds with the characteristics of combatants.”
Wer nach Menschenverachtung sucht, wird nicht bei Israel fündig. Vielmehr demonstriert die Hamas mit jedem Tag deutlicher, wie wenig ihr “palästinensisches” Leben wert ist. Stellte Israel einseitig Kampfhandlungen ein, lehnten die Islamisten einen ägyptischen vorschlag für eine Waffenruhe ab.
“‘For us, it is not worth the ink that wrote it,’ the Brigades added.”
Gleichzeitig klagten Vertreter der Hamas, von den ägyptischen Plänen erst aus Medien erfahren zu haben, was so verwunderlich allerdings gar nicht ist: Nach außen repräsentiert doch die PLO des “Palästinenserpräsidenten” Abu Mazen auch und gerade die wiederversöhnten “Palästinenser”.
Mit mehreren Raketenangriffen gelang es dem “palästinensischen Widerstand”, erfolgreich Zehntausende “Palästinenser” vom Stromnetz Israels zu trennen, das Regime in Ramallah lehnte derweil vom Magen David Adom angebotene Blutspenden für Gaza ab.
Statt sich für seine Untertanen einzusetzen, hält Ramallah am verhängnisvollen Bündnis mit der Hamas fest. Während die Kriegsverbrechen an der “palästinensischen” wie israelischen Bevölkerung begeht, geifert es, Israel führe Krieg “gegen das ganze palästinensische Volk”.
“Der ganze Krieg ist eigentlich darauf gezielt, die Einheit der palästinensischen Bevölkerung zu torpedieren.”
Gibt es diese “Einheit der palästinensischen Bevölkerung”, könnten und sollten die israelischen Streitkräfte jede Zurückhaltung aufgeben. Es ehrt sie und die Regierung in Jerusalem, daß sie unterscheiden zwischen “palästinensischer” Bevölkerung und Kriegsverbrechern.
 tw24

Thursday, July 10, 2014

Friedenstauben

Khaled Mashaal, der ein “politischer” Repräsentant der Hamas sein soll, läßt mitteilen, seine Gang habe kein Interesse an einer Waffenruhe. Viele Bitten um Gespräche seien bei ihr eingegangen, prahlt er, “to reach a truce agreement and stop rocket fire”, doch “he declared his movement’s total rejection to such demands”.
Eine weitere “politische” Repräsentantin “Palästinas”, die als “Botschafterin” des Regimes von Ramallah in Berlin tätige Khouloud Daibes, klagt derweil im deutschen Staatsfunk unhinterfragt, die israelische Verteidigung gegen “palästinensischen” Terror sei “ein barbarischer Krieg und Massenmord”.
“[I]n Gaza sterben Familien, ganze Familien werden ausgerottet. Die haben weder Vorwarnsysteme, noch Schutzräume [..].”
Seine “Regierung”, erläuterte freilich kurz zuvor Hamas-“Sprecher” Sami Abu Zuhri – natürlich nicht im DLF -, habe sehr bewußt Ressourcen in den Bau terroristischer Infrastruktur investiert, statt in den von Luftschutzräumen. “The policy of people confronting the Israeli warplanes with their bare chests in order to protect their homes has proven effective”.
“We in Hamas call upon our people to adopt this policy, in order to protect the Palestinian homes.”
Der “Völkermord”, von dem der Despot in Ramallah, der Finanzier des Massakers von München, unterdessen einer Welt erzählt, die sich von Kriegsverbrechern seines Schlages offenbar gern betrügen läßt, ist tatsächlich einer, den Israel mit einer Schwächung oder Ausschaltung der Hamas, zu der es zugleich gegenüber der eigenen Bevölkerung verpflichtet ist, verhindern will.
Wer Frieden will, eine Zukunft für “Palästinenser” wie für Juden, der kann nur an der Seite Israels gegen die Terroristen kämpfen, die sich hinter Zivilisten verstecken, sie nur allzu gern (un-)schöner Fernsehbilder wegen als “Schutzschilde”, die keine Nichtkombattanten mehr sind, opfern. Wer Israel dennoch einen “Massenmord” nachsagt – und selbst mit Mördern solidarisiert -, lügt.

Deutscher Rat: Israel muß dies, Netanjahu das. Müssen Terroristen auch etwas tun oder unterlassen?
Und wem, befragt danach, was nun zu tun sei, nur einfällt, Israels Premier habe sich neue Minister zu suchen und “Siedlungen” zu räumen, dem ist nicht zuzuhören. Die Hamas hat ihre Angriffe auf Israel einzustellen, die Fatah die ihren. Beide haben Israel als das anzuerkennen, was es ist: die jüdische Demokratie. Dann, nicht vorher, kann es Frieden geben und – vielleicht – einen “palästinensischen” Staat.
 tw24

Wednesday, May 28, 2014

Zu Gast bei Freunden: Berlin als sicherer Rückzugsort für Terroristen

Die Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) ist eine der ältesten “palästinensischen” Terrorgruppen, die sich die Vernichtung Israels und die Ermordung seiner Bevölkerungsmehrheit zum Ziel gesetzt haben. Innerhalb der PLO ist sie, auch wenn es derzeit Streit gibt, ist die PFLP die zweitstärkste “Fraktion” nach der Fatah.
Die Ende 1967 gegründete PFLP war an verschiedenen Flugzeugentführungen beteiligt – Leila Khaled ist noch immer eine ihrer Sympathieträgerinnen – sowie an weiteren terroristischen Akten in der ganzen Welt. Als Verbündete der RAF “wirkte” die PFLP auch in Deutschland, ihre Anhänger können sich dort noch heute ungestraft versammeln:
“Khaled Barakat, coordinator of the Campaign to Free Ahmad Sa’adat, spoke at the 66th anniversary commemoration of the Nakba in Berlin, Germany on May 16, 2014, calling for the liberation of Palestinian prisoners and mobilization of the Palestinian community to revive the political path of the Palestinian revolution.”
Ahmad Sa’adat verbüßt derzeit eine Haftstrafe in Israel, zu der er wegen seiner Beteiligung an der Ermordung Rehavam Zeevis, des damaligen israelischen Ministers für Tourismus, verurteilt wurde, die seine Gang als eine “heroic operation” der “Palestinian revolution” feiert, an der denn auch nichts politisch ist.
“[Comrade Jamil Mizher, member of the Political Bureau of the Popular Front for the Liberation of Palestine,] demanded an end to negotiations, saying they have disastrous consequences and pose a real threat to the national cause and in fact undermine the struggles to resist and overturn the results of the Nakba.”
An der Veranstaltung, die einem verurteilten Mörder und einer terroristischen Organisation gewidmet war, die “Palästina” mit Gewalt “from the river to the sea” von jüdischer Präsenz “befreien” will, nahm – ganz offiziell – auch Khouloud Daibes teil, seit August 2013 die “Botschafterin” des Regimes von Ramallah in Deutschland.
Daß dieses offene Bekenntnis einer “Diplomatin” zum gegen Juden und Israel gerichteten Terrorismus im offiziellen Berlin keinen Aufruhr auslöste, ist bezeichnend. Eine Tochter der “Botschafterin”, Schülerin der deutschen Schule Talitha Kumi in Beit Jalla, kennt das deutsche TV-Publikum übrigens aus der Dokumentation Checkpoints und Currywurst:

tw24