Tuesday, March 31, 2009

Klassenfahrt in die Türkei: Gepanschter Türken - Schnaps. Ein Schüler tot, zwei im Koma

Ein Schüler tot, zwei im künstlichen Koma: Nach dem gefährlichen Trinkgelage einiger Realschüler in der Türkei hat der Vater einer Schülerin Anzeige gegen Unbekannt gestellt. Er glaubt, der Schnaps, den die Jugendlichen getrunken hatten, war gepanscht. Vergangene Woche hatten sich sieben Realschüler der Lübecker Privatschule "Bildungszentrum Mortzfeld" auf einer Klassenfahrt mit Wodka betrunken. Den Schnaps sollen sie in einem Laden in der Nähe ihres Hotels gekauft und anschließend in ihrem Zimmer getrunken haben. Am nächsten Morgen war der 21-jährige Rafael tot aufgefunden worden. Er soll über sieben Promille Alkohol im Blut gehabt haben. Seine sechs Mitschüler kamen mit schweren Alkoholvergiftungen ins Krankenhaus nach Antalya. Zwei von ihnen schweben immer noch in Lebensgefahr. Der Vater einer betroffenen Schülerin hat nun Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. „Der Alkohol war definitiv gepanscht“, sagte der Mann den „Lübecker Nachrichten“. Die Ärzte hätten das Gift bei Blutuntersuchungen nachgewiesen. Insgesamt waren elf Schüler der Realschulklasse in die Türkei geflogen. Begleitet wurden sie bei der einwöchigen Reise von einem 55-jährigen Lehrer. Die nicht betroffenen Schüler sind bereits nach Lübeck zurück geflogen.